«Generell sehe ich die Gefahr, dass eine Fußball-Inflation dem Produkt auf Dauer schaden kann», sagte der 63-Jährige in einem «Focus»-Interview. «Deshalb war uns die Zusage der UEFA wichtig, dass durch die Nations League kein einziger zusätzlicher Termin für Spieler und Vereine entsteht.»

Trotz seiner Bedenken hatte Niersbach beim UEFA-Kongress im März für die Einführung des umstrittenen Wettbewerbs gestimmt. Als Vorsitzender der UEFA-Wettbewerbskommission ist er an der konkreten Ausgestaltung der Nations League sogar maßgeblich beteiligt.