Franken
Toilettengang

Mini-Orgasmus beim Pinkeln: Deshalb warnen Ärzte vor dem "Peegasm"

Höhepunkt mal anders: Der Orgasmus-Trend "Peegasm" soll Frauen während des Toilettengangs in Wallung bringen. Wie das funktioniert und warum Ärzte davor warnen, erfahren Sie hier.

Es gibt die unterschiedlichsten Vorgehensweisen, um (sich als) Frau zum Höhepunkt zu bringen. Eine ungewöhnliche, aber derzeit sehr verbreitete Methode ist der sogenannte Peegasm. Der Orgasmus-Trend verbreitete sich über das Internet. In Foren und Netzwerken wie Reddit tauschten sich die Nutzer über ihre Erfahrungen mit dem Toiletten-Mini-Orgasmus aus. Doch wie funktioniert der Pipi-Orgasmus genau?

Orgasmus auf der Toilette: So funktioniert der "Peegasm"

Ein "Peegasm" entsteht dann, wenn die Blase beim Urinieren besonders voll ist. Um also einen Mini-Höhepunkt zu erzeugen, müssen sich Frauen den Gang zur Toilette möglichst lange verkneifen. Ein Reddit-User schrieb, dass seine Freundin jedes Mal auf der Toilette zum Höhepunk komme, wenn Sie den Urin vorher sehr lange zurückgehalten hatte.

Doch woher kommt das Phänomen? Wird die Blase nach dem Anstauen entleert, werden die Nerven im Beckenbereich durch den Nachlass des starken Drucks stimuliert. Die Folge ist ein Mini-Orgasmus.

Gefährlicher Orgasmus: Ärzte warnen vor dem "Peegasm"

Doch ein "Peegasm" ist mit Vorsicht zu genießen. Die Gynäkologin Dr. Charlotte Elder erklärte gegenüber der New York Times, dass der verzögerte Toilettengang auch verschiedene Erkrankungen auslösen kann.

Die Blase könne sich nach dem Anstauen nicht mehr richtig zusammenziehen, weshalb immer etwas Resturin in der Blase bleibt. Dadurch können sich Keime leichter vermehren.

Lesen Sie auch:

Krankheiten wie Blasenentzündungen sind die Folge. Im schlimmsten Fall kann das langfristige Zurückhalten von Urin sogar zu Nierenschäden führen. Ob das kurze Glücksgefühl das wert ist?