Ab 40 verändert sich der Körper bei Frauen extremer als in den Jahren zuvor. Allerdings hängt die Entwicklung von einigen Faktoren ab: Dazu zählt definitiv die Ernährung, die allgemeine Veranlagung und der Lebensstil. 

Das Alter von 40 Jahren ist dabei ein entscheidender Punkt in der körperlichen Entwicklung. inFranken.de fasst kompakt zusammen, wie sich der Körper verändert und was neu ist oder wird. 

Frauen ab 40: Das passiert mit dem Körper 

  • Gewicht, Abnehmen und Wechseljahre

    Ab 40 wird es für Frauen allgemein schwieriger an Gewicht zu verlieren. Allerdings kämpfen viele Damen schon genug damit, nicht zuzunehmen. Der Stoffwechsel spielt dabei eine zentrale Rolle - er wird verlangsamt: Der Spiegel des Wachstumshormons "Somatotropin" sinkt mit zunehmendem Alter. Es fördert das Wachstum von Muskeln und den Abbau von Fett im Körper. Ist es weniger vorhanden, nehmen Frauen schneller zu und bauen langsamer Muskelmasse auf.

    Mediziner bezeichnen das Alter ab 40 Jahren als möglichen Beginn der Wechseljahre. Damit können hormonelle Veränderungen verbunden sein, die wiederum Stimmungsschwankungen verursachen. 

    Bis die Wechseljahre beginnen, sorgen im weiblichen Körper die Sexualhormone "Östrogene" dafür, dass Gefäße seltener verkalken. Sind weniger "Östrogene" vorhanden, steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Mit folgenden Lebensmitteln können Sie dem vorbeugen. 

  • Immunsystem und Krankheiten

    Das Risiko für Krankheiten nimmt ab einem Alter von 40 Jahren allgemein zu. Beispielsweise steigt das Diabetes-Risiko. Eine Studie des "Deutschen Instituts für Ernährungsforschung" ergab beispielsweise, dass Frauen, die zwischen 25 und 40 lediglich zwei Kilogramm an Gewicht zunehmen, ihr Diabetes-Typ 2-Risiko schon um 25 Prozent erhöhen - das gilt allerdings auch für Männer. Um das Diabetes-Risiko zu minimieren, empfiehlt sich auf folgende Lebensmittel zu verzichten. 

    Aber auch die Gefahr an Rheuma zu erkranken ist ebenfalls ab 40 höher. Auch in diesem Fall ist der sich verändernde Hormonspiegel verantwortlich. 

    Zudem kann der Blutdruck zum Problem werden. Mit steigendem Alter klettert der Blutdruck in die Höhe. Damit steigt auch das Risiko eines Schlaganfalls. "Der Hauptfaktor, um einen Schlaganfall zu verhindern, ist frühzeitig seinen Blutdruck zu kennen und im Normbereich zu halten", erklärt Roman Haberl, Chefarzt an der "München Klinik Harlaching", gegenüber der "Deutschen-Schlaganfall-Hilfe". Forscher des "University College of London" bestätigen das. Die Wissenschaftler haben in einer Studie analysiert, dass bei Frauen mittleren Alters das Bluthochdruck-Risiko stärker ansteigt, als in anderen Altersgruppen. 

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    Beim Thema Brustkrebs steigt das Risiko ebenfalls mit dem Alter. Eine regelmäßige Vorsorge kann Gefahren frühzeitig erkennen und es kann von medizinischer Seite gegengesteuert werden. Beim Frauenarzt kann beispielsweise durch Abtast-Handgriffe festgestellt werden, wie sich das Gewebe in der Brust der Frau entwickelt und anfühlt. Ein Faktor für das Brustkrebs-Risiko ist zudem der Testosteron-Spiegel. Frauen können laut dem "Deutschen Krebsforschungszentrum" einmal jährlich zu einer Abtast-Untersuchung gehen. Ab 50 werden Frauen alle zwei Jahre zur Mammographie in ein spezialisiertes Untersuchungszentrum eingeladen.

  • Liebe, Lust und Sex

    Die Lust steigt im Alter an. Einer Studie zufolge zeigt sich, dass Frauen in den "mittleren Jahren" mehr an Sex interessiert sind. Zudem sind sie leichter erregbar, wie freundin.de berichtet. Unabhängig vom Alter verhält sich das Stöhnen von Frauen beim Geschlechtsverkehr: Weshalb Sie das tun, dürfte eine bittere Wahrheit für Männer sein. 

    Die "biologische Uhr" ist mit 40 Jahren noch nicht abgelaufen. Allerdings steigt mit dem Alter auch die Gefahr einer Risiko-Schwangerschaft. 

    Der Menstruationszyklus der Frau verändert sich zudem ab 40. Lebensjahr. Die Periode wird schlichtweg unregelmäßiger - dies fällt sehr individuell aus. 

All diese Risiken sind real. Viele Frauen ab 40 leiden darunter. Jedoch gibt es Möglichkeiten, wie dem entgegen gewirkt werden kann. 

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Fazit: Mit dem Alter steigen die Risikofaktoren. Aber: Sie sollten sich nicht verrückt machen lassen von sämtlichen Ratschlägen der Medizin. Wie so oft im Leben ist die Ausgewogenheit der springende Punkt.