• Beim Abnehmen auch an Getränke denken - sonst sabotierst du deine Diät
  • Viele beliebte Getränke sind echte "Dickmacher"
  • Achte darauf, was du trinkst, wenn du abnehmen möchtest

Du machst gerade einen Diät oder willst du bewusste Ernährung Pfunde verlieren - und doch nimmst du nicht ab? Dann solltest du mal überprüfen, welche Getränke du zu dir nimmst. Denn in vielen beliebten Getränken stecken Unmengen Zucker, auch wenn man es nicht immer vermutet. Das macht sie zu versteckten Dickmachern, die der Figur schaden und damit jede Diät sabotieren.

Sie sabotieren jede Diät: Aufgepasst, diese Getränke sind heimliche Dickmacher

Vor allem Erfrischungs-Getränke sind häufig ungesund und echte Dickmacher. Das verrät bereits ein kurzer Blick auf die Nährwerttabelle des Produkts. Aber auch einige als gesund geltende Drinks können den Abnehm-Erfolg schmälern.

Die Liste an Diät-schädigenden Getränken ist lang. Oft wirken sie harmlos, haben es aber in puncto Kaloriengehalt wirklich in sich.

Ob vermeintlich gesunder Fruchtsaft, Smoothies oder figurschonende Light-Getränke: Wir stellen dir die 10 größten Diät-Saboteure unter den Getränken vor. 

#1: Fruchtsaft und Fruchtsaftschorlen

Wer denkt, dass er seinem Körper mit einem Glas Fruchtsaft oder einer Fruchtsaftschorle etwas Gutes tut, liegt falsch: Ein 0,2-Liter-Glas Orangensaft enthält etwa 18 Gramm Zucker und circa 100 Kilokalorien, Traubensaft sogar stolze 34 Gramm Zucker - gesund geht anders, gut für die Figur ist das nicht. Aus diesem Grund werden Fruchtsäfte auch nicht als Getränke, sondern als Lebensmittel deklariert- sie enthalten einfach zu viele Kalorien. 

Auch Fruchtsaftschorlen sind teilweise weniger gut als ihr Image. Hin und wieder erlaubt sind sie dennoch, da sie trotzdem wichtige Vitamine und Mineralstoffe enthalten.  Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät nur zu Fruchtsaftschorlen als Durstlöscher im Sommer, wenn mindestens drei Teile Mineralwasser und maximal ein Teil Fruchtsaft enthalten sind.

Du solltest die Fruchtschorle jedoch immer selbst zusammen mischen, denn die fertig gemischten Schorlen aus dem Laden enthalten häufig zu viel Zucker. Diese bestehen oft zur Hälfte aus Saft und sind dadurch sehr zuckerhaltig und gehaltvoll. 

#2: Light-Getränke

Light-Getränke gelten als eine Diät-freundliche Alternative zu Softdrinks - was sich beim genaueren Hinsehen allerdings als Irrglaube entpuppt. Light-Limo, Zero-Cola und Co. enthalten zwar wesentlich weniger Kalorien als ihre stark zuckerhaltigen Verwandten, jedoch sorgen sie auch für eine Gewöhnung an den süßen Geschmack. Studien weisen darauf hin, dass die Probanden statt ab- teilweise sogar zunahmen, nachdem sie regelmäßig Light-Getränke konsumiert hatten. Zudem konnte ein erhöhtes Risiko für Diabetes Typ 2 und Herz-Kreislauf-Erkrankungen nachgewiesen werden - das ist alles andere als gesund.

Das Problem liegt vor allem im künstlichen Süßstoff: Durch die starke Süße wird das Belohnungszentrum im Gehirn aktiviert und die Ausschüttung von Dopamin veranlasst - dem sogenannten "Glückshormon". Das Resultat ist, dass wir mehr Süßes wollen.

