Duschen gehört für viele Menschen zur Alltagsroutine. Manche brauchen es, um morgens erfrischt in den Tag zu starten, andere lieben das wohlige Gefühl, sich abends entspannt und frisch gewaschen ins Bett zu kuscheln.

Doch egal, ob am Morgen oder am Abend: Die allermeisten sind unter der Dusche nicht gründlich genug. Besonders ein Körperbereich wird dabei häufig vernachlässigt.

Bakterienschleuder Bauchnabel: Deshalb sollten Sie diese Körperregion besonders pflegen

Einer Studie aus dem Online-Fachmagazin Pols One zufolge, gehört der Bauchnabel zu den Regionen des Körpers, die beim Duschen am meisten vernachlässigt werden. Die kleine Bauchmulde wird häufig übersehen, eignet sich aufgrund seiner kleinen kegelartigen Form jedoch perfekt als Sammelpunkt für Dreck, Fusseln und Keime.

Eine Untersuchung an 60 Probanden ergab, dass sich in einem Bauchnabel durchschnittlich mehr als 2000 verschiedene Bakterienformen tummeln. Damit wird eins klar: Einfach Wasser drüber laufen lassen, reicht nicht. 

Bauchnabel richtig reinigen: So klappt es

Es braucht nicht viel Zeit, um seinen Bauchnabel sauber zu halten. Beim Duschen lässt sich das kleine Löchlein besonders leicht pflegen. Zur Reinigung eignen sich am besten eine milde Seife mit einem neutralen pH-Wert von 5,5 und ein Waschlappen. Waschen Sie den Bauchnabel vorsichtig und behutsam mit dem Waschlappen und Ihrer Seife und tupfen Sie die Bauchmulde beim Abtrocknen vorsichtig ab.

Damit sich keine Ablagerungen bilden können, sollten Sie den Nabel außerdem einmal pro Woche vorsichtig mit einem Wattestäbchen reinigen. Dies ist vor allem bei nach innen gekehrten Bauchnabeln wichtig. 

Viele Menschen beginnen oder beenden den Tag mit einer Dusche. Doch ist täglich duschen überhaupt gesund oder kann es auch schädlich für unseren Körper sein. Experten haben dazu eine klare Meinung.