Bereits im letzten Jahr hat der Messenger-Dienst WhatsApp viele Änderungen umgesetzt. Neben dem "Dark Mode" und individuellen Hintergründen für verschiedene Chats, wurden auch die sogenannten "ablaufenden Nachrichten", die nach sieben Tagen verschwinden, eingeführt. Und auch 2021 können Sie weitere neue Features für den Messenger erwarten.

Werbeanzeigen auf WhatsApp - die Diskussion läuft weiter

Schon im letzten Jahr sorgten Meldungen über Werbung im Messenger WhatsApp für viel Diskussionsstoff. Dabei war die ursprüngliche Idee, dass im Status anderer Personen Werbung präsentiert werden soll - ähnlich wie bei den Instagram-Stories. Doch Facebook hat diese Pläne vorerst auf Eis gelegt.

Stattdessen konzentriert sich das Unternehmen Facebook aktuell auf "WhatsApp Business" - eine Business-Lösung, die als Schnittstelle zwischen Kunden und Firmen dienen soll. Für Unternehmen wird diese kostenpflichtig sein.

Dieses Jahr könnten Werbeanzeigen auf WhatsApp allerdings wieder zum Thema werden und eine Möglichkeit für das Unternehmen sein, mit der App Geld zu verdienen. Eindeutige Hinweise auf eine Umsetzung dieser Pläne gibt es zurzeit noch nicht - unwahrscheinlich scheint diese Neuerung allerdings nicht zu sein.

WhatsApp Pay: Startet das geplante Feature noch dieses Jahr?

Neben der Einführung von Werbeanzeigen rückt außerdem ein weiteres Feature in den Vordergrund: "WhatsApp Pay". Der hauseigene Bezahldienst von WhatsApp ließ bisher noch auf sich warten. In Indien ist es aber jetzt schon möglich, über WhatsApp für ein Abendessen zusammenzulegen oder eine Rechnung unter Freunden zu begleichen.

Die Chancen stehen also recht gut, dass diese praktische Funktion 2021 auch in Deutschland verfügbar sein könnte. Ein genaues Datum für die Umsetzung von "WhatsApp Pay" bleibt allerdings weiterhin offen. 

Wer Beta-Nutzer von WhatsApp ist, kann übrigens jetzt schon "WhatsApp Pay" testen. Dazu muss ein Bank- oder PayPal-Konto hinterlegt werden. In Deutschland wird die Funktion aber noch kaum irgendwo unterstützt.

Achtung bei der neuen Datenschutzrichtlinie

Der Messenger-Dienst WhatsApp ändert 2021 außerdem seine Datenschutzrichtlinie. Aber Achtung: Bis zum 8. Februar muss sie von den Nutzern aktiv bestätigt werden. Wer bis dahin nicht zugestimmt hat, kann WhatsApp nicht mehr verwenden.

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Mit der neuen Datenschutzrichtlinie wird zukünftig eingeführt, dass Sie Benachrichtigungen über Neuerungen erhalten. Der Messenger-Dienst möchte dabei sicherstellen, dass die Nutzer die regelmäßigen Feature-Updates mitbekommen - daher will WhatsApp bald direkte Nachrichten schicken.

Das Unternehmen kündigte außerdem Ende letzten Jahres an, dass der Messenger auf Geräten mit älteren Betriebssystemen nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr genutzt werden kann. Die App benötigt ein Android-Betriebssystem mit der Versionsnummer 4.0.3 oder höher, um im vollen Umfang zu funktionieren. Auf iPhones muss mindestens das Betriebssystem iOS 9 installiert sein.

Diese Alternativen können Sie ausprobieren

WhatsApp ist zweifellos der beliebteste Messenger auf dem Markt. Wer allerdings keine Lust auf die Neuerungen der App hat oder nicht möchte, dass seine Daten an Facebook weitergeleitet werden, kann auch auf Alternativen zurückgreifen.

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Die bekanntesten Messenger-Konkurrenten sind Telegram, Signal und Threema. Vor allem Telegram punktet mit einer erweiterten Löschfunktion, einem sogenannten "Selbstzerstörungsmodus" und der Möglichkeit einer gleichzeitigen Nutzung auf mehreren Geräten.

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