Gibt man dem nach, setzt ein Gewöhnungseffekt ein, wodurch man immer mehr davon haben möchte. Dabei wird dann nicht nur zu weiteren Light-Getränken gegriffen, sondern gerne auch zu Schokolade, Eis oder Kuchen. So nimmt man schnell zu - obwohl man die kalorienarmen Light-Getränke konsumiert. Der Konsum von Light-Getränken kann teilweise bei einer Diät helfen - jedoch nur, wenn sie in sehr geringen Maßen konsumiert werden. 

#3: Kaffeegetränke

Kaffee an sich enthält nicht viele Kalorien - die Art und Weise, wie wir den Kaffee konsumieren, hat es allerdings in fast allen Fällen in sich. Wer Kaffee schwarz trinkt, der hat nichts zu befürchten, ganz im Gegenteil: Das im Kaffee enthaltene Koffein fördert sogar die Fettverbrennung, wie eine Studie der School of Medicine der University of Nottingham zeigt. Auf Kaffee vor dem Zubettgehen solltest du allerdings trotzdem verzichten. Denn das stört oft den Schlaf und wer unausgeschlafen ist, verzeichnet einen geringeren Abnehmerfolg. 

Schädlich für die Figur sind allerdings Kaffeegetränke, die es in zahlreichen Varianten gibt. Ob Latte Macciato, Cappuccino oder ein kühler Eiskaffee - sie alle enthalten eine Vielzahl von Kalorien, da sie mit Milch, Sahne und Zucker aufgepeppt werden.

Ein gewöhnlicher Eiskaffee kann etwa 350 Kilokalorien enthalten. Als Alternative zum Eiskaffee bietet sich ein Café Frappé an, der wird mit Eiswürfeln anstatt Sahneeis gekühlt, was wesentlich kalorienarmer ist. Zu viel Kaffee-Genuss kann auch schädlich sein: Wie viele Tassen täglich noch in Ordnung sind, erfährst du hier. 

#4: Smoothies

Smoothies bestehen für gewöhnlich aus Obst und die enthalten ja Vitamine - kann also nur gesund sein? Fehlanzeige! 250 Milliliter eines im Supermarkt und Discounter erhältliche Fertig-Smoothies enthalten ungefähr 150 Kilokalorien - das ist sogar mehr, als in 250 Millilitern Cola steckt. Denn oft sind die Smoothies noch zusätzlich gesüßt - obwohl die Früchte schon von Natur aus Süße enthalten. 


Amazon-Buchtipp: Das How Not To Die-Kochbuch - Mehr als 100 Rezepte, die helfen Krankheiten vorzubeugen und zu heilen

Generell ist bei Fertig-Smoothies Vorsicht geboten: Durch die Konservierung verflüchtigen sich viele enthaltene Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe. Die Alternative ist, sich die Frucht-Getränke zuhause frisch herzustellen. Yvonne Knips, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, rät von einem zu hohen Obst-Anteil in Smoothies ab. Laut ihr sollte ein wirklich gesunder Smoothie mindestens 60 Prozent Gemüse enthalten. Außerdem enthalten die Fertig-Smoothies oftmals nur fünf Prozent tatsächliche Frucht und bestehen stattdessen zumeist aus Fruchsaftkonzentrat.

Auch im Handel erhältliche grüne Smoothies, die eigentlich auf Gemüse basieren sollen, enthalten oft mehr als ein Drittel Obst oder Fruchtsäfte. So sollen sie schmackhafter gemacht werden. 

