Am Sonntagabend gegen 18:00 Uhr befuhr eine 48-jährige Frau mit ihrem Mini die B2 aus Donauwörth kommend und wollte an der Einmündung zur Staatsstraße 2217 in Richtung Rehlingen abbiegen. Hierzu verringerte sie ihre Geschwindigkeit und ordnete sich auf der Linksabbiegerspur ein. Dies erkannte ein ihr nachfolgender 62-jähriger Fahrer eines VW Touran aus dem Landkreis Weißenburg/Gunzenhausen zu spät und prallte frontal in das Heck der Mini-Fahrerin. Durch den Aufprall wurde ihr Auto auf die Gegenfahrbahn geschleudert, wo sie mit einem die B2 in Fahrtrichtung Donauwörth fahrenden Golf frontal zusammen prallte.

Bei dem Verkehrsunfall wurden alle fünf Fahrzeuginsassen der unfallbeteiligten Fahrzeuge verletzt und durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser verbracht.

Da die 80-jährige Beifahrerin im Mini schwere Verletzungen erlitt und laut Notarzt eine Lebensgefahr nicht auszuschließen ist, wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Unfallgutachter hinzugezogen. Die ältere Dame, die durch die Feuerwehr aus dem stark deformierten Auto geborgen werden musste, wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Sowohl die Mini-Fahrerin als auch der 23-jährige Fahrer des VW Golf erlitten schwere Verletzungen und wurden für weitere Untersuchungen stationär aufgenommen. Eine Lebensgefahr besteht hier aber nicht. Der Unfallverursacher und die Beifahrerin im VW Golf erlitten jeweils leichte Verletzungen.

An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein Schaden in Höhe von rund 20.000 Euro.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und Reinigungsarbeiten war die B2 im Bereich der Unfallörtlichkeit vollständig gesperrt. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet.