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Kontaktbeschränkungen und neue Corona-Regeln in Bayern: Was Sie jetzt noch dürfen

Ab Montag gelten in Bayern verschärfte Corona-Regeln. Demnach darf sich ein Hausstand nur noch mit einer weiteren, nicht im eigenen Hausstand lebenden Person treffen. Kinder unter drei Jahren zählen nicht dazu. Doch was tun Sie, wenn Ihr Kind älter als drei Jahre ist? inFranken.de klärt auf.
  • Verschärfte Corona-Regeln ab Montag, 11. Januar 2021
  • Kontaktbeschränkungen auch für Kinder ab drei Jahren
  • Was Sie jetzt noch dürfen: Ein Überblick

Verschärfte Corona-Regeln ab Montag: Der Lockdown geht erneut in die Verlängerung. Wie Bund und Länder festgelegt haben, bleiben Kontaktbeschränkungen, Ausgangsbeschränkungen und Maskenpflicht bis zum 31. Januar 2021 vorerst bestehen. Einige Maßnahmen wurden verschärft. So gilt ab Montag, 11. Januar 2021, dass sich im Kreis des eigenen Hausstandes nur noch mit einer weiteren, nicht im eigenen Hausstand lebenden Person getroffen werden darf. 

Kontaktbeschränkungen: Kinder unter drei Jahren werden nicht mitgezählt

Dabei werden Kinder unter drei Jahren nicht mitgezählt. Das heißt, dass zum Beispiel eine Mutter mit ihrem Kind unter drei Jahren die Großeltern besuchen darf. Was aber, wenn das Kind älter als drei Jahre ist? Wie ein Würzburger Rechtsanwalt gegenüber dem BR erklärt, dürfen Kinder, die Älter als drei Jahre sind, tatsächlich nicht mehr mitgenommen werden. Ein Besuch bei den Großeltern von zum Beispiel einer Mutter mit ihrem Kind, das älter als drei Jahre ist, ist also nicht mehr möglich. Nur noch einer von beiden darf den Hausstand der Großeltern besuchen. Diese Regelung könnte sich vor allem für Alleinerziehende sehr schwierig gestalten.

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Weiter erklärt der Würzburger Rechtsanwalt, dass sogenannte wechselseitige Beaufsichtigungen eine Ausnahme darstellen. Heißt: Wenn Sie zwei Kinder haben und zum Beispiel Ihr Nachbar zwei Kinder hat und Sie sich bei der Kinderbetreuung unterstützen, dürfen Sie oder der Nachbar die jeweils anderen beiden Kinder bei sich zur Beaufsichtigung aufnehmen. 

Für einen Besuch bei den Eltern gilt: Ein Hausstand plus eine weitere Person. Bedeutet für Sie, dass Sie alleine Ihre beiden Eltern besuchen dürfen und Ihre beiden Eltern Sie alleine Zuhause treffen dürfen. Leben Sie zu zweit oder mit mehreren Menschen unter einem Dach und Ihre Eltern kämen zu Besuch, müssten die anderen Menschen in dieser Zeit die Wohnung verlassen. 

Schwierigkeit für Patchwork-Familien: Corona-Regel gilt auch hier

Bei Patchwork-Familien gestaltet sich das Ganze etwas schwieriger. Leben zwei Menschen zusammen, die beide Kinder aus vorhergehenden Beziehungen haben, ist es nicht erlaubt, dass sich alle gleichzeitig treffen, wenn die Kinder auch bei jeweils anderen Elternteil leben. Denn auch hier gilt: Es darf sich ein Hausstand nur mit maximal einer weiteren Person treffen. Sind die Kinder jünger als drei Jahre, werden sie nicht mitgezählt. 

Eine weitere Corona-Maßnahme ist, dass sich Menschen in Hotspots mit einer 7-Tage-Inzidenz von 200 nur noch in einem Radius von 15 Kilometern für touristische Ausflüge bewegen dürfen. Diese Regelung und weitere Maßnahmen, die Eltern, Schüler und Alleinerziehende betreffen, erklärte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder am Freitag (08. Januar 2021) in seiner Regierungserklärung.

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