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Heilender Honig: Rundum gesund mit Manuka-Honig

Manuka-Honig gilt schon seit geraumer Zeit als essenzielles Heilmittel der Ureinwohner Neuseelands. Kein Wunder: Der heilende Honig ist in vielerlei Hinsicht eine wahres Superfood.
Manuka-Honig ist ein echtes "Wundermittel". Ihm werden viele heilende Kräfte nachgesagt. stevepb / pixabay.com
  • Manuka-Honig gilt als Superfood
  • Vielfältige positve Auswirkungen auf die Gesundheit werden dem Honig nachgesagt
  • Den "Wunderhonig" gibt es nun auch bei Discounter zu kaufen 

Was kann das "Wundermittel" Manuka-Honig? Manuka-Honig wird laut dem Portal "Zentrum der Gesundheit" aus den Blüten des Manuka-Strauches, auch Südseemyrthe genannt, gewonnen. Die Pflanze ist im Norden Neuseelands und in einem kleinen Teil Australiens beheimatet und mit dem Teebaum verwandt. Die Ureinwohner Neuseelands, die Maori, nutzen den Manuka-Honig* und auch die Blätter des Manuka-Strauches schon sehr lange als Heilmittel, besonders aufgrund der anti-septischen Wirkung.

Manuka-Honig: Was der heilende Honig kann

Da der Wunderhonig nur wenige Wochen im Jahr geerntet werden kann, ist er auch dementsprechend teuer - dennoch lohnt sich eine Anschaffung aufgrund seiner vielfältigen heilenden Eigenschaften.  Seit Februar 2021 gibt es das Wundermittel nun auch bei Aldi zu kaufen - wer die vielfältigen Auswirkungen auf die Gesundheit ausprobieren will, kann dies also bequem beim Einkauf beim Discounter erledigen. 

Aufgrund seiner anti-mikrobiellen Eigenschaften kann Manuka-Honig bei vielen körperliche Beschwerden eingesetzt werden. So verschafft er Linderung bei Erkältungen, Pilzinfektionen, Magen-Darm-Beschwerden oder bei Problemen im Mundraum.

Doch der Honig kann noch mehr: Er soll sogar das Wachstum antibiotika-resistenter Bakterien-Stämme hemmen.

Das steckt im Manuka-Honig

Das im Manuka-Honig enthaltene Methylglyoxal (MGO) ist zum Großteil für dessen antibakterielle Wirkung verantwortlich. Das haben Wissenschaftler aus Neuseeland und Australien in einer Studie herausgefunden. Im normalen Honig ist das in erster Linie Wasserstoffperoxid, welcher antibakteriell wirkt. Phenolsäure trägt des Weiteren zur Wundheilung bei und wirkt als Antioxidans.

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Auch das Bakterien-Wachstum wird behindert. Außerdem wirkt Manuka-Honig* gemeinsam mit Antibiotika und verbessert deren Wirkung sogar teilweise. Der große Vorteil: Der Honig beugt der Bildung von Resistenzen vor, die in der medizinischen Therapie ein echtes Problem darstellen.

Wie Laboruntersuchungen gezeigt haben, ist der Manuka-Honig des Weiteren imstande, die Wundheilung zu beschleunigen und Entzündungen abheilen zu lassen. 

  • Manuka-Honig hilft bei Erkältungen

Da Manuka-Honig entzündungshemmend wirkt, ist er bei Halsscherzen bestens geeignet. Bei Entzündungen der Atemwege kann "Zentrum der Gesundheitzeit" zufolge zu Manuka-Honig gegriffen werden: Der Bakterienstamm Staphylococcus aureus ist antibiotika-resistent und verantwortlich für viele Atemwegserkrankungen.

Darunter fallen beispielsweise eine Bronchitis, eine Nasennebenhöhlenentzündung oder auch eine Lungenentzündung. 

Der Wunder-Honig schafft es selbst stark verdünnt, gegen diesen Bakterienstamm anzukämpfen. Es ist deshalb durchaus eine Überlegung wert, Manuka-Honig in die Therapie solcher Erkrankungen mit einzubeziehen. 

  • Manuka-Honig hilft bei Magen-Darm-Beschwerden

Auch bei Problemen des Verdauungstraktes erweist sich Manuka-Honig* als echtes Wundermittel. Im Magen und im Darm können sich schädliche Bakterien breit machen und für unangenehme Symptome sorgen.

Besonders lästig ist eine Besiedelung mit Helicobacter pylori oder Echerichia coli. Helicobacter-Bakterien werden als ursächlich für Magengeschwüre und Entzündungen der Magenschleimhaut angesehen.

Untersuchungen der University of Wakaito in Neuseeland kamen zu dem Schluss, das Manuka-Honig fähig ist, Helicobacter pylori abzutöten - und das in einer Konzentration von lediglich fünf Prozent. So soll es möglich sein, bakterielle Infektionen des Magen-Darm-Traktes preiswert und nebenwirkungsfrei zu heilen. 

  • Manuka-Honig ist gut für die Zähne und den Mund

Obwohl der Manuka-Honig so zuckrig-süß ist, ist er gesund für die Zähne - denn er schützt die Zähne vor Zahnbelag und Karies.

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In Untersuchungen erwies er sich als ebenso wirksam wie spezielle Reinigungs-Mundspülungen, die chemische Verbindungen enthalten.

