Schwimmen gilt als besonders gesunde Sportart: Dadurch, dass das Wasser die Schwerkraft teilweise aufhebt, belastet es die Gelenke nicht so sehr wie etwa Joggen oder Tennisspielen. Viele Menschen machen aber den Fehler und wenden eine falsche Schwimmtechnik an und schaden ihrem Körper dadurch doch.
Beim Brustschwimmen sehe man die Leute häufig in einer sehr steilen Position schwimmen, sagt Andreas Bieder, Schwimmexperte der Deutschen Sporthochschule. Das heißt: Wie bei einer Ente bleibt der Kopf immer über Wasser und das Gesäß wird Richtung Wasseroberfläche gezogen.
Das habe aber zur Folge, dass der Nacken gebeugt ist und die Rückseite der Halswirbelsäule stark zusammengepresst wird, was wiederum die Halswirbelsäule belastet, erklärt Bieder. Das könne zu Verspannungen führen. Die Halswirbelsäule sei bei vielen Menschen durch die Arbeit im Büro und am Schreibtisch sowieso belastet.