Sie befinden sich inmitten einer Diät, aber nehmen einfach nicht effektiv ab? Dann sollten Sie mal überprüfen, welche Getränke Sie zu sich nehmen! Denn in vielen Getränken steckt viel Zucker, auch wenn Sie es nicht immer vermuten. Das macht sie zu heimlichen Kalorienbomben, die der Figur schaden. 

Gerade im Sommer, wenn die Temperaturen täglich über die 30-Grad-Marke klettern, wollen wir uns verständlicherweise mit erfrischenden Getränken abkühlen. Doch gerade diese sind besonders häufig ungesund und echte Dickmacher. Ob Smoothies, Fitness-Wasser oder Fruchtsaft - um all diese Getränke sollten Sie bei Ihrer Diät einen großen Bogen machen.

Diese Getränke sind heimliche Dickmacher

Die Liste an Diät-schädigenden Getränken ist lang - oft wirken sie harmlos, haben es aber wirklich in sich. Ob vermeintlich gesunder Fruchtsaft, Smoothies oder figurschonende Light-Geränke: Wir stellen Ihnen die heimlichen Dickmacher-Getränke vor. 

Dickmacher #1: Fruchtsaft und Fruchtsaftschorlen

Wer denkt, dass er seinem Körper mit einem Glas Fruchtsaft oder einer Fruchtsaftschorle etwas Gutes tut, liegt falsch: Ein 0,2-Liter-Glas Orangensaft enthält etwa 18 Gramm Zucker und circa 100 Kilokalorien, Traubensaft sogar stolze 34 Gramm Zucker - gesund geht anders, gut für die Figur ist das nicht. Aus diesem Grund werden Fruchtsäfte auch nicht als Getränke, sondern als Lebensmittel deklariert- sie enthalten einfach zu viele Kalorien. 

Auch Fruchtsaftschorlen sind teilweise weniger gut als ihr Image. Hin und wieder erlaubt sind sie dennoch, da sie trotzdem wichtige Vitamine und Mineralstoffe enthalten.  Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät nur zu Fruchtsaftschorlen als Durstlöscher im Sommer, wenn mindestens drei Teile Mineralwasser und maximal ein Teil Fruchtsaft enthalten sind. Sie sollten die Fruchtsaftschorle jedoch immer selbst zusammen mischen, denn die fertig gemischten Schorlen aus dem Laden enthalten häufig zu viel Zucker. Diese bestehen oft zur Hälfte aus Saft und sind dadurch sehr zuckerhaltig und gehaltvoll. 

Dickmacher #2: Light-Getränke

Wer denkt, mit Light-Getränken eine Diät-freundliche Alternative zu Soft Drinks gefunden zu haben, kann das gleich wieder vergessen: Sie enthalten zwar wesentlich weniger Kalorien als ihre stark zuckerhaltigen Verwandten, jedoch sorgen sie leider für eine Gewöhnung an den süßen Geschmack. Studien weisen darauf hin, dass die Probanden statt ab- teilweise sogar zunahmen, nachdem sie regelmäßig Light-Getränke konsumiert hatten. Zudem konnte ein erhöhtes Risiko für Diabetes Typ 2 und Herz-Kreislauf-Erkrankungen nachgewiesen werden - das ist alles andere als gesund.

Das Problem liegt vor allem im künstlichen Süßstoff: Durch die starke Süße wird das Belohnungszentrum im Gehirn aktiviert und die Ausschüttung von Dopamin veranlasst - dem sogenannten "Glückshormon". Das Resultat ist, dass wir mehr Süßes wollen. Gibt man dem nach, setzt ein Gewöhnungseffekt ein, wodurch man immer mehr davon haben möchte. Dabei wird dann nicht nur zu weiteren Light-Getränken gegriffen, sondern gerne auch zu Schokolade, Eis oder Kuchen. So nimmt man schnell zu - obwohl man die kalorienarmen Light-Getränke konsumiert. Der Konsum von Light-Getränken kann teilweise bei einer Diät helfen - jedoch nur, wenn sie in sehr geringen Maßen konsumiert werden. 

Dickmacher #3: Kaffeegetränke

Kaffee an sich enthält nicht viele Kalorien - die Art und Weise wie wir den Kaffee konsumieren hat es allerdings in fast allen Fällen in sich. Wer Kaffee schwarz trinkt, der hat nichts zu befürchten, ganz im Gegenteil: Das im Kaffee enthaltene Koffein fördert sogar die Fettverbrennung, wie eine Studie der School of Medicine der University of Nottingham zeigt. Auf Kaffee vor dem Zubettgehen sollten Sie allerdings trotzdem verzichten. Denn das stört oft den Schlaf und wer unausgeschlafen ist, verzeichnet einen geringeren Abnehmerfolg. 

