Düsseldorf
Phishing-Mail

Datenklau bei Sparkasse, Volksbank und Mastercard? Diese E-Mails sollten Sie besser nicht öffnen

Wer aktuell eine E-Mail der Sparkasse, Volksbank oder von Mastercard erhält, der sollte vorsichtig sein und besser nicht auf die Nachricht reagieren. Betrüger versuchen derzeit über Phishing-Mails an die privaten Daten der Bankkunde zu gelangen.
Betrüger versuchen im Namen der Sparkasse, Volksbank und Mastercard an die privaten Daten der Bankkunden zu gelangen. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

  • Kriminelle versenden Phishing-Mails im Namen der Sparkasse, Volksbank und Mastercard
  • Dabei versuchen Sie die persönlichen Daten der Bankkunden zu klauen

Derzeit sind einige vermeintliche Kundenmails der "Sparkasse", "Volksbank" und "Mastercard" im Umlauf. Kriminelle versuchen mit gefälschten Mails die Kunden der Banken auf eine Website zu locken, um dort, unter falschem Vorwand, ihre privaten Nutzerdaten abzufragen. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfahlen hat bereits auf ihrer Internetseite vor den fadenscheinigen E-Mails gewarnt und auf den sozialen Kanälen auf die Phishing-Mails aufmerksam gemacht:

Die Verbraucherzentrale NRW erklärt: So sehen die Phishing-Mails aus

Die Verbraucherzentrale NRW hat die Phishing-Mails genau untersucht und einige Beispiele veröffentlicht, wie die E-Mails bisher ausgesehen haben.

Sparkasse:

  • Betreffe: "Überprüfung der Daten"
  • Inhalt: Wegen "neuer Bestimmungen für den Online-Zahlungsverkehr" sei die Sparkasse dazu verpflichtet, in regelmäßigen Abständen einen Datenabgleich mit allen Kunden durchzuführen und fordert deshalb zur Angabe von privaten Nutzerdaten auf.

Volksbanken:

  • Betreffe: "Authentifizierung erforderlich"/"Authentifizierung notwendig"
  • Inhalt: "Die Sicherheit des Zahlungsverkehrs" soll durch die neue Zahlungsrichtlinie PSD2 gestärkt werden. Deshalb wird jeder Volksbank-Kunde dazu aufgefordert, seine Mobilfunknummer und sein Geburtsdatum über einen beigefügten Link anzugeben.

Mastercard:

  • Betreffe: "Überprüfung Ihrer Daten"
  • Inhalt: Mastercard solle angeblich "die Daten Ihres Kundenstammes überprüfen" und alle Kunden seien dazu verpflichtet ihre Kundendaten anzugeben. Da der E-Mail-Empfänger bisher noch nicht an der Überprüfung teilgenommen habe, sei nun seine Karte gesperrt. Wenn der Kunde die Überprüfung nicht innerhalb von zwei Tagen durchführt, könne er die Karte nur mittels einer Überweisung von 29,95 Euro entsperren lassen.

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Wer selbst eine verdächtige E-Mail zugesendet bekommt, kann die Nachricht an die E-Mail-Adresse phishing@verbraucherzentrale.nrw weiterleiten. Dort werden alle eingehenden E-Mails ausgewertet.