Vorhersagen kann eine technologische Zeitenwende niemand. Vor allem den genauen Zeitpunkt nicht. Vor fünf Jahren glaubten viele an den Durchbruch der Elektromobilität bis 2020. Diese Prognose hat sich nicht erfüllt. E-Autos sind aus Sicht der Verbraucher zu teuer und haben zu wenig Reichweite. Kurzum: Bisher fehlt schlichtweg die Akzeptanz in der Bevölkerung. Erst die Diskussion um den Stickoxid-Ausstoß von Dieselmotoren bringt das Elektroauto nun wieder ein wenig voran.


Kaufprämie allein bewirkt nichts

Eine Kaufprämie allein wird es aber nicht richten. Gefragt sind Innovationen, Verbesserungen, Forschungsprojekte wie das von Valeo und der Coburger Hochschule. Die potenziellen Kunden haben immer noch "Reichweitenangst". Experten zufolge liegt die magische Schwelle bei 300 Kilometern. Die schafft im Winter im Moment höchstens die Oberklasse-Limousine von Tesla - zum Preis von rund 90.000 Euro!

Elektroautos haben den Vorteil, dass sie Lärm und Feinstaub vermeiden, zumindest in Kombination mit erneuerbaren Energien. Im Moment sind sie im Vergleich zu konventionellen Fahrzeugen leider noch ein Luxusgut.