Der Immobilienmarkt boomt. Allerdings sind die Preise von Region zu Region unterschiedlich - und in Deutschlands Metropolen wie Berlin, Stuttgart, München, Düsseldorf oder Hamburg befindet sich der Quadratmeterpreis im vierstelligen Bereich. Planen Sie einen Immobilienverkauf? Dann zahlt es sich im wahrsten Sinne aus, den Verkehrswert (Marktwert) Ihres Objektes zu kennen. Zu den Bewertungsfaktoren gehören Lage, Größe, Ausstattung und Gebäudezustand.

Immobilienpreise im Höhenflug - auch in Franken?

In Berlin liegen die Quadratmeterpreise für Bauland im Wohngebiet bei rund 4.100 Euro - und der Quadratmeter einer Eigentumswohnung kostet rund 4.000 Euro, Ein- bis Zweifamilienhäuser zirka 2.600 Euro. Ähnliche Preise werden in Hamburg verlangt, während in München der Quadratmeter Wohnung an die 7.000 Euro wert ist. Weit darunter liegt preislich aktuell noch Franken. Im ländlichen Bereich liegen hier die Preise leicht unter dem bundesweiten Mittelwert, also bei 1.000 bis 1.500 Euro pro umbautem Quadratmeter. In Chemnitz sind gleichwertige Wohnungen für 900 Euro beziehungsweise Häuser für 750 Euro pro Quadratmeter am Markt.

Wie viel ist meine Immobilie wert?

Ermitteln Sie vor dem Verkauf den Marktwert Ihrer Immobilie, indem Sie etwa die Preise vergleichbarer Objekte und ortsübliche Immobilienpreise einholen. Der Immobilienwert dient als Berechnungsgrundlage eines möglichst realistischen Verkaufspreises. Setzen Sie diesen zu hoch an, riskieren Sie, Kaufinteressenten zu verlieren. Ist er zu niedrig, verlieren Sie Geld. Es kann sich also lohnen, einen Wertgutachter hinzuzuziehen. Unbedingt empfehlenswert ist ein Sachverständiger bei mehreren Immobilienbesitzern, einer Scheidung oder im Fall einer Erbschaft.

Das Verkaufsinserat sollten Sie nicht nur auf einer Internetplattform schalten, sondern verschiedene Plattformen, regionale Anzeigeblätter und Zeitungen für die Anzeige nutzen. Auch in Ihrer Region verteilte Flugblätter und das Schild "zu verkaufen" erreichen erfahrungsgemäß potenzielle Käufer. Und beachten Sie: Ein unaufgeräumtes Haus, vergilbte Wände oder alte Fliesen senken den Verkaufspreis. Es zahlt sich also aus, ein Putzunternehmen mit der Reinigung zu beauftragen und in Rennovationsarbeiten wie einen Dielenboden im Esszimmer oder moderne Fliesen im Badezimmer zu investieren! Berücksichtigen Sie in Ihrer Kalkulation auch die beim Immobilienverkauf anfallenden Zusatzkosten. Dazu gehören ein möglicher Gutachter, der Notar, eventuelle Spekulationssteuern, der Energieausweis, die gelöschte Grundschuld im Grundbuch oder die Inserierungskosten.

Tipps für den Immobilien-Kauf

  • Überprüfen Sie die Bonität des Käufers
  • Erstellen Sie einen wasserdichten Kaufvertrag, der nicht angefochten werden kann
  • Eine unvermietete Immobilie erzielt meistens höhere Preise als eine vermietete!
  • Beachten Sie: Ein hoher Energiebedarf des Hauses mindert den Kaufpreis

Verfahren, um den Immobilienwert zu ermitteln: Aroundhome klärt auf

Lage, Lage, Lage: Den Wert bestimmt an erster Stelle die Lage des Grundstücks, des Hauses, der Wohnung oder des Gewerbes. So erzielen Liegenschaften am Meer oder zentrale, ruhig gelegene Stadtwohnungen höhere Preise als das Haus im verlassenen Dorf oder an der Schnellstraße. Ein weiterer Berechnungsfaktor ist Angebot und Nachfrage, denn wenn in Städten wie München oder Stuttgart weniger Wohnraum vorhanden ist als nachgefragt wird, steigen die Preise. Auch der Zustand der Immobile und die Ausstattung wie die moderne Küche oder das exklusive Bad sind Berechnungsfaktoren. Es gibt drei vorgeschriebene Verfahren, um den Wert der Immobilie zu ermitteln: Vergleichswert-, Ertragswert- und Sachwertverfahren.

Um den Wert einer Immobilie zu ermitteln, gibt es drei vorgeschriebene Verfahren.

  • Vergleichswertverfahren: Sind vergleichbare Objekte vorhanden, eignet sich das Vergleichswertverfahren. Dabei werden die Preise in der Region genauso verglichen wie Immobilien in gleicher Größe und Ausstattung
  • Ertragswertverfahren: Steht die Rendite im Mittelpunkt, errechnet das Ertragswertverfahren anhand von Daten wie Bodenwert und Gebäudewert sowie der voraussichtlichen Jahresnettomiete den Ertragswert
  • Sachwertverfahren: Sind keine vergleichbaren Objekte vorhanden, werden im Sachwertverfahren Bodenwert, Gebäudewert und die (Wieder)Herstellungskosten des Gebäudes ermittelt

Warum sich ein Makler lohnt

Um einen möglichst wirklichkeitsnahen Verkaufspreis zu errechnen, benötigen Sie den Wert Ihrer Immobilie. Mit der komplexen Berechnung können Sie einen Sachverständigen beauftragen. Das Gutachterhonorar ist frei verhandelbar, hängt aber in der Regel vom Verkehrswert der Immobilie ab. Beispiel: Bei einem errechneten Marktwert von 200.000 Euro können bis 1.200 Euro anfallen. Wussten Sie, dass auch der mit dem Immobilienverkauf beauftragte Makler zuverlässig den Wert Ihres Objektes ermitteln kann? Eine Dienstleistung, die meistens im Preis inbegriffen ist. Schließlich ist der Makler daran interessiert, Ihre Immobilie möglichst gewinnbringend zu verkaufen - und dazu benötigt er einen realistischen Verkaufspreis.

Tipp: Lassen Sie sich bei der Immobilienbewertung unterstützen. Aroundhome vermittelt Ihnen kostenlos und unverbindlich drei geprüfte und bewährte Sachverständige aus Ihrer Region, die Ihnen bei der Bewertung Ihres Objektes zuverlässig und professionell zur Seite stehen.

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