Balkonkraftwerke sind längst kein Nischenprodukt mehr – und wer einmal eine Anlage auf dem Balkon oder Garagendach hat, kommt schnell auf den nächsten Gedanken: Warum den selbst erzeugten Strom ins Netz verschenken, wenn man ihn auch speichern kann? Genau hier kommen Balkonspeicher ins Spiel. Die Nachfrage ist 2026 so hoch wie nie, und der Markt wächst rasant.

Der Solakon ONE und der Marstek Jupiter C Plus gehören dabei zu den meistdiskutierten All-in-One-Modellen am Markt. Beide versprechen Plug & Play, LiFePO4-Akkus und clevere App-Steuerung – doch im Detail unterscheiden sie sich deutlich. Wir haben beide Geräte unter die Lupe genommen, Alltagstests und Fachtests ausgewertet und zeigen dir, welcher Balkonspeicher für welchen Nutzertyp die bessere Wahl ist.

Solakon ONE vs. Marstek Jupiter C Plus: Balkon-PV-Speicher im Überblick

Das Solakon ONE* All-in-One-System wird direkt vom deutschen Hersteller Solakon vertrieben. Er kommt mit 2,11 Kilowattstunden (kurz kWh) Kapazität und integriertem Wechselrichter. Er ist modular erweiterbar und setzt auf die eigene Solakon-App mit deutschsprachiger Oberfläche. Weitere Infos findest du in unserer Solakon-One-Produktvorstellung. Wer gleich ein Komplettset möchte, findet auch ein Rundum-Sorglos-Pakete inklusive Balkon-PV*.

ONE-Speicher bei Solakon entdecken

Der Marstek Jupiter C Plus* ist unter anderem über den Händler Sicatron erhältlich. Er bringt einen integrierten Wechselrichter mit 2,56 kWh Kapazität mit und lässt sich auf bis zu 10,24 kWh erweitern. Auch hier ist ein abgestimmtes XXL-Set verfügbar*. Auf Händlerseite betont man die Vorzüge. Malik Cakmak erklärt: „Der Jupiter C Plus kombiniert hohe Speicherkapazität mit zuverlässiger Performance und ist damit einer der effizientesten Erweiterungsakkus am Markt – perfekt für alle, die mehr Unabhängigkeit und maximale Eigenversorgung wollen.“ Sollte dennoch etwas sein, haben Kunden hier Zugang zum Marstek-eigenen Support-System, das Anliegen in der Regel innerhalb von 24 bis 48 Stunden löst.

Marstek Jupiter C Plus bei Sicatron

Der direkte Vergleich: Stärken, Schwächen, Unterschiede

Auf den ersten Blick ähneln sich beide Geräte: kompakte Bauform, solide Technik, ähnlicher Preis. Doch wer genauer hinschaut, merkt schnell, dass Solakon ONE und Marstek Jupiter C Plus unterschiedliche Prioritäten setzen – der eine punktet mit Sicherheit und Smart Home-Funktion, der andere mit günstigem Einstieg und komfortabler Direktbedienung. Die wichtigsten Gemeinsamkeiten und Unterschiede auf einen Blick:

Der Marstek Jupiter C Plus überzeugt als innovativer All-in-One-Stromspeicher für Balkonkraftwerke mit hoher Kapazität und schneller Verfügbarkeit, ideal für den Außeneinsatz.
Sicatron

Das haben beide gemeinsam:

  • All-in-One – integrierter Wechselrichter, kein unnötiger Kabelsalat
  • LiFePO4-Akkutechnologie – sicher, langlebig, ohne Kobalt-Risiko
  • Modular erweiterbar – beide Speicher wachsen mit deinem Bedarf
  • Schutzklasse IP65 – geeignet für Außenbereich und schlechtes Wetter
  • Winterfest bis −20 °C – kein Problem auch bei Frost
  • App-Steuerung mit Fernüberwachung, Zeitplanung und Verbrauchsstatistiken
  • Nulleinspeisung möglich – mit kompatiblem Smart Meter
  • WLAN-Verbindung für die App-Anbindung
  • 4 PV-Eingänge – jeweils ausgelegt für mehrere Solarmodule
  • Hoher Wechselrichterwirkungsgrad – Verluste beim Umwandeln minimal
  • Beide behalten laut Hersteller mind. 70 Prozent Kapazität nach Ende der Zyklenlebensdauer

Hier unterscheiden sie sich:

