Der Supermarkt Kaufland hat laut eigenen Angaben einen weiteren Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und Ressourcen-Schonung unternommen. Bereits seit Anfang des Jahres gibt es eine testweise Änderung im Pfandsystem: Bis zu 90 Bio-Lebensmittel werden dabei in Pfandgläsern angeboten.

Ziel der Maßnahme ist es, Plastik- und sonstigen Verpackungsmüll einzusparen. Das neue Pfandsystem wird vorerst in zehn Filialen getestet - unter anderem in Kaufland-Märkten in Ansbach und Erlangen.

Innovation und Praktikabilität – mit neuem Pfand-Konzept will Kaufland überzeugen

"Die verantwortungsvolle und ressourcenschonende Gestaltung unseres Sortiments steht für uns an erster Stelle. Wir testen daher immer wieder neue Möglichkeiten für einen nachhaltigen und einfachen Einkauf", sagt Robert Pudelko, Leiter Einkauf Nachhaltigkeit in einer offiziellen Pressemeldung. "Mit diesen Pfandgläsern bieten wir [...] eine weitere innovative und praktikable Lösung, um auf Verpackungsmaterialien wie Plastik zu verzichten." Zu den 90 Lebensmitteln, die in Pfandgläsern angeboten werden, gehören demnach etwa Müsli, Reis, Zucker und Mehl - aber auch Gummibärchen, Nüsse oder Trockenfrüchte. 

Die leeren Gläser können einfach über die Leergut-Automaten zurückgegeben werden, um für eine Wiederverwendung aufbereitet zu werden.

Zehn, in Deutschland verteilte Filialen, nehmen derzeit an diesem Testlauf teil. Konkret sind das die Filialen in:

  • Ansbach, Ritter-von-Lang-Allee
  • Augsburg-Göggingen, Gögginger Straße
  • Erding, Dachauer Straße
  • Erlangen, Westl. Stadtmauerstraße und Carl-Thiersch-Straße
  • Landsberg, Am Penzinger Feld
  • München-Neuperlach, Ollenhauerstraße
  • Neusäß, Daimlerstraße
  • Ravensburg, Weißenauerstraße
  • Weingarten, Karlstraße

Auch interessant: Maskenpflicht bei Aldi, Lidl & Co.: Welche Regeln gelten ab dem 3. April im Supermarkt?