Nach dem Überfall gegen 09.00 Uhr, bei dem mehrere tausend Euro erbeutet wurden, waren umfangreiche Fahndungsmaßnahmen angelaufen, an denen sich neben der Miltenberger Polizei zahlreiche Streifenbesatzungen anderer Polizeidienststellen sowie Beamte der Kripo Aschaffenburg beteiligten. Allerdings war der Bankräuber zunächst spurlos verschwunden. Der Mann hatte die drei Bediensteten mit einer Pistole bedroht und die Angestellten dadurch gezwungen, ihm Geld auszuhändigen. Danach war der vermummte Täter in aller Ruhe aus dem Gebäude gegangen und in Richtung Miltenberg spurlos verschwunden.

Bei den Ermittlungen, die in enger Absprache mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg geführt wurden, ergaben sich für die Beamten der Kripo Aschaffenburg im Laufe des Tages erste Hinweise auf einen 34-Jährigen, der bereits aus der Rauschgiftszene bestens bekannt ist. Nachdem vieles dafür sprach, dass bei dem Überfall eine echte Schusswaffe Verwendung gefunden hatte, wurde ein Spezialeinsatzkommando der bayerischen Polizei für die Festnahme angefordert.

Die Spezialeinsatzkräfte trafen am Abend ein und nahmen den 34-Jährigen gegen 19.45 Uhr fest, als dieser seine Wohnung verlassen hatte und ins Freie gekommen war. Bei dem Zugriff der Polizei erlitt der Mann leichte Verletzungen. Die Tatwaffe und auch die Beute sind bislang noch verschwunden.

Der Beschuldigte wurde anschließend zur Dienststelle der Kripo nach Aschaffenburg gebracht. Die Ermittlungen dauern an. pol