  • Basiskapazität: Marstek startet mit mehr – 2,56 vs. 2,11 kWh beim Solakon ONE
  • Maximale Kapazität: Solakon ONE geht weiter – bis 12,66 (5 Erweiterungen) vs. 10,24 kWh (3 Erweiterungen) beim Marstek
  • Ladezyklen: Solakon ONE hält länger – 8000 Zyklen vs. über 6000 beim Jupiter C Plus
  • PV-Ladeleistung: Solakon ONE kann mehr aufnehmen – bis 2600 W (PV) + 1200 W (AC) = 3800 W gesamt; Marstek max. 2400 W, kein separater AC-Eingang
  • Notstrom (EPS): Nur der Solakon ONE schaltet bei Stromausfall automatisch auf Notstrom um (bis 1200 W) – der Marstek hat diese Funktion nicht
  • Heizfunktion: Nur der Solakon ONE heizt sich im Winter aktiv auf – für zuverlässigeren Betrieb bei Minusgraden
  • Bedienung ohne Smartphone: Nur der Marstek hat ein integriertes HD-Touchdisplay zur Direktsteuerung
  • Bluetooth: Nur der Marstek bietet Bluetooth-Verbindung zusätzlich zu WLAN
  • Smart Home-Integration: Nur der Solakon ONE ist offiziell mit Home Assistant kompatibel; zudem LAN-Anschluss als Alternative zu WLAN
  • App-Zuverlässigkeit: Die Solakon-App läuft stabil mit deutschen Servern; die Marstek-App zeigte im Home & Smart-Test (2/2026) wochenlange Verbindungsprobleme

Balkonkraftwerk mit oder ohne Speicher was sich wann mehr lohnt

Im Praxistest: Wie schlagen sich die All-in-One-Speicher im Alltag?

Solakon ONE – Lesertest 2026

Im Lesertest auf inFranken.de berichtet ein echter Nutzer aus dem Alltag: Besonders positiv fällt die unkomplizierte Inbetriebnahme auf – der ONE ist tatsächlich in wenigen Schritten einsatzbereit, ohne Elektriker oder Vorkenntnisse. Die Solakon-App wird als übersichtlich und zuverlässig bewertet. Auch die Notstromfunktion wurde positiv hervorgehoben. Der ONE eignet sich laut Lesertest besonders gut für Nutzer, die einen sorgenfreien Alltagsbetrieb ohne technischen Aufwand suchen.

Solakon ONE und Marstek Jupiter C Plus - Zwei führende Balkonspeicher mit unterschiedlichen Stärken in Kapazität, Preis und Funktionen
Kevin Kosmann

Marstek Jupiter C Plus – Fachtest Home & Smart

Das Verbraucheportal Home & Smart hat den Jupiter C ausführlich getestet. Positiv: Die Verarbeitungsqualität ist gut, die Anschlüsse sind klar beschriftet, der Aufbau dauert nur wenige Minuten. Der Speicher wiegt 28 kg – dank integrierter Griffmulden aber gut transportierbar. Weniger überzeugend: Im Lieferumfang fehlen MC4-Anschlusskabel – wer längere Kabelwege hat, muss nachrüsten. Auch eine gedruckte Bedienungsanleitung liegt nicht bei (nur QR-Code). Das größte Manko bleibt jedoch die Marstek-App, die im Test über mehrere Wochen Verbindungsprobleme zeigte.

Was kosten Solakon ONE &  Marstek Jupiter C? Preise + Sets im Überblick

Beide Stromspeicher sind in ähnlichen Preisregionen unterwegs – doch es gibt Unterschiede, die je nach Nutzerprofil entscheidend sein können: ob du nur den Speicher willst, gleich ein Komplett-Set suchst oder planst, später zu erweitern. Hier ein Überblick über die aktuellen Angebote:

Solakon ONE

Der Solakon ONE überzeugt nicht nur technisch, sondern auch beim Preis-Leistungs-Verhältnis – besonders wer langfristig plant und den Speicher schrittweise ausbauen möchte, ist hier gut aufgehoben.

Solakon onPower im Deal

Marstek Jupiter C Plus

Der Marstek Jupiter C Plus punktet mit einem attraktiven Einstiegspreis und startet mit etwas mehr Basiskapazität als das Solakon ONE – ideal für alle, die schnell loslegen und trotzdem flexibel bleiben wollen.

Zwischenfazit: Mit 462 Euro für 2,56 kWh liegt der Marstek Jupiter C Plus bei rund 180 Euro pro kWh – ein sehr guter Wert im Marktvergleich. Der Solakon ONE startet etwas teurer, bietet dafür aber mehr Erweiterungspotential, eine Notstromfunktion und kommt von einem etablierten deutschen Anbieter.

Mini-PV mit Jupiter C Plus bei Sicatron

Für wen eignet sich welcher Speicher?