Schädlich für die Figur sind allerdings Kaffeegetränke, die es in zahlreichen Varianten gibt. Ob Latte Macciato, Cappuccino oder ein kühler Eiskaffee - sie alle enthalten eine Vielzahl von Kalorien, da sie mit Milch, Sahne und Zucker aufgepeppt werden. Ein gewöhnlicher Eiskaffee kann etwa 350 Kilokalorien enthalten. Als Alternative zum Eiskaffee bietet sich ein Café Frappé an, der wird mit Eiswürfeln anstatt Sahneeis gekühlt, was wesentlich kalorienarmer ist. 

Auch interessant: Zu viel Kaffee-Genuss kann auch schädlich sein: Wie viele Tassen täglich noch in Ordnung sind, lesen Sie in unserem Artikel. 

Dickmacher #4: Smoothies

Smoothies bestehen für gewöhnlich aus Obst und die enthalten ja Vitamine - kann also nur gesund sein? Fehlanzeige! 250 Milliliter eines im Supermarkt und Discounter erhältliche Fertig-Smoothies enthalten ungefähr 150 Kilokalorien - das ist sogar mehr als in 250 Millilitern Cola steckt. Denn oft sind die Smoothies noch zusätzlich gesüßt - obwohl die Früchte schon von Natur aus Süße enthalten. 

Generell ist bei Fertig-Smoothies Vorsicht geboten: Durch die Konservierung verflüchtigen sich viele enthaltene Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe. Die Alternative ist, sich die Frucht-Getränke zuhause frisch herzustellen. Yvonne Knips, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen rät von einem zu hohen Obst-Anteil in Smoothies ab. Laut ihr sollte ein wirklich gesunder Smoothie mindestens 60 Prozent Gemüse enthalten. Außerdem enthalten die Fertig-Smoothies oftmals nur fünf Prozent tatsächliche Frucht und bestehen stattdessen zumeist aus Fruchsaftkonzentrat. Auch im Handel erhältliche grüne Smoothies, die eigentlich auf Gemüse basieren sollen, enthalten oft mehr als ein Drittel Obst oder Fruchtsäfte. So sollen sie schmackhafter gemacht werden. 

Dickmacher #5: Alkoholische  Getränke

Auch das regelmäßige Gläschen Wein, Bier oder Sekt sollte man sich sparen, wenn man Abnehmen möchte. Denn der enthaltene Alkohol versorgt unseren Körper mit ordentlich Fett und Kalorien. So schlagen diese alkoholische Getränke mit einer Vielzahl an Kalorien zu Buche:

  • Ein halber Liter Weizen enthält 185 Kalorien
  • 0,3 Liter Radler enthalten 130 Kalorien
  • Ein Glas Wein (0,2 Liter) enthalten 138 Kalorien
  • Ein Glas Sekt (0,1 Liter) enthält 78 Kalorien

Das Problem mit Alkohol und einer Diät: Der Körper kann den Alkohol nicht speichern und baut ihn deshalb unverzüglich ab. Alle anderen Abbauprozesse müssen erst einmal pausieren, so auch die Fettverbrennung. Wenn Sie nun also regelmäßig moderat alkoholische Getränke konsumieren, stockt ihr Fettabbau immer wieder und Sie nehmen zu. Zusätzlich wirkt der Alkohol appetitanregend, was einer Diät ebenso im Wege steht. 

Auch interessant: Ein Verzicht auf Alkohol hat des Weiteren viele positive Effekte, unter anderem eine gesunde Leber und bessere Abnehmerfolge. Lesen Sie mehr darüber in unserem Artikel.

Dickmacher #6: Probiotische Drinks

Gut für die Darmflora und obendrein stärken sie noch die Abwehrkräfte: so werden probiotische Drinks oft beworben. Doch im Rahmen einer Diät sollten Sie besser darauf verzichten, denn in 100 Gramm probiotischem Drink sind schon etwa 5 Würfelzucker enthalten - gesund geht anders. 

Die Drinks sollen helfen, die Darmflora durch die enthaltenen Milchsäurebakterien in Balance zu versetzen. Allerdings rät Stefan Suckert von der Universitätsklinik Leipzig eher von probiotischen Drinks ab, da sie auch gefährlich werden können. Beispielsweise können sie die Mikroflora des Darms komplett durcheinander bringen. Das kann wiederum zu Verdauungsproblemen führen oder auch Darmerkrankungen auf den Plan rufen. Wer seinem Darm etwas Gutes tun möchte, sollte auf fettarmen Kefir setzen. 

Dickmacher #7: Eistee

Eis plus Tee - das klingt erst einmal harmlos und nach wenig Kalorien. Das Problem liegt allerdings im Zucker, der in fast allen Eistees steckt. Bereits in einem Glas Eistee, was etwa 0,2 Litern entspricht, stecken bis zu 150 Kilokalorien. Darin enthalten sind etwa 15 Gramm Zucker. Laut Empfehlung der Weltgesundheitsorganisationsollte ein Erwachsener nicht mehr als insgesamt 25 Gramm Zucker pro Tag zu sich nehmen. Mit zwei Gläsern Eistee überschreitet man diese Grenze also bereits. 