#5: Alkoholische  Getränke

Auch auf das regelmäßige Gläschen Wein, Bier oder Sekt sollte man besser verzichten, wenn man Abnehmen möchte. Denn der enthaltene Alkohol versorgt unseren Körper mit ordentlich Fett und Kalorien. So schlagen diese alkoholische Getränke mit einer Vielzahl an Kalorien zu Buche:

  • Ein halber Liter Weizen enthält 185 Kalorien
  • 0,3 Liter Radler enthalten 130 Kalorien
  • Ein Glas Wein (0,2 Liter) enthalten 138 Kalorien
  • Ein Glas Sekt (0,1 Liter) enthält 78 Kalorien

Das Problem mit Alkohol und einer Diät: Der Körper kann den Alkohol nicht speichern und baut ihn deshalb unverzüglich ab. Alle anderen Abbauprozesse müssen erst einmal pausieren, so auch die Fettverbrennung. Wenn du also regelmäßig moderat alkoholische Getränke konsumieren, stockt dein Fettabbau immer wieder - und du nimmst zu. Zusätzlich wirkt der Alkohol appetitanregend, was einer Diät ebenso im Wege steht. Ein Verzicht auf Alkohol hat des Weiteren viele positive Effekte, unter anderem eine gesunde Leber und bessere Abnehmerfolge.

#6: Probiotische Drinks

Gut für die Darmflora und obendrein stärken sie noch die Abwehrkräfte: So werden probiotische Drinks oft beworben. Doch im Rahmen einer Diät solltest du sie trotzdem besser weglassen, denn in 100 Gramm probiotischem Drink sind schon etwa 5 Stück Würfelzucker enthalten - gesund geht anders. 

Die Drinks sollen helfen, die Darmflora durch die enthaltenen Milchsäurebakterien in Balance zu versetzen. Allerdings rät Stefan Suckert von der Universitätsklinik Leipzig eher von probiotischen Drinks ab, da sie auch gefährlich werden können.Beispielsweise können sie die Mikroflora des Darms komplett durcheinander bringen.

Das kann wiederum zu Verdauungsproblemen führen oder auch Darmerkrankungen auf den Plan rufen. Wer seinem Darm etwas Gutes tun möchte, sollte auf fettarmen Kefir setzen. 

#7: Eistee

Eis plus Tee - das klingt erst einmal harmlos und nach wenig Kalorien. Das Problem liegt allerdings im Zucker, der in fast allen Eistees steckt. Bereits in einem Glas Eistee, was etwa 0,2 Litern entspricht, stecken bis zu 150 Kilokalorien. Darin enthalten sind etwa 15 Gramm Zucker. Laut Empfehlung der Weltgesundheitsorganisationsollte ein Erwachsener nicht mehr als insgesamt 25 Gramm Zucker pro Tag zu sich nehmen. Mit zwei Gläsern Eistee überschreitet man diese Grenze also bereits. 

Zu große Mengen an Eistee solltest du ohnehin nicht konsumieren, denn das steigert die Wahrscheinlichkeit der Bildung von Nierensteinen. Die Ursache liegt in der im Tee enthaltene Oxalsäure. In geringen Mengen ist der Stoff unproblematisch, jedoch konsumiert man von Eistee gut und gerne mal einen 1,5-Liter-Karton an einem heißen Tag.

Wer dennoch nicht ganz auf Eistee verzichten kann, sollte sich seinen Tee selbst herstellen und darauf achten, wenig Zucker zu verwenden und nur moderate Mengen davon zu konsumieren. 

#8: Kohlensäure regt den Appetit an

Generell sollte man vorsichtig sein, was kohlensäurehaltige Getränke angeht. Denn Forscher vermuten, dass sie den Appetit anregen. Die Ursache liegt darin, dass die Kohlensäure die Bildung von Ghrelin im Körper anregt. Ghrelin wird auch "Hungerhormon" genannt und ist an der Lenkung von Hunger- und Sättigungsgefühl beteiligt.

Forscher der Asia Oceania Association for the Study of Obesity haben eine Vermutung, weshalb das so ist: Die Kohlensäure scheint dieses Hormon zu wecken, indem sie den Magen weitet und so auf die Ghrelin-produzierenden Zellen drückt.

Auch andere Studien legen den Zusammenhang von kohlesäurehaltigen Getränken und Gewichtszunahme nahe. Jedoch fehlen groß angelegte Studien, die die Vermutungen der Wissenschaftler zu Fakten erhärten. 

