Der Mundschutz* gehört zum Alltag in der Corona-Krise. Die Bevölkerung hat sich mittlerweile an die Schutzmasken gegen das Coronavirus "Sars-CoV-2" gewöhnt. Doch mit steigenden Sommertemperaturen beginnt das Schweißtreiben unter dem Mundschutz. Schnell kann es heiß und unangenehm unter der Mund-Nasen-Bedeckung werden.

Trotz dessen, dass die Masken von den Menschen gut akzeptiert werden, hört man immer wieder Klagen über das Maskentragen. Insbesondere von sensibler Haut Geplagte sagen, dass es zu teils extremen Hautreaktionen unter dem Mundschutz kommt. Angaben des "Deutschen Allergie und Asthmabundes" zufolge ist dafür vor allem das Material verantwortlich. Bei sommerlicher Hitze treten durch vermehrten Schweiß auf der Haut beispielsweise Farbstoffe aus bunten Masken aus, die zu Juckreiz, Rötungen oder Reizungen der Haut führen können. 

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Weitere Konsequenzen aus dem Tragen der Schutzmaske* können vermehrte Hautunreinheiten sein. Unter dem Mundschutz herrschen durch das dauerhafte Tragen perfekte Bedingungen für Keime, die beispielsweise Pickel verursachen können. Zum Beispiel wird die Maske deutlich schneller durchfeuchtet. inFranken.de hat Tipps für Sie parat, die gegen das Schwitzen unter dem Mundschutz helfen: 

  • Mundschutz regelmäßig säubern: Die Schutzmaske regelmäßig zu reinigen, sollte Normalität sein. So kann verhindert werden, dass sich viele Keime ansammeln können. Hier finden Sie eine Anleitung, wie Sie ihren Mundschutz richtig reinigen können. 

    Unabhängig vom Sommer lässt sich das Schwitzen nicht komplett eindämmen: "Man schwitzt unter dem Nasen-Mundschutz, selbst bei milden Temperaturen", sagt Georg-Christian Zinn, Direktor des Hygienezentrums "Bioscientia" zu RTL

  • Atempausen: Diverse Experten empfehlen, die Maske nicht länger als 1,5 Stunden am Stück  zu tragen. Beachtet man diesen Ratschlag, verhindert man zwangsläufig, dass sich zu viele Hitze unter dem Mundschutz anstauen kann. Auf diese Weise kann die Haut atmen und sich entspannen. Das Risiko für Hautreizungen & Co. wird entschärft. 

  • Atemfreundliche Maske verwenden: Unter Masken mit der Stoffkombination aus "Jersey" und "Biberstoff" lässt es sich am besten atmen. Beispielsweise lassen solche Maskenvarianten deutlich mehr Atemluft durch, als dichter Baumwollstoff. Das haben Forscher des "Max-Planck-Institutes" an der "Universität Mainz" herausgefunden. 

  • Creme verwenden: Das Verwenden einer Creme kann den Gesichtsbereich unter dem Mundschutz resistenter machen. Laut Angaben von Dermatologin Stefanie Baum kann das Auftragen einige Komplikationen verhindern. "Die optimale Hautpflege bei Maskenpflicht besteht auch aus einer guten Gesichtspflege. Aktuell ist eine beruhigende fettende Pflegecreme mit geringem Feuchtigkeitsanteil für viele Hauttypen ratsam", so Baum. 

Sie wollen einen Mundschutz selbst nähen? Hier geht es zu einer Anleitung. 

Unabhängig vom Schwitzen unter der Maske empfiehlt es sich bei sommerlichen Temperaturen in der Corona-Krise auf Ventilatoren zu verzichten. Auch wenn das schwerfällt, da frische, kühle Luft Mangelware ist: Ventilatoren sind wahre Virenschleudern. 

Falls Sie einen Ventilator zu Hause haben, können sie nachlesen, wie "Stiftung Warentest" ihr Gerät beurteilt: 18 Ventilatoren im Test. 

tu

 

 

 

 

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