• Viele Menschen können nur schwer einschlafen
  • Schuld daran sind oft Stress und psychische Probleme
  • Auch Lebensmittel können dich wach halten
  • Fünf Lebensmittel, die dir das Einschlafen erschweren

Nächtliche Schlaflosigkeit ist in Deutschland weit verbreitet. Laut einer Studie der Techniker-Krankenkasse (TK) leidet fast jeder Zweite ständig oder gelegentlich unter Schlafstörungen, wobei doppelt so viele Frauen wie Männer betroffen sind: Während fast jede zweite Frau schlecht schläft, kommt nur jeder vierte Mann schwer zur Ruhe. Für Schlafprobleme kann es viele Gründe geben: kreisende Gedanken, drückende Sorgen, unbewältigte Konflikte.

Nicht vor dem Einschlafen essen: Lebensmittel, die den Körper beschäftigen

Aber auch die Ernährung spielt eine Rolle. Sie kann wesentlich daran beteiligt sein, sogenannte "Insomnien", also Schlafstörungen, zu verursachen. Manche Menschen greifen sogar zu Medikamenten, um besser zu schlafen und Schlafbeschwerden entgegenzuwirken - die Stiftung Warentest hat untersucht, welche rezeptfreien Medikamente empfehlenswert sind.

"Kennzeichnend ist immer, dass sich das Problem nicht nur auf die Nacht bezieht, sondern zusehends den Alltag belastet und zum 24-Stunden-Problem wird", heißt es vonseiten der "Klinik für Schlafmedizin". Neben psychischen und körperlichen Erkrankungen, Medikamenten oder plötzliche Belastungen kann auch die Ernährung dazu führen, dass man nicht einschlafen kann.

Um Schlafstörungen zu vermeiden, solltest du dich damit auseinandersetzen, was du vor dem Schlafengehen zu  dir genommen hast.

Schlaflosigkeit trotz Müdigkeit - woran liegt es? 

Laut Angaben der Ernährungsexpertin Heidrun Schubert gegenüber Focus Online  solltest du folgende Lebensmittel deshalb am Abend nicht essen:

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  • Salat/Gemüse (Rohkost allgemein): Der Magen-Darm-Trakt muss Salat, Dressings, die Säure enthalten und Gemüse in Rohkost-Variante sehr aufwendig verdauen, sprich: zerlegen. Das kostet Energie. Die eigentliche Einschlafphase wird so verzögert und man kommt nicht zur Ruhe. 

  • Tee: Koffein macht wach. Die psychoaktive Substanz ist nicht nur in Kaffee enthalten, sondern auch in Tee. Insbesondere schwarzer Tee, aber auch grüner Tee enthält eine nicht zu unterschätzende Dosis, die das Einschlafen verzögern, beziehungsweise verhindern können.

  • Chili/Ingwer: Das Alkaloid "Capsaicin" verursacht Schärfe. Diese wiederum treibt die Körpertemperatur unnötig in die Höhe und kann zu Schlafstörungen führen. Deshalb sollten bei einem Abend-Snack auf scharfe Gewürze verzichtet werden. 

  • Schokolade: Darin ist der Pflanzenstoff "Theobromin" enthalten, der eine ähnliche Wirkung wie Koffein besitzt. Der Anteil dessen ist bei dunkler Schokolade höher, als bei der Vollmilch-Variante.

  • Lakritze: Auch bei Lakritze sorgt ein Pflanzenstoff für Wachbleibe-Potenzial. "Glycyrrhizin" beeinflusst den Salz- und Wasserhaushalt. Dieser treibt den Blutdruck in die Höhe.

Schlafprobleme untersuchen lassen

Wenn du deinen Speiseplan ein klein wenig anpasst und statt der oben genannten Lebensmittel am besten 7 dieser Lebensmittel konsumieren, die das Einschlafen fördern, sollte einem erholsamen Schlaf nichts im Wege stehen.

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Falls die Schlafstörungen allerdings nie enden wollen, ist es wichtig sich professionelle Hilfe zu holen: "Grundsätzlich ist es wichtig mit dem Hausarzt/Allgemeinarzt darüber zu sprechen, dass eine Störung des Schlafes besteht", empfehlen die Experten des Uniklinikums im mittelfränkischen Erlangen. Falls eine spezielle Schlafstörung vorliegt, kann diese in einem schlaf-medizinischen Zentrum untersucht werden.

Ausreichend Schlaf ist wichtig für die Regeneration und Gesundheit des Körpers. Hier finden Sie weitere Tipps, wie Sie Schlafstörungen entgegenwirken können.

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