Lidl baut die Einkaufswagen um - das wird für viele Kunden sichtbar. Konkret rüstet der Discounter die Wägen in immer mehr Filialen mit speziellen Halterungen aus. Die Neuerung soll einen erheblichen Schritt der Digitalisierung darstellen. Erst kürzlich hat Lidl begonnen, seine SB-Kassen zu erneuern - damit fällt ein nerviges Problem für Kunden weg.

An einer Lidl-Filiale in Erlangen ist die Neuerung bereits sichtbar: Die klassischen Einkaufswägen wurden mit einer blauen Halterung an der Handleiste ausgestattet, in die Kunden ihr Smartphone einlegen und fixieren können.

"Scan&Go" in immer mehr Lidl-Filialen: So funktioniert es und diese Standorte in Franken sind dabei

Auf der Handleiste wirbt Lidl mit dem Slogan "Zahlen, scannen, fertig", begleitet von einem Smartphone-Symbol mit der Aufschrift "Scan & Go" auf dem Display. Die Erlanger Filiale ist so neu dabei, dass sie noch nicht auf der offiziellen Website des Unternehmens als teilnehmender Standort vermerkt ist. Lidl bewirbt dabei mehrere Vorteile: Kunden könnten "selbst scannen mit Lidl Plus", ihren "Einkauf im Blick behalten" und "direkt einpacken & bequem bezahlen", heißt es auf der Unternehmenswebsite. Für die Nutzung des Systems benötigen Kunden ein Smartphone, die Lidl Plus App sowie eine Internetverbindung, wie Lidl auf seiner Website erklärt. Die Bonus-App sorgte 2025 für einen Gerichtsstreit des Discounters mit Verbraucherschützern, der vor dem BGH gelandet ist. Experten bewerten die beworbenen Rabatt-Versprechen eher kritisch. Sie sollen sogar die Gesundheit gefährden, fand eine Studie heraus.

Zusätzlich müsse eine teilnehmende Filiale als "Heimatfiliale" ausgewählt werden. Der Check-in erfolgt entweder automatisch über die Standortfreigabe der App oder durch das Scannen eines QR-Codes in der Filiale. "Scanne die Artikel, die du kaufen möchtest", so die Anweisung auf der Lidl-Website. Abschließend müssen Kunden den Anweisungen der App an der speziellen "Scan&Go"-Kasse folgen. Das Angebot ist derzeit nur in ausgewählten Filialen verfügbar, wie Lidl auf seiner Website betont. In Franken nehmen Stand 18. März 2026 bereits zwölf Standorte teil:

  • Nürnberg, Fürther Str. 205
  • Nürnberg, Ernst-Sachs-Str. 4
  • Nürnberg, Julius-Loßmann-Str. 11
  • Fürth, Schwabacher Str. 5
  • Bayreuth, Nürnberger Str. 3a
  • Bamberg, Laubanger 14a
  • Ebern, Carl-Benz-Str. 2
  • Erlangen, Mönaustr. 75
  • Bischberg-Trosdorf, Wasserwörth 1
  • Coburg, Kanonenweg 15a
  • Höchberg, Einsteinstr. 6
  • Gemünden am Main, Wernfelder Str./Ladestr.

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