Der Drogerie-Riese dm baut sein Food-Segment weiter massiv aus und setzt dabei auf neue strategische Partnerschaften. Nun konnte das Unternehmen den Bioland-Verband ins Boot holen. Das verkündete dm in einer Mitteilung vom Donnerstag (16. April 2026). Zuletzt hat dm mit einem ganz neuen Online-Angebot für Furore gesorgt.

Laut dm werden ausgewählte Produkte der Eigenmarke dmBio künftig nach den Richtlinien des Verbandes zertifiziert. Ein entsprechender Vertrag sei am Donnerstag in Karlsruhe unterzeichnet worden. Damit hat sich dm den dritten großen Partner zur Bio-Zertifizierung seiner Produkte ins Boot geholt - bereits jetzt besteht eine Zusammenarbeit mit demeter und Naturland. 

dmBio-Produkte bald mit Bioland-Siegel - "stärken Transparenz und Vertrauen"

"Die Zusammenarbeit ist Teil der strategischen Ausrichtung von dm, das Bio-Lebensmittelsortiment kontinuierlich weiterzuentwickeln und den Anteil hochwertiger Verbandsware auszubauen", so dm. Die ersten Produkte mit Bioland-Label sollen ab Mai in die Filialen kommen - bis Ende des Jahres sollen mindestens elf dmBio-Produkte das neue Markenzeichen tragen. Übrigens gibt es bei dm einen Trick, mit dem du dir zwei Euro an der Kasse sichern kannst

Um welche Produkte es sich genau handelt, konkretisiert dm bisher nicht. Das Bioland-Markenzeichen soll bei der betroffenen Ware das bisherige EU-Biosiegel ersetzen. Laut der Unternehmensleitung werden damit rund 200 der insgesamt 700 Bio-Produkte im dm-Sortiment ein Verbands-Zertifikat tragen. "Drei unabhängige Verbände mit hohen Standards stärken Transparenz und Vertrauen beim Bio-Einkauf", sagt Kerstin Erbe, die als dm-Geschäftsführerin die dm-Marken und damit dmBio verantwortet.

Laut eigener Aussage ist Bioland vor allem wegen der lokalen Verankerung für dm attraktiv. Der Verband vereint insgesamt 9000 landwirtschaftliche Betriebe und 1300 weitere Unternehmen aus Lebensmittelverarbeitung und Gastronomie in Deutschland und Südtirol.  "Die Partnerschaft mit Bioland trägt dazu bei, dass wir als Händler unsere Kundinnen und Kunden noch besser für den Bio-Anbau und die Erzeuger sensibilisieren können", sagt Kerstin Erbe.