• Die weißen Fäden können mitgegessen werden
  • Sie sind sogar gesund
  • Das steckt drin

Wir erklären dir, woraus die weiße Haut bei Mandarinen sowie Orangen besteht und warum du dir die Mühe sparen kannst, diese zu entfernen.

Darf man das Weiße bei Mandarinen oder Orangen essen?

Die weiße Haut zwischen der Schale und dem Fruchtfleisch wird Mesokarp oder Albedo genannt. Das bedeutet so viel wie "Mittelfrucht".

Fans von Mandarinen und Orangen trennen sich hierbei in zwei klare Gruppe: Die einen entfernen die weißen Fäden gründlichst, bis nur noch Fruchtfleisch übrig ist, die anderen essen das Weiße einfach mit. 

Sorgen machen brauchst du dir dabei in keinem Fall: Die weißen Fäden sind nicht nur genießbar, sondern sogar richtig gesund

Was steckt drin?

Die Zwischenschicht ist also auf keinen Fall giftig, sondern enthält sogar eine Reihe von Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen. Das Mesokarp versorgt uns mit jeder Menge Vitamin C sowie Flavonoiden, welche das Immunsystem durch wichtige Antioxidantien unterstützen. 

Zusätzlich scheinen die Flavonoide auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen. Einige von ihnen sollen zudem antibakteriell oder anitviral wirken. 

Die weißen Fäden bestehen aus unverdaulichen Ballaststoffen, die lange im Verdauungstrakt verweilen und dafür sorgen, dass wir nicht so schnell wieder Hunger bekommen.

Fazit

Der bittere Geschmack der weißen Schicht bedeutet also nicht, dass diese nicht gegessen werden darf. Die weißen Fäden besitzen sogar genauso viel Vitamin C wie das Fruchtfleisch.

Daher kann das Weiße unbedenklich mitgegessen werden, du brauchst dir keine Sorgen um deine Gesundheit zu machen. 

Die weiße Schicht besteht vor allem aus Ballaststoffen, die dir ein längeres Sättigungsgefühl verschaffen.