Beide Speicher sind gut – aber nicht für jeden gleich gut. Ob du eher auf Sicherheit, smarte Integration und maximale Erweiterbarkeit setzt oder lieber günstig einsteigst und unkompliziert loslegst, macht den Unterschied. Hier findest du auf einen Blick, welches Gerät zu deinem Nutzerprofil passt:

Vergleich der Balkonspeicher Solakon ONE und Marstek Jupiter C Plus im Jahr 2026, mit Fokus auf Kapazität, Preis und Features wie Notstromfunktion und App-Steuerung.
Solakon

Solakon ONE – die richtige Wahl, wenn …

  • du maximale Sicherheit auch im Stromausfall willst (Notstromfunktion!)
  • du Wert auf eine deutschsprachige App und Datenspeicherung in Deutschland legst
  • du den Speicher perspektivisch stark erweitern möchtest (bis 12,66 kWh)
  • du Home Assistant oder andere Smart Home-Systeme nutzt
  • du lieber beim deutschen Direktanbieter kaufst (inkl. 10 Jahre Garantie und deutschem Kundendienst)

Marstek Jupiter C Plus – die richtige Wahl, wenn …

  • du einen günstigen Einstiegspreis und ein gutes Preis-pro-kWh-Verhältnis suchst
  • dir ein integriertes HD-Touchdisplay zur Direktsteuerung wichtig ist
  • du auf das Bluetooth-Kopplungsverfahren setzt
  • du keine Notstromfunktion benötigst und rein auf Eigenverbrauchsoptimierung setzt
  • die aktuellen App-Probleme bis zu deinem Kauf per Update behoben wurden

Solakon ONE oder Marstek Jupiter C Plus – wer gewinnt?

Beide Geräte sind solide Balkonspeicher für 2026 – mit unterschiedlichen Stärken.

Der Solakon ONE* ist die rundere Lösung für den deutschen Markt: mehr Ladezyklen, Notstromfunktion, deutschsprachige App mit lokaler Datenspeicherung und Home Assistant-Unterstützung. Wer einen zuverlässigen Allround-Speicher sucht, der auch im Blackout funktioniert, greift hier richtig.

Der Marstek Jupiter C Plus* punktet mit einem sehr guten Einstiegspreis ab 462 Euro und einem ansprechenden Touchdisplay. Solange die App-Probleme jedoch nicht gelöst sind, empfehlen wir, die Entwicklung zu beobachten.

Unser Tipp: Wer jetzt kaufen möchte und auf Notstrom und maximale Zuverlässigkeit Wert legt, wählt den Solakon ONE. Wer hingegen hauptsächlich Eigenverbrauch optimieren und dabei sparen will, kann den Marstek Jupiter C Plus in Betracht ziehen.

Weitere Vergleichsartikel zum Nachlesen: 

FAQ – Häufige Fragen zu Balkonspeichern

Lohnt sich ein Balkonspeicher?

Ja – ein Speicher steigert den Eigenverbrauch von rund 30–40 Prozent auf bis zu 100 Prozent. Bei einem Strompreis von 36 Cent/kWh und einem 2.000-Watt-Balkonkraftwerk kann die Jahresersparnis von ca. 240 Euro auf bis zu 800 Euro steigen.

Brauche ich einen Elektriker?

Beide Speicher sind Plug-and-Play und können selbst installiert werden – eine Anmeldung beim Netzbetreiber ist aber weiterhin erforderlich.

Was bedeutet Nulleinspeisung?

Der Speicher regelt die Abgabeleistung sekundengenau auf den aktuellen Haushaltsverbrauch – es fließt kein Strom ins öffentliche Netz. Dafür ist ein kompatibler Smart Meter nötig (z. B. Shelly Pro 3EM).

Was passiert bei einem Stromausfall?

Der Solakon ONE schaltet automatisch auf Notstrom (EPS) um und versorgt angeschlossene Geräte mit bis zu 1200 Watt. Beim Marstek Jupiter C Plus gibt es diese Funktion nicht.

Wie lange halten die Akkus?

Der Solakon ONE ist auf bis zu 8000 Ladezyklen ausgelegt (~21 Jahre bei täglichem Betrieb), der Marstek Jupiter C Plus auf über 6000 Zyklen (~16 Jahre) – jeweils mit mindestens 70 Prozent Restkapazität am Ende der Lebensdauer.

Kann ich den Speicher nachträglich erweitern?

Ja, beide sind modular erweiterbar. Der Solakon ONE wächst auf bis zu 12,66 kWh (5 Erweiterungen), der Marstek Jupiter C Plus auf bis zu 10,24 kWh (3 Zusatzakkus).

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