Zu große Mengen an Eistee sollten Sie ohnehin nicht konsumieren, denn das steigert die Wahrscheinlichkeit der Bildung von Nierensteinen. Die Ursache liegt in der im Tee enthaltene Oxalsäure. In geringen Mengen ist das unproblematisch, jedoch konsumiert man von Eistee gut und gerne mal einen 1,5 Liter Karton an einem heißen Tag. Wer dennoch nicht ganz auf Eistee verzichten kann, sollte sich seinen Tee selbst herstellen und darauf achten, wenig Zucker zu verwenden und nur moderate Mengen davon zu konsumieren. 

Dickmacher #8: Kohlensäure regt den Appetit an

Generell sollten Sie vorsichtig sein, was kohlensäurehaltige Getränke angeht. Denn Forscher vermuten, dass sie den Appetit anregen. Die Ursache liegt darin, dass die Kohlensäure die Bildung von Ghrelin im Körper anregt. Ghrelin wird auch "Hungerhormon" genannt und ist an der Lenkung von Hunger- und Sättigungsgefühl beteiligt.

Forscher der Asia Oceania Association for the Study of Obesity haben eine Vermutung, weshalb das so ist: Die Kohlensäure scheint dieses Hormon zu wecken, indem sie den Magen weitet und so auf die Ghrelin-produzierenden Zellen drückt. Bereits andere Studien wiesen auf den Zusammenhang von kohlesäurehaltigen Getränken und Gewichtszunahme hin, jedoch fehlen groß angelegte Studien, die die Vermutungen der Wissenschaftler zu Fakten erhärten. 

Dickmacher #9: Fitness-/Wellness-Getränke

Sogenannte Fitness- oder Wellness-Getränke sind ebenso nicht förderlich für eine Diät. Sie erwecken den Anschein eines gesunden Wassers, das besonders gut zu einer körperlichen Balance beiträgt. Oft werden sie mit Begriffen wie "Sport", "active", "vital", "Wellness" oder "Harmonie" beworben. Bei solchen Getränken sollte immer zuerst die Nährwerttabelle geprüft werden, denn dort zeigt sich oft, wie kalorienhaltig diese vermeintlich leichten Getränke tatsächlich sind. Diese Fitness-Getränke werden oft mit Fructose gesüßt und tragen keineswegs zur Fitness bei, pro Liter enthalten sie oft zwischen 130 und 250 Kilokalorien. 

Dickmacher #10: Energy Drinks

Für den schnellen Energiekick enthalten Energy Drinks leider auch eine große Menge an Kalorien. Im Schnitt enthält ein Energy Drink (250 Milliliter) neun Würfel Zucker. Das ist eine Vielzahl an sogenannten "leeren Kalorien" und viel Koffein, was für einen kurzen Zeitraum aufputscht, jedoch nicht nachhaltig. Die Liste an negativen Folgen von Energy Drinks ist lang: Schlafstörungen, Herzrasen, Kopfschmerzen - außerdem nehmen Sie damit unnötig viele Kalorien zu sich. In die Alltags-Routine sollten Sie Energy Drinks auf keinen Fall einbauen - im Idealfall verzichten Sie komplett darauf und gönnen Ihrem Körper genügend Schlaf und eine ausgewogene Ernährungsweise. 

Lösung: Getränke selber machen

Die beste Möglichkeit, um nicht auf heimliche Getränke-Kalorienbomben hereinzufallen: selber machen! Die Vielzahl an Möglichkeiten ist groß, denn egal ob Smoothie oder Eistee - die meisten Getränke sind schnell und einfach selbst hergestellt. So zum Beispiel auch das trendige Infused Water. Hierzu geben Sie Früchte oder auch Gemüse in Wasser und peppen so den faden Geschmack auf. Besonders zu empfehlen sind hierfür Zitrusfrüchte und Beeren. Sehr praktisch sind die schicken Infused Water-Flaschen von willceal* - hier geben Sie die Früchte einfach in den Einsatz und können Ihr Infused Water* genießen. 


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Fazit

Die versteckten Kalorien schlummern in mehr Getränken, als man denken könnte. Die Ursache liegt in den meisten Fällen in einem zu hohen Zuckergehalt, selbst wenn die Getränke vermeintlich gesund sind. Dadurch werden sie zu heimlichen Kalorienbomben, die Ihnen jede Diät versauen können. 

Auch interessant: Wer auf versteckte Kalorien verzichten möchte sollte sich unseren Artikel über wirklich gesunde Getränke ansehen.

 

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