Die auf internationale Süßigkeiten spezialisierte Handelskette "House of Sweets" steckt in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Standorte in mehreren deutschen Städten sind bereits geschlossen, darunter die im vergangenen Sommer eröffnete Großfiliale in Hannover.
Anfang April 2026 wurde über das Vermögen der "House of Sweets Hannover GmbH" das Insolvenzverfahren eröffnet, wie aus der offiziellen Bekanntmachung hervorgeht. Zum Insolvenzverwalter wurde Diplom-Wirtschaftsjurist Lars Rühmland bestellt, wie dieser auf seiner Website erklärt. Das Unternehmen handelt mit Süßwaren aus aller Welt.
Kooperationen mit Rap-Stars wie Sido brachten den Erfolg - dann läuft vieles schief
Die Geschäftsidee entstand laut "House of Sweets" aus persönlichen Reiseerfahrungen der drei Gründer Deniz Karadag, Tahir Gülsahir und Sahin Gülsahir aus Salzgitter. Auf Auslandsaufenthalten entdeckten sie demnach die Vielfalt internationaler Naschereien - von amerikanischen Twinkies über australische Tim-Tams-Kekse bis hin zu japanischen Manga-Getränken und Schokodrops aus Dubai. Der erste Store öffnete 2018 in Braunschweig, jedoch zunächst mit mäßigem Erfolg. Paradoxerweise brachte die Corona-Pandemie den Durchbruch, berichtet die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ).
Den entscheidenden Schub lieferten auch Kooperationen mit Prominenten wie den Rappern Sido und Haftbefehl. In der Hochphase betrieb das Unternehmen fast ein Dutzend Filialen. Im August 2024 eröffnete die nach Aussage von Tahir Gülsahin damals größte deutsche Filiale an der Bahnhofstraße in Hannover - auf 350 Quadratmetern Verkaufsfläche mit knapp 500 Produkten, so die HAZ. Auch bei der House of Sweets Braunschweig GmbH mit Tahir Gülsahin als Geschäftsführer läuft ein Insolvenzverfahren, wie aus den Insolvenzbekanntmachungen hervorgeht.
Laut Google sind neben Hannover und Braunschweig auch die Filialen in Stuttgart, Dortmund und Kassel "dauerhaft geschlossen". Kessel.tv aus Kassel hat einen Aushang an der Filiale veröffentlicht. "Wir danken euch für die Treue und die wunderschönen Momente mit euch", heißt es dort. Weiterhin geöffnet bleiben die Stores in Berlin, Leipzig, Hamburg und Bremen, berichtet die Hannoversche Allgemeine Zeitung. "Aufgrund eines Umzugs in eine größere Lagerhalle sind derzeit keine Bestellungen möglich", heißt es auf der Website des Online-Shops. Zu den genauen Hintergründen der Insolvenz ist bisher nichts bekannt.
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