Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen, wurde der illegale Handel mit diversen verbotenen Betäubungsmitteln über das Internet getätigt und über den Postversand an die Kunden ausgeliefert. Nachdem sich dieser Verdacht bestätigt hatte, beantragte die Staatsanwaltschaft Fulda bei dem zuständigen Amtsgericht Fulda die Beschlüsse zur Durchsuchung der Wohnungen von drei Tatverdächtigen.

Bei einem amtsbekannten 27-jährigen Drogendealer, sowie bei einem 34-jährigen Mann, beide aus Fulda und bei einem 24-jährigen Petersberger, entdeckten die Ermittler insgesamt rund 5500 Gramm Rauschgift, darunter Haschisch, Marihuana, Kokain, Amphetamin sowie nach dem Betäubungsmittelgesetz verbotene Rauschpilze im Gesamtverkaufswert von etwa 45.000 Euro. Außerdem stellten sie verschiedene Speichermedien, Verpackungsmaterial und Konsumutensilien sicher.

Der beantragte Haftbefehl gegen den 27-jährigen Haupttäter wurde gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt, die beiden anderen Männer wurden nach den polizeilichen Ermittlungen wieder auf freien Fuß gesetzt, wie die Polizei berichtet.