Nicht immer hat man Zeit, mehrere Tage wegzufahren, um sich zu entspannen. Und nicht jedes Mal muss das Ziel weit entfernt sein. Heute geht es um Coburg. Wir haben ein paar Tipps, was man in dieser Stadt alles machen kann. Langweilig? – Ganz und gar nicht.
Den Tag beginnt man am besten im Stadtcafé mit dem Frühstücksbuffet. Zwischen einer Auswahl an Brot und Brötchen, Aufschnitt, Joghurt, Eiern und Müsli gilt es zu wählen. Dazu ein großer Milchkaffee und schon kann man gestärkt starten.
Vom Stadtcafé schlendert man am besten Richtung Marktplatz, vorbei an den Läden bekannter Marken, bis man schließlich vor dem großen Rathaus steht. Elemente aus Barock, Rokoko und Jugendstil sind zu sehen. Man beachte auch das Gesamtbild der farblichen Häuser rund um den Marktplatz.
Coburg – was kann man machen?
Weiter geht es ab hier zum Schlossplatz. Dort gibt es zwei sehenswerte Bauten.
Wenn man von der Innenstadt kommt, sieht man linker Hand das Landestheater, rechts Schloss Ehrenburg. Wer genug Zeit hat, sollte eine Abendvorstellung im Landestheater besuchen.
In der Ehrenburg, einer Dreiflügelanlage, die äußerlich der Neugotik zuzuordnen ist, ist mittlerweile die Landesbibiliothek untergebracht. Außerdem lassen sich die Räumlichkeiten und Gemäldesammlungen des Schlosses besichtigen. In der Hofkirche gibt es sogar die Möglichkeit sich trauen zu lassen.
Weiter geht es vom Schlossplatz hinauf zur Veste Coburg. Die Wege dorthin sind gepflastert und auch für Kinderwägen geeignet. Man muss jedoch damit rechnen, dass der Weg sich nach oben schlängelt und es bergauf geht.
Durch den Schlossgarten spaziert man – links vorbei am Naturkundemuseum – immer weiter nach oben. Dort angekommen hat man einen ausgezeichneten Blick über das Coburger Land.
Die Veste, die „Fränkische Krone“, stammt aus dem 13. Jahrhundert.
Heute kann man Sammlungen unterschiedlicher Art im Museum bestaunen. Außerdem gibt es ein kleines Café.
Wer etwas mehr Zeit hat, der kann auch Schloss Rosenau (Rödental) oder Schloss Callenberg (zwischen Coburg und Beiersdorf gelegen) einen Besuch abstatten. Schloss Rosenau ist von einem Park umgeben, in dem man spazieren gehen oder entspannen kann. Ein Spielplatz für Kinder findet sich dort ebenfalls.
Schloss Callenberg ist als Museum zugänglich, zudem ist dort das Deutsche Schützenmuseum ansässig. Der Schlossgarten lässt sich ebenfalls begutachten.
Was gibt es sonst noch zu erleben?
Jedes Jahr findet im Juli das berühmte Samba-Festival in Coburg statt. Hierzu kommen Menschen aus aller Welt, um bei Rhythmen zu tanzen und zu feiern.
Etwa um die gleiche Zeit findet in Neustadt bei Coburg das traditionelle Kinderfest statt: ein Umzug der Schüler, die sich zu verschiedenen Themen verkleiden, und ein anschließendes Fest. Besonders ist der Rutscher, ein traditioneller Neustadter Tanz der kleinsten Schüler.
Im Kongresshaus in Coburg finden das ganze Jahr über verschiedene Veranstaltungen statt. Im Sommer ist auch im Rosengarten ein Klassik Open-Air-Konzert. Ein Konzert in der Stadtkirche St. Moriz ist ebenfalls hörenswert.
Zur Weihnachtszeit ist in der Coburger Innenstadt wieder der Weihnachtsmarkt, bei dem verschiedene Buden aufgebaut sind und man bei einem Glühwein die vorweihnachtliche Stimmung genießen kann.
Der Coburger Mohr
Egal ob Sie einen langen oder kurzen Aufenthalt planen, die Augen sollten Sie bei einem Stadtrundgang offen haben. Vielleicht entdecken Sie eines der Bildnisse des Coburger Mohrs, dem heiligen Mauritius. Das Bildnis des Schutzpatrons von Coburg findet man an verschiedenen Stellen der Stadt. Vielleicht sehen Sie ja eines.