Der 41-Jährige war mit seinem Fiat Ducato wenige Minuten nach 12:00 Uhr in Richtung Gießen unterwegs. Kurz vor der Anschlussstelle Alzenau-Nord leuchtete eine Motorwarnleuchte auf. Dem Mann aus Nordrhein-Westfalen gelang es, sein Auto auf dem Seitenstreifen zwischen dem Ein- und Ausfahrtast zum Stehen zu bringen. Zu diesem Zeitpunkt drang bereits Qualm aus dem Motorraum. Kurz danach brannte das Fahrzeug bereits lichterloh. Versuche des Fahrers, den Brand mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen, scheiterten.

Die Feuerwehren aus Alzenau, Kahl am Main und Karlstein, die mit etwa 30 Mann im Einsatz waren, hatten das Feuer zwar schnell unter Kontrolle, allerdings ist an dem Pkw trotzdem Totalschaden entstanden. Auch die Fahrbahndecke am Seitenstreifen und etwa 20 Quadratmeter Grundfläche wurden in Mitleidenschaft gezogen.

Der Rückstau, der auf der A45 entstand, hielt sich in Grenzen. Für die Dauer der Löscharbeiten wurde der in Richtung Gießen fließende Verkehr an der Anschlussstelle Alzenau-Nord ausgeleitet. Unmittelbar danach konnten die Fahrzeuge an derselben Anschlussstelle wieder auffahren. Nach etwa 40 Minuten konnten die Verkehrsteilnehmer einspurig am Einsatzort vorbei fahren. Weitere 20 Minuten später gab es dann wieder freie Fahrt.