Für viele bedeutet Online-Dating vor allem eines: Distanz. In Zeiten von Ausgangssperren ist sie plötzlich aber das genaue Gegenteil. Nämlich der einzige Weg, nicht wochenlang alleine zu sein. Vor allem Singles, die alleine in ihrem Haushalt wohnen, trifft die Isolation hart. Datingexperte Eric Hegmann gibt im Interview Tipps zum Dating in Corona-Zeiten. Er bestätigt den aktuellen Anstieg der Nutzer von Singlebörsen im Netz: „Auf den Plattformen ist viel los.“

Online-Dating: Nicht nur mehr, sondern auch besser

Hegmann überrascht einige mit einer Beobachtung, die viele Klischees über Online-Dating aus dem Weg räumen könnte: „In meinen Beratungsgesprächen höre ich außerdem, dass die Gespräche tiefsinniger geworden sind. Viele suchen jetzt erst recht nach Verbindung – sowieso eines der größten Bedürfnisse der Menschen.“ Dieser Trend geht wohl nicht zuletzt auf den Umstand zurück, dass es während der Isolation keine Möglichkeit gibt, den schnellen Weg zum ersten Date zu wählen. Wann man sich zum ersten Mal von Angesicht zu Angesicht begegnen kann, steht aktuell in den Sternen. Insofern bleibt zunächst nur das Gespräch, das von dieser Verlangsamung des Dating-Tempos nur profitieren kann. Hegmann kommentiert dazu: „Mit dem üblichen Small Talk in Chats zum anfänglichen Kennenlernen lässt sich eine Verbindung nicht aufbauen, da geht es nur darum, abzuklären, ob man zueinander passt. In der jetzigen Situation hingegen werden Gespräche schon eher mal getragen von dem Wunsch nach emotionalem Austausch. Man fragt also beispielsweise nicht nur, welche Musik der andere mag, sondern warum er sie mag.“

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Mehr als Dating: Kontakte wachsen und gedeihen online

Oft genügt es im üblichen Online-Dating, wenige Nachrichten zu tippen, um sich dann zu einem ersten Date zu treffen. Das Gebot der Stunde lautet dagegen, den Schritt weg vom reinen Tippen zum Telefonieren zu gehen: „Immer schon ist es besser, nach ein paar hin- und hergeschickten Nachrichten auf das Telefon zu wechseln, um Vertrauen zu stärken und Enttäuschungen bei einem Date eher zu vermeiden.“ So könne der Kontakt bereits vor dem ersten Treffen intensiver werden, wo das Chatten selten weiterhilft. Ob auch zum Videoanruf gegriffen wird, müsse jeder und jede für sich selbst entscheiden. Das hängt oft auch von dem Vertrauen ab, das über die ersten Nachrichten aufgebaut werden konnte. „Über den Videocall holt man das Gegenüber ja quasi zu sich nach Hause, das kann schon sehr intim sein.“, meint Hegmann. 

Singles in Franken

Dates und Liebe auf Distanz

In der Pandemiezeit sind Abstand halten und Maske tragen oberstes Gebot. Dadurch sind persönliche Treffen und Dates meist unmöglich. Vielen fällt das Kennenlernen die Liebe auf Distanz schwer. Einen besonderen Tipps nennt der Dating-Coach noch für alle jene, denen es schwerfällt sich online näher kennenzulernen: "Es gibt eine Liste mit 36 Fragen zum Verlieben, die vor einigen Jahren stark kursierte. Die sind zwar sehr privat, aber da ist auch viel Wahres dran. Man kann dem anderen vorschlagen, diese Liste gemeinsam durchzugehen." So bricht man das Eis auch ohne direkte Nähe und lernt das Gegenüber spielerisch leicht kennen.

Liebe finden auf neuen Wegen

Wenn das Kennenlernen in Bars und Clubs nicht mehr möglich ist, wird es Zeit neue Erfahrungen zu machen - mit Online Dating. Ganz entspannt können Sie diese neue Dating Erfahrung von zu Hause aus testen und nach Herzenslust mit anderen Singles chatten, flirten und die Liebe finden.  

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