Der US-amerikanische Überweisungsdienst Remitly hat eine Teemischung vorgestellt, die an den Geschmack von Bauernbrot erinnern soll. Mit diesem Produkt will das Unternehmen laut eigener Angabe Menschen im Ausland, insbesondere Deutsche, an vertraute Aromen aus der Heimat erinnern. Anlass ist eine interne, internationale Studie, bei der Remitly 3100 Einwanderer aus 21 Ländern befragt hat.

Dabei habe sich gezeigt, dass neben Familie und Freunden auch vertrautes Essen zu den Hauptursachen von Heimweh im Ausland zählt. 54 Prozent der Befragten gaben an, bestimmte Speisen oder Getränke besonders zu vermissen. Remitly hat daraufhin nach eigenen Angaben eine Teekollektion mit vier Sorten entwickelt: Bauernbrot (Deutschland), Fish and Chips (Vereinigtes Königreich), Rose Mithai (Indien) und Tacos (Mexiko). Ziel sei es, mit den als limitierte Edition vermarkteten Teesorten besondere Erinnerungen an die Heimat zu wecken.

"Weckt Erinnerungen": Teesorte mit Brotgeschmack entwickelt - das steckt dahinter

Studienteilnehmer aus Deutschland hätten laut Remitly häufig angegeben, dass ihnen Brotsorten im Ausland fehlen. Das Unternehmen teilt mit, dass bei der Entwicklung der Geschmacksrichtung Bauernbrot malzige Noten zum Einsatz kommen, um an Getreide und frisches Brot zu erinnern. "Besonders Bauernbrot weckt bei vielen Erinnerungen an vertraute Geschmäcker und an das Zuhause", heißt es in einer Mitteilung. Auch in Franken wird Brot hochgeschätzt – hier bekommt man laut unseren Lesern die leckersten Laibe.

Die Teekollektion ist laut Remitly über wöchentliche Aktionen zugänglich: Interessenten ab 18 Jahren mit Wohnsitz im Vereinigten Königreich oder einem EU-Mitgliedstaat können sich um eine kostenlose Box mit Teebeuteln bewerben. Die Bewerbungen sind seit dem 17. April 2026 möglich und laufen noch bis zum 15. Mai 2026, teilt Remitly mit. Pro Woche erhielten die ersten 15 Bewerber, die die Voraussetzungen erfüllen, eine Teebox. Die Teilnahmebedingungen und Bewerbungsmöglichkeiten finden sich hier auf der Website des Anbieters. Eine Garantie auf eine Teebox gibt es nicht.

Die von Remitly zitierte Studie untersuchte außerdem, wie oft und in welchen Situationen Menschen Heimweh empfinden, nachdem sie ins Ausland gezogen sind. Rund 91 Prozent der Befragten berichtet demnach von entsprechenden Gefühlen. Besonders häufig werde Heimweh beim Kontakt mit Familie, in herausfordernden Situationen oder zu besonderen Anlässen wie Feiertagen erlebt. Unter den befragten Ländern verzeichnen die Philippinen, Südafrika, Kanada, Mexiko und Brasilien die höchsten Werte beim Anteil der von Heimweh betroffenen Menschen; Deutschland befindet sich demnach im Mittelfeld.

Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.

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