Reisetagebücher feiern gerade ein großes Comeback. Dabei blicken sie auf eine jahrhundertelange Tradition zurück. Einige besonders berühmte Exemplare haben sogar Literaturgeschichte geschrieben, man denke nur an Marco Polo, Alexander von Humboldt oder James Cook. In den letzten Jahrzehnten sind sie durch Digitalfotos und Smartphones in den Hintergrund geraten. Doch Trends wie Social-Media-Detox und die Achtsamkeitsbewegung zeigen, dass wir uns wieder mehr nach Entschleunigung sehnen. Und das Reisetagebuch passt perfekt in diese Bewegung.

In diesem Artikel gehen wir der Frage nach, wie Reisetagebücher helfen, echte Erinnerungen zu schaffen und mehr aus den eigenen Abenteuern herauszuholen. Sie helfen dabei, Erlebnisse zu verarbeiten und auch den Blick für die kleinen Dinge zu schärfen, die sonst im Reisestress untergehen. Außerdem findest du hier eine ausführliche Anleitung und Tipps, wie du am besten startest.

Das erwartet dich in diesem Artikel:

"Kein Speicherplatz mehr frei" - Das Comeback des Reisetagebuchs

Wer kennt es nicht: Im Urlaub ist man so fasziniert von schönen Orten und neuen Eindrücken, dass man die Kamera am liebsten gar nicht aus der Hand legen möchte. Und so sammelt sich schnell ein riesiger Haufen an Fotos, die nicht selten ungesehen in den Tiefen der Fotogalerie verschwinden.

Die Freiheit, die eine Handykamera bietet – immer griffbereit, immer dabei –, führt ironischerweise dazu, dass genau diese Freiheit nicht mehr als solche wahrgenommen wird. Denn wir sehnen uns mehr denn je nach Erinnerungen, die wirklich bleiben. Reisetagebücher sind eine Möglichkeit, dieses Bewusstsein zurückzugewinnen. Statt einer unüberschaubaren Masse an Fotos werden hier besondere Momente, Gedanken, Eindrücke und Erlebnisse festgehalten, die sonst in Vergessenheit geraten würden.

Ein Reisetagebuch hält deine Erlebnisse sowohl visuell als auch schriftlich fest und wird so zu einem besonderen Erinnerungsstück, das du ein Leben lang schätzen wirst. Anders als ein gewöhnliches Tagebuch widmet sich das Reisetagebuch ganz deinen Reisen. Festgehalten werden die neuen Orte, die du erkundest, die besonderen Menschen, denen du begegnest, die kulinarischen Köstlichkeiten und die Sehenswürdigkeiten, die dich auf deiner Reise begeistern.

Aber auch darüber hinaus kann ein Reisetagebuch dabei unterstützen, mehr aus deiner Reise herauszuholen. Denn neben den schönsten Momenten ist auch Platz für Reflexionen, und ja, auch für die weniger glamourösen Seiten des Reisens. Ob verpasster Zug, überteuerte Touristenfalle oder der dritte Regentag in Folge: Wer seine Erlebnisse aufschreibt, verarbeitet sie besser und wächst daran.

Arten von Reisetagebüchern:

  1. Angeleitete Reisetagebücher
    • Enthalten vorgegebene Fragen, Leitfäden und strukturierte Abschnitte.
    • Helfen dabei, alle wichtigen Reisemomente festzuhalten, und sind vor allem bei Anfängern beliebt.
    • Ideal für alle, die eine klare Struktur bevorzugen, ohne sich selbst zu viele Gedanken machen zu müssen. 
  2. Klassische Reisetagebücher
    • Enthalten Blanko-Seiten für freies Schreiben, Zeichnen oder das Einkleben von Andenken.
    • Bieten Platz für maximale Flexibilität und individuelle Gestaltung.
  3. Fotografische Reisetagebücher
    • Der Fokus liegt hierbei auf visuellem Storytelling durch Fotos.
    • Bilder werden durch kurze Beschreibungen oder Bildunterschriften ergänzt.
  4. Scrapbook-Reisetagebücher
    • Kombination aus Fotos, Tickets, Postkarten und Andenken.
    • Ergänzt wird das Tagebuch durch handgeschriebene Notizen oder auch Zeichnungen.
    • Sie sind visuell ansprechend und sehr persönlich, aber auch aufwendiger als andere Gestaltungsformen.
  5. Skizzenbuch-Reisetagebücher
    • Ideal für kreative und künstlerisch begabte Reisende.
    • Sehenswürdigkeiten, Landschaften und Menschen werden gezeichnet oder gemalt.
    • Fängt die Atmosphäre eines Ortes auf ganz individuelle Weise ein.
  6. Digitale Reisetagebücher
    • Hierfür werden Apps oder Online-Plattformen genutzt.
    • Besonders praktisch ist hierbei, dass Fotos und Videos ganz einfach eingefügt und bearbeitet werden können.
    • Ein weiterer Vorteil ist, dass sie problemlos mit anderen geteilt oder sogar gemeinsam erstellt werden können.
  7. Bullet-Journal-Reisetagebücher
    • Bullet-Journal-Reisetagebücher kombinieren Organisation und Kreativität.
    • Ideal für alle, die sich gerne einen Überblick über ihre Fortschritte verschaffen.
    • Listen und Tracker werden dazu genutzt, um beispielsweise Stimmung, Essen, Schlaf, Gewohnheiten und mehr festzuhalten.
    • Perfekt für Reiserouten, Packlisten, Tagesberichte und mehr.

