Der Trend zum Pedelec steigt. Doch damit auch die Unfallgefahr. Wer jedoch ein paar Dinge beachtet, ist sicherer unterwegs. Die wichtigsten Tipps für eine sichere Fahrt mit dem E-Bike im Überblick. Fast alle in Deutschland verkauften E-Bikes sind Pedelecs. Immer mehr Menschen begeistern sich dafür. Doch mit der Zahl der verkauften Pedelecs steigt auch die Unfallgefahr. Die Unfallstatistik des Jahres 2014 zeigt, dass sich die Zahl der Todesfälle unter den Pedelec-Fahrern im Vergleich zum Vorjahr um 10 Prozent erhöht hat. Und derzeit sind rund zwei Millionen Pedelecs in Deutschland unterwegs. Kurz und gut: Die E-Bikes sind ein nicht zu unterschätzender Risikofaktor.
Wer jedoch bei der Fahrt mit dem motorverstärkten Rad so sicher wie möglich unterwegs sein möchte, sollte ein paar grundlegende Regeln beachten. Das fängt schon beim Kauf an. Der ADAC rät, sich gut und ausführlich beraten zu lassen, bevor man sich für den Kauf entscheidet. Zudem sollte man eine Proberunde auf dem Gefährt drehen und das Rad nach dem Kauf über die private Haftpflichtversicherung versichern lassen.
Vor der ersten größeren Tour mit dem neuen Gefährt sollte man noch ein paar Übungsrunden drehen. Das Gefühl für den Vortrieb des Motors kommt erst mit der Zeit. Am besten man beginnt in der niedrigsten Stufe und steigert es dann ganz langsam. Und was den Vortrieb betrifft, betrifft auch die Bremsen. Wer schnell unterwegs ist, muss wissen, wie diese funktionieren. Oft reagieren sie bei einem Pedelec viel härter als bei normalen Fahrrädern. Auch dafür muss der Fahrer ein Gefühl bekommen. Noch ein Faktor, der bei der Fahrt mit dem E-Bike stärker als bei einem normalen Rad beachtet werden sollte: Noch bewusster vorausschauend zu fahren.
Die meisten anderen Verkehrsteilnehmer können nicht sofort erkennen, dass man mit einem elektrischen Zweirad unterwegs ist. Die Folge: Die Geschwindigkeit wird bisweilen unterschätzt - und auch dies kann zu gefährlichen Situationen führen.
Ansonsten gilt dasselbe wie bei normalen Rädern: Wer einen Helm trägt, ist besser geschützt. Und je besser man durch lichtreflektierende Kleidung und Streifen auf dem Rad selbst erkennbar ist, desto sicherer ist man unterwegs. dmd