Viele kennen das: Der Bauch ist aufgebläht, im Darmbereich rumort es gewaltig  und plötzlich entfahren einem unangenehme Geräusche (und Gerüche). Blähungen können jeden treffen und jeder Mensch muss auch mal pupsen. Trotzdem ist es den meisten peinlich, wenn dies in Gesellschaft oder der Öffentlichkeit passiert. Gut zu wissen: In der Regel sind Blähungen kein Hinweis auf Krankheiten. Anders ist es jedoch, wenn man unter permanenten Pups-Attacken leidet. Aber wie viel Pupsen ist denn eigentlich normal? Ab wann sollte ich mir Sorgen machen?

Wer sehr häufig pupsen muss, sollte einen Blick auf die eigene Ernährung richten. Denn meistens liegen die Ursachen der Blähungen am Verzehr bestimmter Lebensmittel, wie der Focus berichtet. Diese unangenehmen Blähungen treten dann zum Glück zeitlich begrenzt auf. Experten sagen, dass etwa zehn- bis zwanzigmal Pupsen täglich völlig normal ist. Weicht der Wert aber wesentlich ab, wird dies von Betroffenen schon als stark belastend wahrgenommen. 

Blähungen können auf Lebensmittel-Unverträglichkeiten hinweisen 

Ständige Blähungen können durch verstärktes Arbeiten der Bakterien, welche Fette, Kohlenhydrate und Ballaststoffe abbauen, ausgelöst werden. Problematisch sind diese Darmwinde bei Menschen, die an einer Lebensmittelunverträglichkeit leiden. Das erkennt man daran, dass diese Blähungen sehr penetrant auftreten und unangenehme Gerüche aufweisen.

Fruktoseintoleranz, Laktoseintoleranz oder Zöliakie sind Beispiele, die starke Blähungen und Verkrampfungen als zusätzliches Symptom mit sich bringen. Außerdem ist wohl einer der häufigsten Auslöser für derartige Blähungsbeschwerden das Reizdarmsyndrom (RDS). Nähere Informationen dazu finden Sie in diesem Artikel

Wer diese Unverträglichkeiten nicht hat - und trotzdem häufiger unter derartigen Beschwerden leidet, kann blähende Lebensmittel vermeiden, um die Symptome zu reduzieren. Folgende Lebensmittel fördern die Entwicklungen von Gasen im Darm:

  • Zucker gilt als häufiger Auslöser für Gasansammlungen. Ein gutes Beispiel ist der Fruchtzucker in Früchten, Getränken oder Marmeladen. 
  • Auch ein Zuckerersatz wie Sorbit löst Blähungen aus. Dieser wird bei der Herstellung von Gebäck für Diabetiker verwendet und ist zudem in Bonbons oder Kaugummis vorhanden. Der menschliche Körper kann nur 40 Prozent davon verarbeiten. Der Rest wird über Winde nach außen getragen.
  • Besonders blähend sind zudem verschiedene Linsen- und Bohnengerichte. Dort wird die Gasentwicklung besonders stark gefördert.

Gegen Blähungen helfen einige Hausmittel. Es ist ratsam, dabei auf Lebensmittel zu setzen, die eigene Bitterstoffe enthalten. Diese Bitterstoffe regen nämlich die eigenen Verdauungssäfte im Körper an. Zudem wirken sie krampflösend und tragen so zur Entspannung des Darmbereichs bei. Dazu zählen:

  • Fenchel
  • Anis
  • Kümmel
  • Minze

Besonders in Form eines frisch aufgebrühten Tees nach dem Essen zeigen sie ihre Wirkung. Ein weiteres hilfreiches Hausmittel sind Flohsamenschalen. Das Naturheilmittel verspricht nicht nur Abhilfe bei Verstopfung und Durchfall, sondern beruhigt im Allgemeinen die Darmflora und reguliert den Stuhlgang. Details zu dem Wundermittel finden Sie hier.

Weitere Faktoren, die einen Blähbauch begünstigen sind zu viel Stress bei der Nahrungsaufnahme und hektisches Essen. Daher sollte man einerseits auf eine ausgewogene Ernährung achten und andererseits in ruhiger Atmosphäre essen und sich genug Zeit für die Mahlzeiten nehmen. Eine Ernährungsumstellung kann ebenfalls helfen, um wieder ein gutes Bauchgefühl zu haben. 

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Sollten diese Hilfsmittel nicht mehr helfen, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Es ist ratsam in dem Fall ein Ernährungstagebuch mit den körperlichen Folgen nach dem Essen zu führen. Der Arzt nimmt in der Regel eine äußere Untersuchung vor und prüft gegebenenfalls das Blut. Weitere Aufschlüsse über den Darm geben zudem eine Stuhlprobe oder eine Endoskopie.

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