Jeder Deutsche verbraucht circa fünf Tuben Zahnpasta pro Jahr. Doch welche davon ist die richtige und hält, was sie verspricht? Auf einen wichtigen Inhaltsstoff kommt es besonders an, wenn Sie eine gute Zahncreme kaufen möchten.

Stiftung Warentest nahm 115 Zahncremes unter die Lupe und kam zu dem Ergebnis: Qualität muss nicht immer teuer sein.

Stiftung Warentest über Zahnpasta: Ein Inhaltsstoff ist entscheidend

In Drogerien, Supermärkten oder Discountern gibt es im riesigen Sortiment an Pasten meist drei verschiedene Arten von Zahncremes, die jeweils eine unterschiedliche Funktion haben. Zahnpasten sollten also nach dem jeweiligen Bedürfnis gekauft werden.

Universal-Zahnpasta: Der Allrounder

Eine Universal-Zahnpasta kann jeder verwenden, der keine Probleme mit seinen Zähnen hat und durch Zähneputzen seinem Gebiss und Zahnfleisch die Grundversorgung an Hygiene und Schutz geben möchte. Fluorid ist ein wichtiger Inhaltsstoff der Cremes, der zuverlässig vor Karies schützt und zum Zahnerhalt beiträgt.

Acht Kandidaten bewertet Stiftung Warentest wegen zu wenig oder gar keinem Fluoridanteil als mangelhaft. Als Testsieger unter den Universal-Zahnpasten geht "Extra Frisch Complete Protection" von Parodontax hervor. Erhältlich ist die Creme unter anderem bei Rossmann für 6,65 Euro pro 100 Milliliter, aber auch bei Amazon.

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Ökopasten schnitten im Fluorid-Test ebenfalls gut ab, darunter die „Naturkosmetik Zahncreme Bio-Pfefferminze“ von Alviana und die „Rundumschutz Zahncreme“ von Logodent, welche beide mit der Note 1,4 benotet wurden.

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Sensitiv-Zahnpasta: Schmerzen Ade?

Sensitiv-Zahncremes sind für Personen, die empfindliche Zähne haben, und sollte daher sanft sein und einen geringen Abrieb haben. Auch hier ist Fluoridmangel ein Problem, da so Karies und damit Schmerzen leichter entstehen können. Falsches oder zu heftiges Zähneputzen ist zusätzlich gefährlich für empfindliche Zähne.

Richtiges Zähneputzen: Vermeiden Sie diese Fehler.

Nicht alle Sensitiv-Zahnpasten im Test hatten einen ausreichend hohen Fluoridanteil. Bei Aldi gibt es einen der Testsieger mit geringem Abrieb: Die Zahnpasta "Eurodent Kräuter Kariesschutz" kostet weniger als 40 Cent pro 100 Milliliter.

Wegen schlechter Kariesprophylaxe wurden beispielsweise "Minze Zahncreme forte" von Dr. Hauschka sowie die Zahnpasta "Complete Care Fluoridfrei" von Lavera mit mangelhaft bewertet.

Weißmacher-Zahnpasta: Die Verheißungsvollen

Weiße Zähne sehen gepflegt aus und verleihen ein strahlendes Lächeln. Dafür sollen Weißmacher-Zahncremes sorgen. Beim Test wurden zwei von fünf Weißmacher-Zahncremes mit "gut" bewertet, drei mit "sehr gut".  Ihre Wirkung besteht darin, Verfärbungen zu entfernen. Das schaffen manche Universalpasten in den Tests der Stiftung Warentest aber ebenfalls zum teilweise günstigeren Preis.

Manche der Weiß­macher-Pasten enthalten zusätzlich den Farb­stoff Blue Covarine, welcher Zähne kurz­fristig weniger gelb erscheinen lässt. Aktivkohle-Zahncremes sind derzeit im Trend. Sie sind pechschwarz und schlugen sich im Test ebenfalls gut, waren jedoch nicht die besten.

"Polar Punch" von Dental Delight schnitt mit einer Note von 1,2 am besten unter den Weißmacher-Produkten ab. Aber auch "White Now" von Signal entfernt Verfärbung effektiv und schonend.

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