• So wirst du Elektroniker
  • So sieht der Beruf aus
  • Das kannst du durchschnittlich verdienen

Elektroniker*innen werden nicht nur von Privatpersonen in verschiedenen Angelegenheiten gebraucht, sondern auch von Unternehmen. Mit einer entsprechenden Ausbildung gehen verschiedene Kompetenzen einher, wobei die anschließende Entlohnung nicht pauschalisiert werden kann. Nichtsdestotrotz kann man in etwa einordnen, was Elektroniker und Elektronikerinnen verdienen.

Berufsweg zum Elektroniker

Die veraltete Bezeichnung für Elektroniker und Elektronikerinnen ist "Elektriker"; doch auch, wenn diese Bezeichnung nicht mehr gänzlich korrekt ist, findet sie im heutigen Sprachgebrauch immer noch Anklang. Das Aufgabenspektrum von Elektroniken ist dabei sehr vielfältig: Sie sind für das Installieren von Bauteilen zuständig, führen Reparaturen durch, passen sich der Entwicklung der Technik an und gehen mit innovativen Neuerungen um. Dazu müssen sie sich selbst fortlaufend selbst weiterbilden, wissbegierig sein und bereit sein, ihren Horizont zu erweitern.

Während der Ausbildung ist es Elektroniker*innen möglich, sich auf ein Fachgebiet zu spezialisieren. Mögliche Optionen für die Spezialisierung sind die Automatisierungstechnik, die Energie- und Gebäudetechnik, die Informations- und Telekommunikationstechnik sowie die Automatisierungs- und Systemtechnik. Für die Ausbildung ist rechtlich keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. Betriebe stellen in der Praxis jedoch meistens Bewerber*innen mit mindestens dem mittleren Bildungsabschluss ein. Die Ausbildung setzt sich aus Theorie und Praxis zusammen und dauert in der Regel 3,5 Jahre.

Elektroniker*innen sollten einige wichtige Fähigkeiten, Stärken und Eigenschaften mitbringen, um in dem Beruf erfolgreich zu werden. Dazu gehören unter anderem technisches Verständnis, handwerkliches Geschick und Fingerfertigkeit, Interesse an Naturwissenschaften sowie ein versierter Umgang mit modernen, technischen Geräten. Wichtig sind außerdem grundlegende IT-Kenntnisse, Teamfähigkeit sowie Sorgfalt, Vorsicht und Wissbegierde.

Das voraussichtliche Gehalt als Elektroniker

Wie es in fast jedem Beruf der Fall ist, fächert sich das Gehalts-Spektrum bei Elektroniker*innen breit auf. Wichtige Faktoren, die das finale Gehalt bestimmen, sind der Arbeitgeber, deine Aufgaben, deine Position sowie der Standort; aber auch die Berufserfahrung wirkt sich auf das voraussichtliche Gehalt aus. Das durchschnittliche Gehalt als Elektroniker*in in Deutschland beträgt etwa 3.430 Euro brutto im Monat.

Das voraussichtliche Gehalt hängt von verschiedenen Variablen ab.
CC0 / Pixabay / Sid74

Im ersten Lehrjahr bekommst du eine Vergütung von durchschnittlich 760 Euro. Diese staffelt sich im Laufe der Lehrjahre jedoch hoch: Im zweiten Lehrjahr werden durchschnittlich 815 Euro brutto, im dritten 880 Euro brutto und im vierten bereits 953 Euro brutto ausgezahlt. Wie viel genau du bekommst, ist in der Regel in deinem Ausbildungsvertrag festgehalten.

Beginnst du als Auszubildende*r in einem Betrieb, verdienst du durchschnittlich etwa 700 bist 1.100 Euro brutto im Monat. Als Berufseinsteiger*in kannst du mit einem monatlichen Bruttogehalt von 2.000 und 3.000 rechnen. Je mehr Berufserfahrung du sammelst, umso höher ist auch dein möglicher Verdienst: Es sind Gehälter von bis zu 4.000 Euro brutto möglich.

Was verdienen eigentlich Beamte oder Landwirte?