Die genauen Hintergründe des Angriffs sind laut Polizei noch unklar, es besteht jedoch der Verdacht, dass der Mann sich bei der Vorbereitung einer Straftat gestört fühlte.

Die 60-jährige Frau ging gerade mit ihrem Hund spazieren, als ihr gegen 07:30 Uhr in der Röntgenstraße ein Mann auffiel, der verdächtig an einem Kleinkraftrad "herumfummelte". Die Frau ging zwar zunächst weiter, behielt den Mann jedoch im Blick. Plötzlich kam er dann auf sie zu und schlug mit dem Hammer zu. Sie konnte dem Täter zwar noch die Kapuze seiner Jacke und eine blaue Schirmmütze vom Kopf reißen, allerdings konnte er dann über die Hans-Breckwoldt-Straße in Richtung Max-Planck-Straße querfeldein über mehrere Grundstückszäune flüchten.

Auf seinem Fluchtweg fanden sich später weiße Stoffhandschuhe, aber trotz sofortiger Fahndung unter Einsatz eines Diensthundes gelang es dem Täter, unentdeckt zu bleiben. Seine Spur verlor sich an den Bahngleisen und die Polizei in Roth bittet nun zur Ergreifung des Täters um Hinweise.

Der Mann ist etwa 1,80 Meter groß, schlank, hat eine dunkle Hautfarbe sowie schwarze kurze Haare. Zur Tatzeit war er mit einer weiten dunkelblauen Jeans und einer dunklen Lederjacke bekleidet. Unter dieser Jacke trug er noch eine dünnere Jacke, deren Kapuze er über den Kopf beziehungsweise seine blaue Schirmmütze gezogen hatte. Nach jetzigem Stand der Ermittlungen hielt er sich bereits längere Zeit in der Röntgenstraße auf, bevor es zu dem Angriff kam. Er soll dort auf und ab gegangen sein.

Wer Angaben zum Täter und seinem Verbleib machen kann, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Roth, Telefonnummer: 09171/9744-0, zu melden.