• Sehr viele Menschen sind von Darmbeschwerden betroffen
  • Darmerkrankung: Diese 20 Anzeichen deuten darauf hin
  • Es gibt viele Symptome, die damit im Zusammenhang stehen könnten

Mehr als 40 Prozent der Menschen weltweit haben Magen- oder Darmerkrankungen. Wie gesund ist dein Darm? Häufig macht man sich darüber zu wenig Gedanken, doch erkennt man Erkrankungen früh genug, kann man diese gut behandeln. 

Anzeichen für einen kranken Darm

Über deine Darmgesundheit zu sprechen, ist vielleicht schambesetzt. Doch deine Darmgesundheit solltest du nicht vernachlässigen und aufmerksam sein, wenn du erste Beschwerden wahrnimmst. 

Wenn du bei dir eine oder mehrere der folgenden 20 Anzeichen und Symptome entdeckst, solltest du diese genauer in den Blick nehmen:

  1. Du bist oft sehr müde: Dir fehlt die Energie für die Aufgaben des Tages, obwohl du ausreichend geschlafen hast? Das kann ein Hinweis auf das Reizdarmsyndrom sein. Betroffene haben ein niedrigeres Energielevel. Erlebst du oft Müdigkeit, lohnt es sich einen Arzt oder eine Ärztin aufzusuchen.
  2. Bauchkrämpfe: Bei dem Verdacht auf das Reizdarmsyndrom haben Betroffene auch mit starken Bauchschmerzen zu kämpfen. Diese treten meist nach dem Essen auf und bevor sie zur Toilette müssen. 
  3. Chronische Halsschmerzen: Es ist normal mal Halsschmerzen zu haben, aber treten diese ohne offensichtlichen Grund auf, könnte es ebenfalls auf ein Magen- und Darm-Problem hinweisen. Es könnte beispielsweise eine gastroösophogeale Refluxkrankheit vorliegen. Bei dieser gelangt Magensäure immer wieder in die Speiseröhre. Das darf nicht sein und muss gemeinsam mit einem Arzt oder einer Ärztin verhindert werden.
  4. Knochen- und Gelenkschmerzen: Auch Knochen- und Gelenkschmerzen können auf den Darm zurückzuführen sein. Gerade eine Zöliakie kann sich durch Schmerzen und Ziehen bemerkbar machen. Mehr als 200 Symptome können auf eine solche Erkrankung hinweisen. Solltest du dir Sorgen machen, notiere deine Beschwerden. So kann leichter herausgefunden werden, ob eine solche Erkrankung vorliegt.
  5. Durchfall: Das Kurzdarmsyndrom, Zöliakie oder auch ein Reizdarmsyndrom können zu vermehrten Durchfällen bei Betroffenen führen. Solltest du dieses Symptom wahrnehmen ist es wichtig, stärker darauf zu achten, wie häufig es auftritt.
  6. Schluckprobleme: Auch Probleme beim Schlucken können auf die gastroösophogeale Refluxkrankheit zurückzuführen sein. 
  7. Schwäche: Sich hin und wieder schwach zu fühlen, ist völlig normal. Überarbeitung oder andere Stressfaktoren lösen dieses Gefühl aus. Sollte es aber keinen Grund für die Erschöpfung geben, ist es wichtig tieferliegenden Auslösern auf den Grund zu gehen.
  8. Depressionen und Angst: Die psychische und physische Gesundheit ist unmittelbar miteinander verbunden. Es kann viele Gründe für Depressionen und Ängste geben, einer davon ist auch ein kranker Darm.
  9. Zahnfleischentzündungen: Röte, Schmerzen oder Schwellungen am Zahnfleisch können ein Symptom der gastroösophogeale Refluxkrankheit sein. Es lohnt sich, die Meinung eines medizinischen Profis miteinzubeziehen.
  10. Auffälligkeiten an den Augen: Entzündete oder rote Augen können ein Zeichen für die Darmerkrankung Morbus Crohn sein. Hierbei entzünden sich Teile des Verdauungstraktes. Es gibt zwar keine Heilung für die Erkrankung, aber sie kann in den Griff gebracht werden.
  11. Gewichtsverlust: Eine Menge kann Veränderungen des Gewichts auslösen. Wenn aber im Darm etwas nicht stimmt, hat das auch Auswirkungen auf das Gewicht. 
  12. Schmerzen beim Toilettengang: Schmerzen oder sogar Blut während des Stuhlgangs können ein Anzeichen für eine Erkrankung des Darms sein. 
  13. Kopfschmerzen: Eine Menge Dinge rufen Kopfschmerzen hervor. Kopfschmerz in Verbindung mit anderen, hier aufgeführten, Anzeichen, kann allerdings auf das Reizdarmsyndrom hinweisen. Klingeln in den Ohren und Schwindel können gleichzeitig auftreten. 
  14. Verstopfung: Genauso ungewöhnlich wie Durchfall ist zu wenig Stuhlgang. Wenn du Schwierigkeiten hast auf Toilette zu gehen, kann das auch ein Anzeichen für das Reizdarmsyndrom sein. Es ist wieder ratsam, ein Lebensmitteltagebuch zu führen, um dem Arzt oder der Ärztin bessere Anhaltspunkte zu liefern.
  15. Mundgeschwüre: Ein Säure-Reflux löst regelmäßige Mundgeschwüre aus. Dieses Anzeichen kann auf Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa zurückgeführt werden. Der Körper gibt das Signal, dass etwas nicht stimmt.
  16. Kribbeln in Fingern und Füßen: Dies ist ebenfalls ein Zeichen für Zöliakie, wenn das Kribbeln in Händen und Füßen ohne ersichtlichen Grund, wie zum Beispiel Kälteeinfluss, auftritt.
  17. Übelkeit: Häufige Anfälle von Übelkeit könnten mit RDS oder anderen Verdauungsproblemen in Verbindung gebracht werden. Bei einem Reizdarmsyndrom hilft es meist Ernährungs- und Lebensgewohnheiten umzustellen.
  18. Erbrechen: Erbrechen ist immer ein Zeichen dafür, dass etwas nicht stimmt. In manchen Fällen deutet es auch auf einen kranken Darm hin. Es kann beispielsweise beim Kurzdarmsyndrom auftreten.
  19. Häufiges Wasserlassen: Solltest du die Toilette zum Urinieren öfter als üblich aufsuchen, kann auch das auf eine Erkrankung im Darm hindeuten. 
  20. Rückenschmerzen: Wenn kein klarer Grund für ständige Rückenschmerzen vorliegt, kann auch dies ein Anzeichen sein, dass dein Darm der Auslöser ist. Die Schmerzen können darauf hindeuten, dass ein RDS oder eine andere Störung des Verdauungstraktes vorliegt.

Für all diese Symptome ist es gut, Beschwerden über einen längeren Zeitraum zu erfassen und eine Diagnostik bei einem Arzt oder einer Ärztin einzuholen. Ein sogenanntes Ernährungstagebuch gibt dem ärztlichen Fachpersonal dabei mehr Anhaltspunkte, um das Problem schnell erkennen zu können. Lesetipp: Probleme mit Darm und Verdauung: Schambesetztes Thema - warum wir mehr über Stuhlgang sprechen sollten

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