Es ist der Albtraum vieler Senioren: Wenn der Umzug ins Pflegeheim unausweichlich wird, fressen die monatlichen Kosten die über Jahrzehnte aufgebauten Ersparnisse in Rekordzeit auf. Aktuelle Zahlen belegen nun, dass die Zuzahlungen für einen Heimplatz historische Höchststände erreicht haben. Doch wer frühzeitig plant und das eigene Zuhause altersgerecht anpasst, kann diesem finanziellen Risiko entgehen.
Die finanzielle Belastung für Pflegebedürftige und deren Angehörige wächst rasant. Wie der Südwestrundfunk (SWR) unter Berufung auf aktuelle Daten berichtet, müssen Pflegebedürftige im Bundesdurchschnitt inzwischen einen Eigenanteil von 3.245 Euro pro Monat aus eigener Tasche zahlen – ein drastischer Anstieg von 261 Euro im Vergleich zum Vorjahr. Besonders hart trifft es Bewohner in Baden-Württemberg: Hier werden im ersten Jahr im Pflegeheim monatlich sogar 3.532 Euro fällig – fast 300 Euro über dem ohnehin schon hohen bundesweiten Schnitt.
Pflegeheim: Wofür zahlt man diese enormen Summen?
Viele fragen sich, wie sich ein Eigenanteil von über 3.245 Euro zusammensetzt.
Die Rechnung besteht im Wesentlichen aus drei Blöcken:
- Pflegekosten: Der Haupttreiber sind hier die gestiegenen Personalkosten.
- Unterkunft: Die gestiegenen Lebenshaltungs- und Energiekosten werden auf die Heimbewohner umgelegt.
- Verpflegung: Auch die steigenden Lebensmittelpreise wirken sich auf die Kosten aus.
Zwar steuert die Pflegekasse Zuschüsse bei, die mit der Dauer des Aufenthalts ansteigen (bis zu 75 Prozent ab dem vierten Jahr im Heim). Doch für viele kommt das zu spät – die privaten Ersparnisse sind bis dahin oft schon aufgebraucht. Häufig müssen dann enge Angehörige wie die Kinder finanziell unterstützen.
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Jetzt den kostenlosen Konfigurator startenKein Ende der Kostenspirale: Was Pflegebedürftige künftig erwartet
Ein Ende dieser Preisspirale ist derzeit kaum in Sicht. Geopolitische Krisen – insbesondere anhaltende Konflikte im Nahen Osten – belasten die Rohstoffmärkte und treiben die Öl- und Energiepreise weiter nach oben. Für Pflegeeinrichtungen bedeutet das höhere Betriebs-, Transport- und Logistikkosten – Mehrkosten, die erfahrungsgemäß zeitnah als höhere Eigenanteile an die Pflegebedürftigen weitergegeben werden. “Das Risiko, dass der Heimplatz in naher Zukunft die 4.000-Euro-Marke durchbricht, ist dementsprechend hoch”, so Patrick Herr, Gründer des unabhängigen Ratgeberportals Altersgerecht Modernisieren.
Das Eigenheim als beste Altersvorsorge
Angesichts dieser Kostenexplosion rückt die eigene Immobilie immer stärker in den Fokus der Altersvorsorge. „Ein monatlicher Eigenanteil von 3.245 Euro übersteigt fast jede Rente“, ordnet Patrick Herr die Lage ein. Die Zahlen sprechen für sich: Für die Kosten von nur sechs Monaten im Pflegeheim – das sind 19.470 Euro – lässt sich ein Badezimmer komplett barrierefrei sanieren oder ein hochwertiger Treppenlift einbauen.
Es ist ein großer Fehler, mit dem altersgerechten Umbau zu warten, bis es zu spät ist. Oftmals sind es vorhandene Barrieren und daraus resultierende schwere Stürze in den eigenen vier Wänden, die einen Umzug ins Pflegeheim überhaupt erst unausweichlich machen. Wer hier vorausschauend plant und bei Bedarf auf ambulante Pflegedienste setzt, schont nicht nur das Vermögen, sondern bewahrt sich auch ein Höchstmaß an Lebensqualität im vertrauten Umfeld.
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Man sollte nicht warten, bis ein Sturz oder eine plötzliche Pflegebedürftigkeit zum Handeln zwingen. Um das eigene Zuhause rechtzeitig fit für die Zukunft zu machen, hilft eine strukturierte Bestandsaufnahme.
Das Portal Altersgerecht Modernisieren hat hierfür einen digitalen Service entwickelt: Mit einem kostenfreien Konfigurator lässt sich in wenigen Klicks identifizieren, welche Umbaumaßnahme für die persönliche Wohnsituation aktuell am wichtigsten und effektivsten ist*. Nach der Beantwortung weniger Fragen erhält man eine neutrale Einschätzung, wo die größten Gefahrenquellen im Haus lauern und wie man diese beseitigt.
Jetzt den kostenlosen Konfigurator startenDieser Text ist in Zusammenarbeit mit dem Fachportal altersgerecht-modernisieren.de erschienen. Ob Treppenlift, Badsanierung, schwellenlose Terrassentür oder altersgerechte Küche: Hier findest du alles für ein sicheres Zuhause, ganz nach dem Ziel "Umbauen statt umziehen".
*Hinweis: In der Redaktion sind wir immer auf der Suche nach tollen Angeboten und nützlichen Produkten für unsere Leser - nach Dingen, die uns selbst begeistern und Schnäppchen, die zu gut sind, um sie links liegenzulassen. Es handelt sich bei den in diesem Artikel bereitgestellten und mit einem Einkaufswagen-Symbol beziehungsweise einem Sternchen gekennzeichneten Links um sogenannte Affiliate-Links/Werbelinks. Wenn du auf einen dieser Links klickst und darüber einkaufst, bekommen wir eine Provision vom Händler. Für dich ändert sich dadurch nichts am Preis. Unsere redaktionelle Berichterstattung ist grundsätzlich unabhängig vom Bestehen oder der Höhe einer Provision.