Anstatt sich hängen zu lassen, sollte man sich sagen: "Es kommt nicht darauf an, wie oft ich hinfalle, sondern wie oft ich wieder aufstehe." Bei mehreren Absagen hintereinander, sei es in einem ersten Schritt gut, zunächst einmal die eigenen Bewerbungsunterlagen kritisch zu prüfen.

Oft seien die Bewerbungsunterlagen nämlich nicht so gut, wie der Jobsuchende denkt. Eine gute Idee könne es sein, mit Freunden gemeinsam das Anschreiben oder den Lebenslauf noch einmal im Detail durchzugehen. Denn dem anderen fallen vielleicht Fehler auf, die man selbst übersehen hat. Der Bewerber sollte auch noch einmal überprüfen, ob das Foto in der Mappe wirklich so gut ist, wie er den Eindruck hatte.


Persönliche Kontakte nutzen



Als nächstes könne er überlegen, welche zusätzlichen Kanäle er bei der Jobsuche nutzen kann. Viele schauten etwa nur die Stellenanzeigen im Internet oder in der Zeitung an. "Ich würde mir überlegen, wo ich die Menschen treffen kann, die Jobs vergeben", so Pommer. An diese Orte sollten Bewerber dann bewusst gehen. Sie sollten etwa Branchentreffen oder Jobmessen besuchen.

Außerdem sollten Jobsuchende sich bemühen, die Bewerbungsphase nicht tatenlos verstreichen lassen. "Gut ist es immer, stattdessen parallel Weiterbildungen oder Seminare zu machen", sagt Pommer. Denn damit zeige der Bewerber, dass er wissbegierig und motiviert sei. Außerdem knüpfe man auf diese Art und Weise viele neue Kontakte.