Wer sich online Inspiration holen möchte, sucht am besten nach dem englischen Begriff "Travel Journal". Unter diesem Namen ist diese Art des Tagebuchführens weltweit bekannt geworden und man findet zahlreiche Beispiele. Das Beste daran: Du musst dich nicht für eine Art entscheiden. Die meisten Reisenden kombinieren einfach, was ihnen gefällt, schließlich hat jede Variante ihre ganz eigenen Vorzüge.

Motivation, Gelassenheit, Kreativität und mehr: Darum lohnt sich ein Reisetagebuch

Ein Tagebuch bringt zahlreiche psychologische Vorteile mit sich, die sich auch ganz konkret bemerkbar machen. Dazu gehören beispielsweise ein besseres Verständnis für sich selbst und die eigenen Gefühle, aber auch ein verbesserter Umgang mit Problemen, Stressreduktion und eine Steigerung der Kreativität. Das Schreiben kann auch eine Möglichkeit sein, positive Gewohnheiten zu fördern, wie zum Beispiel das Praktizieren von Dankbarkeit und  Achtsamkeit. 

Speziell im Rahmen eines Reisetagebuchs kommen aber noch einige andere Vorteile hinzu, die maßgeblich die Art beeinflussen können, wie wir Urlaub machen. Welche positiven Veränderungen durch das Führen eines Reisetagebuchs eintreten können, klären wir jetzt.

Stressreduktion und Verbesserung der Stimmung

Zahlreiche Studien haben sich schon mit der Frage beschäftigt, wie Tagebuchschreiben unser mentales Wohlbefinden beeinflussen kann. Und die Ergebnisse sind überraschend: Es hilft bei Stress, Angst und auch Nervosität. Das Schreiben über belastende Ereignisse kann dazu beitragen, die Aktivität des Nervensystems zu reduzieren und so auch körperliche Symptome von Stress zu reduzieren. Aber auch das Aufschreiben positiver Erfahrungen kann die Stimmung heben. Während des Schreibprozesses erinnerst du dich an sie und positive Gedanken werden verstärkt

Insgesamt berichten viele davon, dass das Schreiben ihnen hilft, mehr Ruhe in den Alltag zu bringen. Vor allem wenn die Gedanken mal wieder rasen, kann Tagebuchführen eine effektive Methode sein, um sich selbst zu beruhigen. Denn Schreiben braucht seine Zeit, und während unsere Gedanken uns oft schon zehn Schritte voraus sind, kann der Schreibprozess sie entschleunigen. Statt des Zerdenkens von Sorgen, Ängsten und Zweifeln kannst du so mehr Ordnung in deinen Kopf bringen.

Verbesserte Erinnerung

Wer seine Erlebnisse aufschreibt, muss filtern, was wirklich bedeutsam war. Dieses Priorisieren verankert Erinnerungen deutlich tiefer im Langzeitgedächtnis als ein schnelles Foto. Dazu kommt, dass Schreiben keine passive Tätigkeit ist. Wer Erlebnisse in Worte fasst, ordnet sie ein, verknüpft sie mit Gefühlen und Bedeutung und genau das ist notwendig, um Momente wirklich im Gedächtnis zu behalten. Natürlich ist der Tagebucheintrag an sich auch eine unglaublich hilfreiche Gedächtnisstütze,  wenn man sich in bestimmte Momente zurückversetzen möchte.

Motivation fremde Kulturen und Länder neu zu erleben

Viele haben trotz – oder gerade wegen – der Entfernung von zu Hause die Tendenz, auch im Urlaub Gewohntes zu bevorzugen. So landen wir immer wieder bei Schnitzel mit Pommes statt lokalem Streetfood oder bei dieser einen Hotelkette statt einem urigen Hostel.