Und auch wer unter einer Entzündung im Mundraum oder am Zahnfleisch leidet, kann Manuka-Honig darauf geben. Da er anti-septisch und keimtötend wirkt, heilen kleinere Wunden sehr schnell.

  • Manuka-Honig hilft gegen Pilzbefall

Auch eine anti-mykotische Wirkung wird dem Manuka-Honig*nachgesagt. Das bedeutet, dass er sich auch als effektiv wirksam gegen einen Pilzbefall zeigt.

Liegt beispielsweise ein Fußpilzleiden oder eine Haut-Flechte vor, kann versucht werden, diese mit dem Wunder-Honig zu behandeln.

Manuka-Honig: Wo liegen die Unterschiede zu normalem Honig?

Was sowohl normaler Honig, als auch Manuka-Honig gemein haben, ist eine hohe Osmolarität: Der hohe Zuckergehalt im Honig sorgt dafür, dass die Bakterien quasi auf dem Trockenen sitzen - ihnen wird Wasser entzogen und ihr Wachstum wird somit gestört. 

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Gewöhnlicher Honig unterscheidet sich jedoch in einigen wichtigen Punkten von Manuka-Honig. In erster Linie ist für die antibakterielle Wirkung von normalem Honig das enthaltene Wasserstoffperoxid verantwortlich. Bei Manuka-Honig wirkt vor allem die enthaltene Verbindung Methylglyoxal. Das Enzym Glucoseoxidase wird durch die Bienen an den Honig abgegeben, vermutlich gelangen so auch Flavonoide und aromatische Säuren in den Honig, die ebenfalls anti-mikrobiell wirken können.

Der Manuka-Honig zeigte sich in vergangenen Forschungen stets stärker wirksam gegen Bakterien als der gewöhnliche Honig. 

Hauptwirkstoff im Manuka-Honig: Methylglyoxal

Professor Thomas Henle vom Institut für Lebensmittelchemie der Technischen Universität Dresden erforscht die Wirkung des Manuka-Honigs. Er fand heraus, dass das im Honig enthaltene Methylglyoxal für die stark antibakterielle Wirkung des Honigs verantwortlich ist. Diese Verbindung ist auch in verdünntem Manuka-Honig noch so stark, dass sogar antibiotika-resistente Stämme abgetötet werden konnten. 

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Untersuchungen ergaben, dass in Manuka-Honig zwar vergleichsweise wenig Wasserstoffperoxid zu finden war, dafür jedoch 300 bis 700 Mal mehr Methylglyoxal als in gewöhnlichem Honig. Professor Henle und seine Kollegen konnten diese Verbindung als eindeutig verantwortlich für die antimikrobielle Wirkung des Manuka-Honigs machen.

Die Forscher gehen davon aus, dass die Manuka-Pflanze unter Stressbedingungen, also beispielsweise bei langanhaltender Trockenheit, mehr Methylglyoxal produziert, das so in den Nektar und schlussendlich in den Honig gelangt. 

Wie wird Manuka-Honig angewendet?

Manuka-Honig* kann ganz normal zum Süßen verwendet werden. Sie können ihn beispielsweise in den Tee rühren oder direkt essen. Zudem kann er auch in Smoothies oder das Müsli gerührt werden. 

Sollten Sie eine kleine Wunde auf der Haut haben, kann Manuka-Honig darauf gegeben werden - am besten sollten Sie dann ein Pflaster darüber kleben. So wird der Wundheilungsprozess gefördert und die Narbenbildung gehemmt.

Wer den Honig in die Schönheits-Pflege mit einbauen möchte, kann ihn beispielsweise als Maske auf die Haut auftragen. Er wirkt glättend, feuchtigkeitsspendend und regeneriert die Haut.

Woran erkenne ich eine gute Qualität des Manuka-Honigs?

Um einen besonders guten Manuka-Honig zu bekommen, sollten Sie sich am MGO-Wert oder am UMF-Wert orientieren. Der UMF-Wert steht für "Unique Manuka Factor" und kann zwischen 5+ und 20+ liegen. Je höher der UMF-Wert, desto stärker ist auch die Konzentration des antimikrobielle wirkenden Methylglyoxal.

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Ebenso können Sie sich an der MGO-Zahl orientieren. Diese steht ebenfalls für die Konzentration an Methylglyoxal im Honig. Hierbei sollten Sie darauf achten, dass die MGO-Zahl mindesten 100 beträgt - denn erst ab diesem Wert soll das Methylglyoxal seine Wirkung voll entfalten. Normale Honige enthalten bis maximal 20 mg MGO auf einen Kilogramm, Manuka-Honig kann bis zu 800 mg enthalten.

Die MGO-Bezeichnung für den Manuka-Honig* bewegt sich zwischen 30+ und 850+ - auch hier gilt: Eine höhere Zahl verspricht eine intensivere Wirkung. 

Fazit: Manuka-Honig ist ein echtes Wundermittel

Wer unter kleineren Beschwerden, wie etwa einer Erkältung, leichten Magen-Darm-Beschwerden, Zahnfleischproblemen oder einer Pilzinfektion leidet, kann versuchen, dem Übel mithilfe des Manuka-Honigs* den Garaus zu machen. Die Studien, die bisher zum Wunder-Honig durchgeführt wurden, erklären den Manuka-Honig als vielversprechendes Mittel in der Medizin. Denn auch gegen einige antibiotika-resistente Bakterien-Stämme zeigte sich der Honig wirksam. 

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