Die Baumarktkette Hammer ist in die Insolvenz gerutscht - nur wenige Monate nach einer vermeintlichen Rettung durch Investoren. Betroffen sind über 1100 Beschäftigte und 87 Filialen in ganz Deutschland. Das Amtsgericht Bielefeld hat laut Pressemitteilung der Kanzlei Pluta am 27. Januar 2026 die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen der Hammer Raumstylisten GmbH angeordnet.

Wie die Bild-Zeitung berichtet, ist dies bereits die zweite Insolvenz innerhalb kurzer Zeit. Im Juni 2025 hatte bereits die Unternehmensgruppe Brüder Schlau GmbH & Co KG beim Amtsgericht Bielefeld Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt. Auch eine Traditionsbrauerei aus Oberfranken musste den schmerzhaften Schritt jetzt gehen.

Zweite Insolvenz der Hammer-Baumärkte: So soll es mit der Kette weitergehen 

Nach Angaben der Bild-Zeitung übernahm damals ein Investorenkonsortium die Fachmärkte. Insgesamt wurden 87 Baumärkte übernommen, teilt die Kanzlei Pluta mit. Die Hoffnung auf einen Neuanfang währte jedoch nur kurz. Laut Geschäftsführung führten Anlaufverzögerungen in der Warenversorgung nach der Neugründung des Unternehmens im Oktober 2025 zu der erneuten Krise. Die Kanzlei Pluta erklärt, dass diese "insbesondere durch technische Probleme verursacht wurden und zu Umsatzausfällen und schließlich einer Liquiditätskrise führten". Rechtsanwalt Stefan Meyer von der Kanzlei Pluta wurde zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Alle 87 Filialen bleiben während des Insolvenzantragsverfahrens weiter geöffnet, wie die Kanzlei mitteilt. Die Standorte befinden sich schwerpunktmäßig in Nord-, Ost- und Mitteldeutschland, darunter Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Kunden können nach Angaben der Kanzlei Pluta ihre Einkäufe wie gewohnt tätigen. Die Gehälter der über 1100 Mitarbeiter sind über das Insolvenzgeld für drei Monate gesichert. Der Betrieb hat seine Zentrale in Porta Westfalica. In den kommenden Wochen soll ein strukturierter Investorenprozess durchgeführt werden.

Ziel ist es laut Kanzlei Pluta, "eine langfristige, dauerhafte und belastbare Lösung für Hammer zu erzielen." Die technischen Probleme, die zur Krise führten, sind nach Angaben der Kanzlei inzwischen weitgehend behoben. Hammer wurde 1976 mit den ersten Fachmärkten in Bremerhaven und Lübbecke gegründet, wie Pluta mitteilt. Das Unternehmen bezeichnet sich selbst als einen der führenden Raumausstatter in Deutschland und bietet Produkte und Services rund um das Thema Raumgestaltung an.

Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.

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