#9: Fitness-/Wellness-Getränke

Sogenannte Fitness- oder Wellness-Getränke sind ebenso nicht förderlich für eine Diät. Sie erwecken den Anschein eines gesunden Wassers, das besonders gut zu einer körperlichen Balance beiträgt.

Oft werden sie mit Begriffen wie "Sport", "active", "vital", "Wellness" oder "Harmonie" beworben. Bei solchen Getränken sollte immer zuerst die Nährwerttabelle geprüft werden, denn dort zeigt sich oft, wie kalorienhaltig diese vermeintlich leichten Getränke tatsächlich sind.

Diese Fitness-Getränke werden oft mit Fructose gesüßt und tragen keineswegs zur Fitness bei, pro Liter enthalten sie oft zwischen 130 und 250 Kilokalorien. 

#10: Energy-Drinks

Zusätzlich zum schnellen Energiekick liefern Energy-Drinks auch eine große Menge an Kalorien. Im Schnitt enthält ein Energy-Drink (250 Milliliter) neun Würfel Zucker. Das ist eine Vielzahl an sogenannten "leeren Kalorien". Dazu kommt viel Koffein, das für einen kurzen Zeitraum aufputscht, jedoch nicht nachhaltig.

Die Liste an negativen Folgen von übermäßigem Energy-Drink-Konsum ist lang: Schlafstörungen, Herzrasen, Kopfschmerzen - außerdem nimmt man damit unnötig viele Kalorien zu sich.

In deine Alltags-Routine solltest du Energy-Drinks also auf keinen Fall einbauen. Im Idealfall verzichten du komplett darauf und gönnst deinem Körper genügend Schlaf und eine ausgewogene Ernährungsweise. Und wenn es nicht Koffein geht, ist schwarzer Kaffee die wesentlich bessere - weil kalorienärmere -  Alternative.

Die einfachste Lösung: Getränke selbst machen

Die beste Möglichkeit, um nicht auf heimliche Getränke-Kalorienbomben hereinzufallen: selber machen! Die Vielzahl an Möglichkeiten ist groß, denn egal ob Smoothie oder Eistee - die meisten Getränke sind schnell und einfach selbst hergestellt. So zum Beispiel auch das trendige Infused Water.


willceal Infused Water Flasche auf Amazon.de ansehen

Hierzu gibst du Früchte oder auch Gemüse in Wasser und peppst so den faden Geschmack auf. Besonders zu empfehlen sind hierfür Zitrusfrüchte und Beeren.

Sehr praktisch sind die schicken Infused Water-Flaschen von willceal* - hier packst du die Früchte einfach in den Einsatz und kannst ein Infused Water* genießen. 

Fazit: Mehr Diät-Killer-Kalorien in Getränken als gedacht

Versteckten Kalorien schlummern in mehr Getränken, als man denken könnte. Die Ursache liegt in den meisten Fällen in einem zu hohen Zuckergehalt - und das sogar wenn die Getränke vermeintlich gesund sind. Dadurch werden sie zu Kalorienbomben, die dir jede Diät versauen können. 

Auch interessant:

*Hinweis: In der Redaktion sind wir immer auf der Suche nach nützlichen Produkten für unsere Leser. Es handelt sich bei den in diesem Artikel bereitgestellten und mit einem Piktogramm beziehungsweise einem Einkaufswagen-Symbol, einem Ticket-Symbol oder Sternchen gekennzeichneten Links um sogenannte Affiliate-Links/Werbelinks. Wenn du auf einen dieser Links klickst bzw. darüber einkaufst, bekommen wir eine Provision vom Händler oder Dienstleister. Für dich ändert sich dadurch nichts am Preis. Unsere redaktionelle Berichterstattung ist grundsätzlich unabhängig vom Bestehen oder der Höhe einer Provision.