• Ist Sex gesund für meine Psyche?
  • So wirkt sich kein Sex auf deinen Körper aus
  • Was passiert nach einem Monat?

Die Deutschen haben im Schnitt vier bis fünf Mal im Monat Sex. Bei jedem und jeder gibt es dabei wohl Zeiten, bei denen dieser ganz ausbleibt. Doch was das für Auswirkungen haben kann, wird viele überraschen. 

So gesund ist Sex für deine Psyche

Die schönste Nebensache der Welt ist nicht nur ein Spaßfaktor, sondern hat auch viele positive Nebenwirkungen für Körper und Geist. Wissenschaftler*innen behaupten sogar, dass mindestens ein- bis zweimal die Woche am gesündesten ist.

Sex kann auch die mentale Gesundheit beeinflussen. Das sind die psychischen Folgen, wenn du keinen Sex mehr hast:

  • Stress nimmt zu: Vom Körper wird beim Sex das Glückshormon Endorphin ausgeschüttet. Das hilft gegen Stress und Unruhe und macht allgemein zufriedener. Wie der Ärzteblog WebMD beschreibt, steigt also dein Stresslevel, wenn du auf Sex verzichtest.
  • Die Zufriedenheit in der Beziehung nimmt ab: Bei einer Sexflaute in der Beziehung kann es sein, dass du dich nicht mehr so verbunden mit deinem Partner fühlst. Mehrere Studien belegen diesen Zusammenhang, dass Paare, die häufiger Sex haben, angeben, glücklicher zu sein, als jene mit wenig Sex.
  • Das Gedächtnis wird schlechter: Sex macht also schlau. Cool, oder? Studien haben gezeigt, dass sexuell aktivere Menschen ein besseres Erinnerungsvermögen haben. Es gibt sogar Annahmen, dass Sex dem Gehirn helfen kann, besser zu arbeiten und Neuronen zu bilden. 

Kein Sex: Das passiert im Körper

Doch die Auswirkungen auf die psychische sind nicht die einzigen Auswirkungen, die eine längere Durststrecke im Bett mit sich bringt. Auch körperlich macht sich diese bemerkbar:

  • Deine Schmerzen werden mehr: Sex hilft tatsächlich dabei, verkrampfte Muskeln zu entspannen. Es werden neben Oxytocin und Dopamin auch Prolaktin, Serotonin, Adrenalin und opiumähnliche Substanzen freigesetzt. Diese lindern vor allem Menstruationsbeschwerden und Kopfschmerzen. 
  • Das Risiko einer Erkältung steigt: Sex stärkt das Immunsystem. Gerade beim innigen Küssen wird dafür gesorgt, dass Erkältungsviren und -bakterien keine Chance haben. Eine Studie zeigt, dass Menschen mit mehr Sex deutlich mehr Antikörper haben als die Vergleichsgruppe ohne. 
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind wahrscheinlicher: Keinen Sex zu haben bedeutet auch ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu haben. Das liegt daran, dass du dich beim Sex richtig auspowern kannst. Männer verbrauchen im Schnitt 100 Kalorien und Frauen 70 Kalorien beim Bettsport. Außerdem kann dadurch auch die Ausdauer verbessert werden, je nachdem wie lange das Liebesspiel andauert. Sex hilft auch dabei den Progesteron- und Östrogenspiegel in Gleichgewicht zu halten, was zusätzlich das Risiko senkt.
  • Libidoverlust: Länger keinen Sex zu haben bedeutet auch, die Lust und das Interesse daran zu verlieren. Wer also regelmäßig aktiv wird, hat auch mehr Lust.

Wer also gern und viel Sex hat, tut nicht nur etwas für die Psyche, sondern für den gesamten Körper. 

Ein Monat ohne Sex: Was sind die Folgen?

Die Entscheidung keinen Sex zu haben ist auch vollkommen okay. Die Auswirkungen machen sich nach kurzer Zeit noch nicht bemerkbar und treten auch nicht alle gemeinsam auf. Das bedeutet, dass nach einem Monat noch nicht auf eines davon geschlossen werden kann.

So eine Durststrecke kann auch Vorteile mit sich bringen. Kein Sex zu zweit bedeutet beispielsweise nicht keinen Sex mit sich allein haben zu können. Sex mit dir selbst kann nützlich sein, um sich besser kennenzulernen und sich auf sich selbst zu fokussieren. Denn wer weiß, was er*sie will, kann auch dem*der Partner*in die eigenen Bedürfnisse besser kommunizieren. 

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