Ein Reisetagebuch kann hier zum Motivationsschub werden, auch mal etwas Neues auszuprobieren. Denn wer spannende Erlebnisse festhalten möchte, sollte ab und an auch aktiv nach ihnen suchen. Das eröffnet eine ganz neue Perspektive, in der die Reise das Tagebuch beeinflusst, aber auch das Tagebuch die Reise beeinflusst.

Verbesserte Planung und Vorbereitung

Ein Reisetagebuch kann auch zur Planung zukünftiger Abenteuer effektiv beisteuern. Reflektiere über Herausforderungen, Budgetfragen oder auch Pannen: Was hat funktioniert? Was würde ich beim nächsten Mal anders machen?  So kannst du nachhaltig von deinen Erfahrungen profitieren. Das ist nicht nur hilfreich, wenn man öfter dieselbe Region bereist, auch Packlisten, Budgetübersichten oder Restauranttipps sind eine sinnvolle Ergänzung deines Reisetagebuchs.

Kreativer Ausdruck

In deinem Reisetagebuch kannst du dich nach Lust und Laune kreativ ausleben. Egal, ob du nun schreibst, malst, klebst oder anderweitig gestaltest, mit der Zeit wirst du automatisch besser darin. Gleichzeitig kann kreatives Arbeiten auch beruhigen, es entschleunigt, fördert die Konzentration und hat fast meditativen Charakter.

Wie schreibe ich ein Reisetagebuch? Anleitung und Tipps

Du hast die Entscheidung getroffen, auch ein Reisetagebuch zu führen, weißt aber nicht, wie das geht? Kein Problem, schon mit ein paar einfachen Tipps wird dir der Einstieg leichtfallen. Immer im Hinterkopf behalten solltest du dabei, dass es an erster Stelle darum geht, dass du Spaß dabei hast. Es sollte sich nicht wie eine Pflicht, sondern wie ein Hobby anfühlen. Deshalb gehe dabei ganz nach deinen Vorlieben vor. Das Reisetagebuch soll ein Ausdruck deiner persönlichen Erlebnisse sein. Es ist nur natürlich, dass es mindestens genau so individuell ist wie du selbst. 

1. Das richtige Reisetagebuch wählen

Im Grunde reichen ein leerer Block und ein Stift, um loszulegen. Wer jedoch etwas mehr Wert auf das passende Material legt, wird schnell feststellen, dass die Auswahl an Notizbüchern, Skizzenheften und Co. schier endlos ist. Um die richtige Wahl zu treffen, sollte man eine grobe Vorstellung von der Art Reisetagebuch haben, die man führen möchte.

Für das Schreiben eignen sich linierte Seiten, für Skizzen und eingeklebte Fotos leere Seiten und wer mit Aquarellfarben experimentieren möchte, sollte zusätzlich auf robusteres Papier achten. Glücklicherweise gibt es online und auch in Drogeriehandlungen eine breite Auswahl an Notizbüchern, so findet sich für jedes Bedürfnis das passende Buch.

Besonders für Einsteiger empfehlenswert sind angeleitete Reisetagebücher. Sie gibt es in zahlreichen Variationen und Preisklassen online zu kaufen. Besonders an ihnen ist, dass viele Entscheidungen, sowohl inhaltlich als auch gestalterisch, einem abgenommen werden und man direkt starten kann.  In der Regel enthalten sie eine Mischung aus Budgetplanung, Checklisten, Tracking-Pages und Reflexionsübungen, lassen aber auch genug Raum für eigene Einträge und Ideen.

2. Den Inhalt bestimmen

Was den Inhalt angeht, kannst du dich kreativ austoben. Manche nutzen ihr Reisetagebuch wie ein klassisches Fotoalbum, andere füllen es mit Gedanken, Reflexionen und Beobachtungen – wieder andere erzählen ihre Reise wie eine Geschichte. Auch Skizzen, Sticker und gemalte Bilder finden sich häufig in Reisetagebüchern. Praktisch alles, was sich kleben lässt, kann ein spannender Teil deines Reisetagebuchs werden - egal, ob es sich um Flugtickets, Postkarten, Flyer, Verpackungen, Kassenzettel oder Armbänder handelt. Sammle alles auf deinen Reisen, was dir ansprechend oder wichtig vorkommt.

Um nichts zu vergessen, kannst du dir kurz auf dem Handy notieren, wenn etwas Erwähnenswertes passiert. Am besten grenzt du den Platz, den du im Tagebuch nutzen willst, pro Reise oder Ausflug gezielt ein. Das hilft dir dabei, den Überblick zu behalten und ein ansprechendes Ergebnis zu erzielen. 

