Wie hast du die Einwohner des Planeten Franken erlebt?
Frankonaut: Sie wurden mir als brummig und streitbar vorgestellt, aber wie versprochen stellten sich die Franken schnell als herzlich und liebenswert heraus. Der Empfang war jedenfalls sehr nett.

Wie geht es dir denn nach deiner eher ruppigen Landung?
Danke der Nachfrage, langsam geht es wieder besser, die freundlichen Einheimischen haben mir sehr weitergeholfen, mittlerweile habe ich sogar wieder meinen Namen - Frank.

Gab es denn Verständigungsprobleme mit den Einheimischen?
Nein. Anfangs musste ich auf meinen Übersetzungsapparat zurückgreifen, aber ich hatte den Bogen bald raus. Ein freundlicher Mensch hat mir empfohlen, so lange zu üben, bis ich "Mameladenamerla" fehlerfrei aufsagen kann. Das klappt nun schon ganz gut.

Wie sind denn deine ersten Eindrücke von der Kultur auf diesem Planeten?
Die scheint ja sehr vielfältig und bunt zu sein! Ich habe viele Tipps erhalten und wurde sogar schon auf Veranstaltungen eingeladen. Das Essen ist köstlich, ich bin immer noch gespannt auf Besonderheiten wie etwa protestantisch geschnittene Brötchen.

Welche berühmten Persönlichkeiten auf dem Planet Franken würdest du denn gerne kennenlernen?
Da gibt es sehr viele, aber mir wurde gesagt, dass zum Beispiel ein gewisser Loddar eine große Rolle spielt und auch Thomas Gottschalk, den sowohl Bamberger wie auch Kulmbacher für sich beanspruchen. Aber auch musikalische Talente bringt der Planet Franken in großer Zahl hervor: Johann Christoph Pachelbel, Michael Holm und Peter Wackel, um nur drei zu nennen.

Was hast du nun vor?
Ich will den Planeten Franken weiter erforschen, das heißt: Freunde finden und demnächst sieht trifft man mich bestimmt auch auf Veranstaltungen und Partys - also Ausschau halten!

Das Gespräch führte
Johannes Görz