Seit über sechs Wochen gelten die Ausgangsbeschränkungen im Kampf gegen das Coronavirus bereits. Sechs Wochen, in denen bei vielen Menschen die Haare einfach weiter gewachsen sind. Ab Montag, 4. Mai, dürfen die Friseure nun wieder öffnen - zwar unter strengen Auflagen, aber immerhin.

Erstmals seit über sechs Wochen dürfen die Friseure in Deutschland am Montag wieder öffnen - die Hälfte der Bundesbürger macht sich einer Umfrage zufolge allerdings Gedanken wegen der Hygiene und des Ansteckungsrisikos im Salon, berichtet die Deutsche Presse-Agentur.

Corona-Krise: Würden Sie jetzt zum Friseur gehen?

25 Prozent haben zwar "geringe Bedenken", wollen aber trotzdem hingehen, wie das Meinungsforschungsinstitut "YouGov" im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur ermittelte. Weitere 13 Prozent der Befragten wollen trotz "großer" oder "sehr großer Bedenken" (8 bzw. 5 Prozent) zum Friseur.

11 Prozent dagegen wollen wegen des Coronavirus auf jeden Fall auf Distanz bleiben: "Ich habe große Bedenken und würde deshalb vorerst nicht zum Friseur gehen."

Wer aktuell noch nicht zum Friseur gehen möchte, aber trotzdem einen Haarschnitt vertragen könnte, der erfährt hier, was man für eine ordentliche Frisur alles braucht. Zur Schere und zum Rasierer hat immerhin bereits jeder siebte Bundesbürger gegriffen, ergab eine weitere Studie des Meinungsforschungsinstituts "YouGov". 

Corona-Frisur zu Hause - Top oder Flop?

Die Umfrage im Auftrag der dpa kam zu interessanten Ergebnissen: "Ich habe meine Haare wachsen lassen, trage aber weiterhin dieselbe Frisur", sagen 58 Prozent der Befragten. 11 Prozent berichten, sie hätten ihre Haare zwar wachsen lassen - sie kämmten, stylten oder bänden diese jetzt aber anders als vor der Corona-Zeit.

Weitere 11 Prozent suchten Hilfe und ließen sich die Haare von jemand anderem schneiden. Meist ging das auch gut: Insgesamt 87 Prozent der Befragten sind mit ihrem Krisen-Haarschnitt "sehr" (45) oder "eher zufrieden" (42). "Eher unzufrieden" sind 8 Prozent. Für 3 Prozent endete der Fremd-Schnitt als Katastrophe ("sehr unzufrieden").

Ein Trost: Haar-Unfälle kann man sich ab dem 4. Mai professionell beheben lassen.