3. Den eigenen Flow finden

Ob chronologisch, thematisch oder nach Stimmungen geordnet, letztlich zählt nur, dass du dich in deinem eigenen Tagebuch zurechtfindest. Viele legen deshalb als allerersten Schritt eine grobe Gliederung an: beispielsweise die ersten Seiten für die Routenplanung, ein mittlerer Teil für Fotos und Reiseberichte, am Ende einige Seiten zum Gewohnheits-Tracking oder auch ein Bereich speziell für Rezepte.

Auf der einzelnen Seite sollte alles im Zusammenhang stehen. Fotos wirken stärker neben einem passenden Text, Skizzen bekommen mehr Bedeutung durch ein paar erklärende Zeilen. Farben, Sticker oder buntes Klebeband helfen dabei, verschiedene Bereiche zu gliedern und dem Ganzen eine persönliche Note zu verleihen.

Bis man den eigenen Flow gefunden hat, kann es etwas dauern und das ist völlig in Ordnung. Wichtig ist nur, dass man sich wirklich mit dem Erlebten auseinandersetzt. Ein Reisetagebuch lebt von Tiefe, nicht von schnell hingekritzelten Stichpunkten

4. Keine Angst vor Fehlern haben

Inspirationsbilder auf Pinterest oder Instagram sind wunderbar, zumindest solange sie motivieren und nicht unter Druck setzen. Denn dein Tagebuch soll dich und deine Reise widerspiegeln, mit allem, was dazugehört. Große Gedanken, kleine Alltagsmomente, Umwege, Pannen und auch Fehler. Reisen sind oft unvorhersehbar und chaotisch und genau das darf sich im Tagebuch zeigen.

Das erste Tief kommt meist dann, wenn man bereits einige Einträge gemacht hat und mit dem Neuesten plötzlich nicht mehr zufrieden ist. Schnell schleicht sich dann Überforderung ein, und die vielen leeren Seiten überwältigen eher statt zu motivieren. Genau dann heißt es aber weitermachen. Die richtige Wirkung entfaltet sich erst, wenn das Projekt Fahrt aufnimmt. Sobald erst einmal mehrere Seiten gefüllt sind, kommt die Motivation ganz von alleine zurück.

Schreibwaren-Must-Haves und nützliche Gadgets

Kugelschreiber, Schere und Klebestift sind im Grunde ausreichend, um ein tolles Reisetagebuch zu führen. Wie bei fast allen Dingen kann man auch beim Schreibzubehör sehr viel oder sehr wenig Geld ausgeben, ganz nach persönlichem Geschmack. Es gibt zahlreiche Gadgets auf dem Markt, die das Schreiben und Gestalten auf clevere Weise erleichtern, und sie sind allesamt kostengünstig erhältlich.

Im Folgenden möchten wir euch einige besonders beliebte Produkte vorstellen:

  • Aufkleber: Verschönere deine Einträge mit Aufklebern. Sie sind online in größeren Mengen und thematisch vorsortiert erhältlich. 
  • Glue Tape: Eine praktische Alternative zum Klebestift und ideal für unterwegs. Der handliche Roller befestigt mit doppelseitigem Klebestreifen alles schnell, sauber und zuverlässig.
  • Sofortkamera: Halte deine schönsten Momente fest und klebe die sofort ausgedruckten Fotos unkompliziert in dein Reisetagebuch. Sofortkameras sind ab etwa 30 Euro auf Amazon erhältlich.
  • Mobiler Mini-Drucker: Dieses Gadget ist eine spannende Alternative zur Sofortkamera. Mit einem mobilen Mini-Drucker kannst du Digitalfotos direkt von deinem Smartphone ausdrucken. Auf Amazon gibt es erste Modelle bereits für unter 30 Euro.
  • Washi Tape: Dieses selbstklebende Tape ist in unzähligen Farben und Mustern erhältlich und eignet sich perfekt zum Aufhübschen deiner Einträge. Damit lassen sich auch Blumen, Blätter oder andere Fundstücke dekorativ auf den Seiten befestigen.
  • Stempelkissen: Dabei handelt es sich um eine besonders kreative Art, Erinnerungen festzuhalten. Drücke Fundstücke wie Muscheln oder Blätter einfach auf das Stempelkissen und verewige ihren Abdruck in deinem Reisetagebuch.
  • Book Clip: Dieser ist besonders praktisch für alle, die sich kreativ austoben möchten. Der Book Clip hält dein Tagebuch offen, sodass du dich ganz auf das Gestalten konzentrieren kannst. 
  • Sticky Notes: Sie sind ideal, um spontane Gedanken und Ideen festzuhalten. Klebenotizen sind in vielen bunten und ansprechenden Designs erhältlich und bringen eine neue Dimension in deine Tagebucheinträge.
  • Eckenstanzer: Er ist zwar kein absolutes Must-Have, aber eine schöne Ergänzung. Wer gerne Tickets, Postkarten oder Fotos einklebt, kann mit einem Eckenstanzer die Optik der eingeklebten Elemente noch weiter aufwerten.

