Rekordmeister United, der ohne den verletzten Rooney parallel einen 2:0-Heimsieg gegen Stoke City feierte, zog nun nach Punkten wieder gleich mit City - das zwischenzeitlich schon mal auf fünf Zähler weggezogen war mit glänzenden Aussichten auf den ersten Meistertitel seit 1968. «Ich bin sehr enttäuscht und werde deswegen heute Nacht nicht schlafen», kündigte City-Coach Roberto Mancini an.

«Es ist eine gute Nacht für uns», sagte dagegen ManU-Trainer Alex Ferguson über das Fernduell. Für Prognosen in der «Manchester-Schlacht um den Titel» («The Sun») sei es zu früh. «Ich sage immer, dass der März ein sehr wichtiger Monat ist - ebenso der Beginn des Aprils.» Am 28. April soll bei City die Revanche für die 1:6-Hinrunden-Schmach her.

Beide Clubs, ansonsten nur noch in der ungeliebten Europa League dabei, setzen alles auf die Meisterschaft. United baut dabei auch auf seine Ärzte. Elf Spieler fehlten am Dienstag, sogar der dritte Keeper Ben Amos musste kurzfristig sein Premier-League-Debüt geben. Beim FC Chelsea am Sonntag hofft Ferguson vor allem auf Rooneys Rückkehr.