Antworten au die Frage, ob man in Zukunft mit Strom oder doch noch mit Benzin (oder beidem) unterwegs ist, gibt es bei der 9. Fahrzeugschau Elektromobilität am 11. und 12. Mai in Bad Neustadt, der Ersten Modellstadt für Elektromobilität in Bayern. Elektromobilität zum Anfassen heißt es, denn die Messe ist für alle Generationen geeignet, für Publikum ebenso wie für Fachleute. Der Festplatz an den Saalewiesen verwandelt sich erneut in eine Schaufläche für neueste Antriebstechnologien. Elektro-Autos verschiedener Hersteller sind ebenso zu sehen wie E-Bikes, E-Scooter, Segways, die Palette reicht weiterhin vom Kleinwagen bis zum Omnibus und Nutzfahrzeug - Hunderte E- und Hybridfahrzeuge stehen bereit. Weiterhin stehen Fahrradhändler, Zubehörlieferanten und Industrie Rede und Antwort. Die Neuheiten stecken in diesem Jahr oft unter der Motorhaube. Die E-Fahrzeuge haben einen Quantensprung in der Entwicklung gemacht, denn die Reichweiten haben sich dank leistungsstarker Batterien weiter erhöht. "Die Ladeinfrastruktur wächst dabei mit", berichtet Dr. Hubert Büchs vom Förderverein Elektromobilität. Vorteil für Besucher ist die wohl einzigartige Übersicht an E- und Hybrid-Modellen mit direkten Vergleichsmöglichkeiten und Teststrecken zum sofortigen Ausprobieren.

Aussteller und die auch wieder vertretenen Elektromobilisten brennen nahezu darauf, möglichst viele Fragen zu beantworten - mit Informationen, Fakten und Fahrzeugen, ebenso wie zur im Juni auslaufenden attraktiven Förderung für ein E-Fahrzeug. "Gerade Kritiker und Zweifler an der neuen Technologie sind zur Fahrzeugschau herzlich eingeladen. Denn hier ist genau der richtige Ort für sachliche Aufklärung", betont Projektmanager Ulrich Leber.

"Unsere Denkweise ist noch stark auf das Auto fixiert. Das wird sich ändern. Auf uns warten neue spannende Strukturen der Mobilität", kündigt Prof. Dr.-Ing. Ansgar Ackva, Leiter des Technologietransferzentrum Elektromobilität (TTZ-EMO) der Hochschule Würzburg-Schweinfurt, an. Der Schirmherr der diesjährigen Fahrzeugschau hat mit seinen Studentinnen und Studenten gleich drei Überraschungen vorbereitet: einen E-Roller als Ergänzung zum Öffentlichen Personen Nahverkehr. Einen Super-Akku für E-Bikes, der mit rund 1.000 Watt Leistung doppelte Reichweite verspricht. Und eine Carrerabahn, die spielerisch zeigt, wie induktives Laden funktioniert, einfach beim Fahren. Überhaupt spielt das Thema Forschung und Studium, Aus- und Weiterbildung eine große Rolle bei der Fahrzeugschau.