Wer sich noch ausführlicher damit beschäftigen möchte, was der Markt zu bieten hat, sollte unbedingt einen Blick auf die Japanese Stationery Awards werfen. Sie gehören zu den prestigeträchtigsten Auszeichnungen der Schreibwarenbranche und zeichnen jedes Jahr die innovativsten und funktionalsten Produkte aus. Auch die Gewinner 2026 wurden vor Kurzem bekannt gegeben.

Außerdem: Kreative Ideen für Einträge

Ein Reisetagebuch muss nicht nur aus Erfahrungsberichten bestehen. Abwechslung hält die Motivation hoch und macht das Gestalten noch mehr Spaß. Wer über klassische Reflexionen und Tageseinträge hinausgehen möchte, findet hier einige kreative Vorschläge.

Sonderseiten, die dein Reisetagebuch ergänzen können: 

  • Packliste & Planungs-Checkliste: Behalte den Überblick vor und während der Reise. Halte fest, was du einpacken musst, und plane wichtige To-dos im Voraus.
  • Wörter und Sätze in der Landessprache: Notiere hilfreiche Vokabeln und Phrasen der Sprache deines Reiseziels, praktisch für den Alltag und eine tolle Erinnerung an die Kultur.
  • Hotel- & Restaurantbewertungen: Halte deine persönlichen Eindrücke von Unterkünften und Restaurants fest. So weißt du bei der nächsten Reise sofort, was sich gelohnt hat.
  • Bucket List: Erstelle eine Checkliste mit Aktivitäten und Erlebnissen, die du an deinem Reiseziel unbedingt erleben möchtest. Fordere dich selbst heraus und hake die Punkte nach und nach ab.
  • Budget Tracking: Behalte deine Ausgaben im Blick und notiere, wofür du dein Geld auf Reisen ausgibst. Das kann hilfreich für die Planung zukünftiger Trips sein.
  • Routen- & Sport-Tracking: Halte deine tägliche Route, die Kilometeranzahl und andere Aktivitäten fest.
  • Mood Tracking: Notiere deine tägliche Stimmung und entdecke, welche Erlebnisse oder Orte dich besonders glücklich machen.
  • Gewohnheits-Tracking: Beobachte deine Routinen auf Reisen, zum Beispiel wie du schläfst oder wie du dich ernährst. Ein Tracking hilft dir, auch unterwegs auf dich zu achten. In der Regel werden dafür Tabellen mit Farbcodes genutzt.

Kreative Schreibaufgaben, die für Abwechslung sorgen: 

  • Brief an dein zukünftiges Ich: Reflektiere deine Reiseerlebnisse und schreibe einen Brief an dich selbst.
  • Menschen, die ich getroffen habe: Erstelle eine eigene Seite für besondere Begegnungen. Notiere dir hierfür kurze Beschreibungen oder zeichne Porträts interessanter Personen, denen du auf deiner Reise begegnet bist.
  • Kurzgeschichte oder Gedicht: Lass dich von einem bestimmten Ort oder Erlebnis inspirieren und verfasse eine kleine Geschichte oder ein Gedicht.
  • Dankbarkeitsliste: Halte fest, wofür du auf deiner Reise dankbar bist – sei es der atemberaubende Sonnenuntergang, die Freundlichkeit der Einheimischen oder eine unverhoffte Begegnung.
  • Raus aus der Komfortzone: Reflektiere mutige Momente und Situationen, in denen du über dich hinausgewachsen bist.
  • Vorurteile oder Erwartungen: Hinterfrage deine Annahmen und halte fest, was dich auf deiner Reise überrascht oder eines Besseren belehrt hat.
  • Postkarte an dich selbst: Schreibe eine Postkarte an dich selbst und klebe diese ein. 
  • Ein Gespräch, das ich nicht vergesse: Halte ein besonderes Gespräch so fest, als wäre es ein Drehbuch oder ein Dialog in einem Roman.
  • Die Geschichte hinter dem Foto: Wähle ein Foto oder einen Moment und schreibe die Geschichte, die dahintersteckt.