Wie am Montag berichtet, gab ein 36-Jähriger bei der Polizei an, am vergangenen Donnerstag (20. August) nach dem Kirchweihbesuch in Weißenburg beraubt worden zu sein. Die Ansbacher Kriminalpolizei konnte den Fall nun klären, allerdings spielte sich der Vorfall ganz anders ab, als von dem 36-Jährigen angegeben.

Nach eigenen Angaben wäre der Mann gegen 23.30 Uhr von zwei unbekannten vermummten Männern unter Vorhalt eines Messers auf Höhe des Seeweihers (An der Hagenau) zur Herausgabe von Bargeld gezwungen worden. Er habe dann 200 Euro Bargeld übergeben, woraufhin die Unbekannten geflüchtet wären.

Im Rahmen der Vernehmungen des zuständigen Fachkommissariats der Ansbacher Kriminalpolizei räumte der vermeintlich Beraubte nun ein, den Sachverhalt frei erfunden zu haben. Tatsächlich habe er die 200 Euro, welche für einen Bekannten bestimmt gewesen wären, verloren und sich deshalb die Geschichte ausgedacht.

Gegen den Mann wird nun wegen Vortäuschens eines Raubes ermittelt. ak