Eine Gehaltsverhandlung sollte niemals überstürzt und unüberlegt sein. Um Ihr Einkommen erhöhen zu können, sollten Sie wissen, wie man eine Gehaltserhöhung formulieren sollte und worauf es beim Gespräch mit dem Vorgesetzten ankommt.

Mit einem Job in Franken mehr Geld verdienen

Das Einkommen hängt immer von der Berufswahl ab? Nicht ganz, denn auch die Region, in der man arbeitet, beeinflusst die Gehaltshöhe. Viele fränkische Städte, wie Bamberg, Erlangen, Coburg oder Würzburg liegen mit einem Durchschnittlohn von 3.300 Euro bis 4.600 Euro pro Monat über dem deutschlandweiten Durchschnittsgehalt von 3.171 Euro. Da lohnt es sich, regionale Jobportale wie jobs.inFranken.de,  nach dem passenden Jobangebot zu durchsuchen!

Zeit für eine Gehaltserhöhung: Argumente, die Ihr Einkommen erhöhen

Um mit Ihrem Arbeitgeber eine erfolgreiche Gehaltsverhandlung zu führen, ist viel Fingerspitzengefühl und die richtige Strategie gefragt. Mit Hilfe von konkreten Argumenten können Sie Ihren Gehaltswunsch formulieren und stützen. Dabei sollten Sie auf abgedroschene Aussagen, wie “Ich bin schon lange im Unternehmen tätig!” oder “Mein Kollege hat vor kurzem auch mehr Geld bekommen!”, verzichten. Stattdessen sollten Sie Ihr Können und besondere Tätigkeiten unterstreichen. Denn je besser Ihre Argumente sind, desto näher kommen Sie Ihrem Wunschgehalt und können mehr Geld verdienen.

Einen gutbezahlten Job in Ihrer Region finden Sie auf jobs.inFranken.de

- Sie bringen das Unternehmen voran, beispielweise durch neue Strategien oder das an Land ziehen von neuen Kunden.

- Mit Ihrer Arbeit haben Sie dem Unternehmen Geld gespart, in dem Sie zum Beispiel Preise mit Kunden ausgehandelt oder Prozesse optimiert haben.

- Sie liefern effiziente Arbeit, aufgrund Ihrer kürzlich erbrachten Erfolge und Arbeitsleistungen.

- Ihre Person ist in der Arbeitswelt gefragt, durch eine besondere Ausbildung, eine Fortbildung oder außergewöhnliche Erfahrungen.

Wie viel Prozent Gehaltserhöhung darf ich fordern?

Als Vorbereitung auf Ihre Gehaltsverhandlung, sollten Sie sich Gedanken machen, wie viel Prozent mehr Gehalt Sie sich vorstellen. Hierbei ist es wichtig, in jedem Fall in einem realistischen Rahmen zu bleiben. Außerdem können Sie vor Beginn der Unterhaltung rund 5% höher ansetzten, um Verhandlungsspielraum zu gewinnen.

- Bei einer Beförderung in eine Stelle mit mehr Verantwortung oder auch mehr Arbeitszeit steht Ihnen rund 10-15% mehr Gehalt zu. Hierbei  können Sie vor der Gehaltsverhandlung bei rund 20% ansetzen.

- Sollten Sie in gleicher Arbeitsposition bleiben, aber dennoch mehr Leistung bringen, dann können Sie etwa 3-5% mehr Lohn aushandeln. In diesem Fall ist es möglich, bei ca. 10% die Verhandlung beginnen.

Jobs in Franken

Der Tag der Gehaltsverhandlung – Tipps für ein erfolgreiches Gespräch mit dem Vorgesetzten

Gehälter und Löhne sind meist Verhandlungssache und können sich nicht nur durch eine Beförderung verändern. Mit dem richtigen Verhalten und nützlichen Taktiken kann man selbst den unangenehmsten Chef davon überzeugen, dass man mehr Geld verdienen sollte.

- Für das Gespräch sollten Sie den passenden Zeitpunkt finden. Hierbei ist es wichtig, dass Sie eine gewisse Unternehmenszugehörigkeit erreicht haben und mindestens rund 2 Jahre im Betrieb arbeiten. Falls Sie bereits länger in der Firma beschäftigt sind, sollte die letzte Lohnerhöhung mindesten 1 Jahr zurückliegen. Zusätzlich ist sicherzustellen, dass das Unternehmen in einer liquiden wirtschaftlichen Lage ist.

- Zur Unterstützung Ihrer Argumente, können Sie eine Leistungsmappe mit Ihren Erfolgen in der Firma anfertigen und zum entsprechenden Zeitpunkt präsentieren.

- Wenn Sie bei der Gehaltsverhandlung merken, dass Ihr Arbeitgeber nicht auf eine höhere Vergütung eingeht, können Sie vorerst bei gleichem Jahresgehalt mehr Urlaubstage fordern.

- Bleiben Sie während der Verhandlung zu jeder Zeit ruhig und vertreten Sie Ihre Position selbstbewusst. Reflektieren Sie das Gesagte Ihres Gegenübers, während Sie Ihre Wünsche und Argumente sachlich formulieren. Seien Sie zusätzlich bereit einen Kompromiss einzugehen, falls Ihre Gehaltserhöhung etwas geringer ausfällt als erhofft.