Der Mann am Steuer hatte aus noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Gefährt verloren und war gegen eine Betonschutzwand geprallt. Die A3 war 30 Minuten komplett gesperrt. Die Aufräumarbeiten dürften noch bis mindestens 14 Uhr andauern.

Der 57-Jährige war mit seinem mit Donuts beladenen 7,5 Tonner in Richtung Frankfurt unterwegs, als er in der Nordröhre der Einhausung West plötzlich nach rechts abkam. Nach Zeugenaussagen fuhr der Lkw mit langsamer Geschwindigkeit über die Markierung bis auf den Einfädelungsfahrstreifen der Anschlussstelle Goldbach. Dort überfuhr er den Randstein und prallte mit der vorderen rechten Fahrzeugseite gegen die Betonschutzwand. Dabei platze der linke Vorderreifen.

Danach drehte sich das Fahrzeug mit der rechten Seite zur Betonschutzwand und schlitterte dort zunächst einige Meter entlang. Anschließend bremste der Fahrer offensichtlich stark ab und lenkte nach links auf den Standstreifen. Hier krachte der Lkw etwa 50 Meter weiter gegen die Innenwand der Einhausung, bevor er nach einigen Metern zum Stillstand kam.

Durch den Aufprall wurden am Lkw die rechte Fahrzeugseite und das Dach aufgerissen. Die aus 15 Paletten Donuts bestehende Ladung wurde über alle Fahrstreifen geschleudert. Der aus dem Westerwaldkreis stammende Fahrer erlitt Prellungen und Schnittwunden im Gesicht. Er wurde vor Ort von einem Notarzt versorgt und dann ins Klinikum Aschaffenburg gebracht.

Die Absicherung der Unfallstelle und die Fahrbahnreinigung übernahmen die Freiwillige Feuerwehren Hösbach, Goldbach und Waldaschaff. Die Vollsperrung der A3 konnte nach etwa 30 Minuten aufgehoben werden. Seitdem läuft der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei. Der Stau, der sich zwischenzeitlich aufgebaut hatte, hat sich aufgrund des relativ schwachen Verkehrsaufkommens inzwischen wieder aufgelöst.