Wenn es um Lebensqualität und Nachhaltigkeit in der Küche geht, dann sind sogenannte Küchenweisheiten ein schneller Ratgeber. Doch welche davon stimmen?

 

  • Backofen vorheizen: Anders als auf vielen Verpackungen angegeben, müssen Backöfen für ein gutes Ergebnis laut Stamminger nicht vorgeheizt werden. Wer das Produkt direkt in den Ofen stellt und ihn anschaltet, spart Zeit und bis zu 15 Prozent Energie.

     

     

  • Schimmel abkratzen: Der Schimmel, der vom Hersteller kommt, ist unkritisch - etwa der beim Blauschimmelkäse. Anders kann es bei Schimmel aussehen, der bei der Lagerung zu Hause entstanden ist: In einem verschimmelten Brot können gefährliche Mikroorganismen sein. Den Schimmel einfach zu entfernen, ist nach Meinung von Stamminger bedenklich - denn ein unsichtbarer Teil bleibt zurück.

     

    "Die Schimmelpilze übertragen sich auch über die Luft, deswegen können schon größere Bereiche verunreinigt sein", sagt auch Wichmann-Schauer. Falls es sich nur um eine kleine schimmlige Stelle am Brotlaib handelt, können Verbraucher diese aber großzügig wegschneiden.

     

  • Lebensmittel wieder einfrieren: Nach Meinung Stammingers können Lebensmittel zwar meist wieder eingefroren werden. "Bei jedem Auftau- und Einfriervorgang werden die Zellen aber weiter geschädigt, und die Mikroorganismen vermehren sich." Es kommt deshalb auf das Lebensmittel und die Weiterverarbeitung an. Fleisch, das man zu einem Tatar verarbeiten will, sollte lieber nicht mehrfach aufgetaut worden sein. Himbeeren hingegen werden zwar mit jedem Auftauen matschiger - für Marmelade sei das allerdings unerheblich und auch unbedenklich.

     

     

  • Fünf-Sekunden-Regel: "Was fünf Sekunden auf dem Boden lag, darf man noch essen": Stimmt das wirklich? Die Antwort finden Sie in unserem separaten Artikel.

     

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