Der niederländische Brauereikonzern Heineken hat am Mittwoch angekündigt, bis zu 6.000 Arbeitsplätze in seiner globalen Belegschaft abzubauen. Gleichzeitig korrigierte das Unternehmen seine Gewinnerwartungen für 2026 nach unten, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet.
Die geplanten Stellenstreichungen betreffen nach Reuters-Angaben fast 7 Prozent der weltweit 87.000 Beschäftigten des nach Marktwert zweitgrößten Brauereikonzerns der Welt. Das Unternehmen befindet sich derzeit auf der Suche nach einem neuen Vorstandsvorsitzenden, nachdem Dolf van den Brink im Januar überraschend seinen Rücktritt erklärt hatte.
Heineken hat mit sinkender Nachfrage zu kämpfen - Kürzungen vor allem in Europa
Der Hersteller von Biermarken wie Tiger, Amstel und dem namensgebenden Heineken-Lagerbier steht unter Druck unzufriedener Investoren, die dem Konzern Effizienzrückstände vorwerfen, heißt es im Bericht. Das Unternehmen verspricht nun, mit weniger Ressourcen höheres Wachstum zu erzielen.
"Wir tun dies letztendlich, um unsere Geschäftstätigkeit zu stärken und in Wachstum investieren zu können", erläuterte Finanzvorstand Harold van den Broek laut Reuters auf einer Pressekonferenz anlässlich der Veröffentlichung der Jahresergebnisse. Die Kürzungen würden sich teilweise auf Europa oder Märkte mit geringeren Wachstumsaussichten konzentrieren. Zudem resultierten einige Stellenstreichungen aus bereits angekündigten Maßnahmen im Liefernetzwerk, der Konzernzentrale und regionalen Geschäftseinheiten.
Der Personalabbau soll nach Unternehmensangaben in den kommenden zwei Jahren Einsparungen ermöglichen und die weltweite Mitarbeiterzahl um 5000 bis 6000 Positionen reduzieren. Heineken steht mit seinen Herausforderungen nicht allein da. Die gesamte Branche leidet unter nachlassender Nachfrage aufgrund angespannter Verbraucherfinanzen und ungünstiger Wetterbedingungen in jüngster Zeit. Zuletzt musste das Traditionshaus Leikeim aus dem Kreis Lichtenfels Insolvenz anmelden. In Bayern gibt der Brauerbund-Präsident der Alkoholpolitik der CSU eine Mitschuld an den Negativ-Entwicklungen.
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