Egal ob in Wohnung, Büro oder Garten - große Hitze ist kaum auszuhalten. Diese Tipps machen es erträglicher.

Der Hitze vorbeugen

Am besten lässt man die Wohnung gar nicht erst zu warm werden. Dafür haben wir folgende Tipps: Scheint die Sonne ungefiltert durch die Fenster, wird es in den Räumen heiß. Daher werden bereits am Morgen lichtdichte Vorhänge oder Rollläden heruntergelassen. Gelüftet wird nur nachts und am frühen Morgen.

Zusätzliche Wärmequellen vermeiden

Wärmequellen im Wohnraum heizen diesen zusätzlich auf. Daher sollten alle Geräte im Stand-by-Betrieb sowie ungenutzte Netzteile abgeschaltet sein. Nur nachts und am frühen Morgen lüften. Im Keller sollte sogar gar nicht gelüftet werden. Pflanzen im Zimmer sorgen im Sommer für Abkühlung. Sie verdunsten permanent Wasser und kühlen damit die Wände.

Frisch gewaschene Wäsche als Klimaanlage?

Auch frisch gewaschene Kleidung wirkt abkühlend. Sie ist eine alternative Klimaanlage: Wird der nasse Stoff im Wohnraum getrocknet, entsteht Verdunstungskälte - und die hält zum Beispiel nachts das Schlafzimmer kühler. Dazu rät der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Berlin.

Optimale Temperatur im Büro

Im Büro sollte es nicht mehr als 26 Grad warm sein. Darauf weist das Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (Ifaa) hin. 26 Grad sind ein Richtwert, rechtlich aber nicht bindend. Alles was über 26 Grad hinausgeht, wird bei der Arbeit meist belastend.

Wärmeflasche zum kühlen?

Um es im Sommer halbwegs angenehm im Büro zu haben, sollte man auch hier am besten in den frühen Morgenstunden lüften und die Jalousien ansonsten weitestgehend geschlossen halten. Wenn alles nichts hilft, kann man auch eine Wärmflasche mit kaltem Wasser füllen und etwa zwei Stunden ins Gefrierfach legen. Die "Kaltflasche" dann einfach unter die Füße oder in den Nacken legen.

Die beste Zeit zum Pflanzen gießen

Doch auch wer das Glück hat und bei den hohen Temperaturen im Garten entspannen kann sollte einiges beachten: Wer mittags gießt, verbrennt seine Pflanzen. Denn Wassertropfen auf den Pflanzen wirken in der Sonne wie Brenngläser. Außerdem kann während der Mittagszeit 90 Prozent der Feuchtigkeit nach dem Beregnen einer Rasenfläche wieder verdunsten. Am Morgen werden dem Boden laut Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) nur 25 bis 30 Prozent entzogen. Die beste Zeit zum Gießen ist laut dem Bundesverband Einzelhandelsgärtner (BVE) zwischen 3.00 und 4.00 Uhr morgens. Dann hat der Boden seine maximale Abkühlung erreicht. Aber natürlich geht es auch noch gut ein paar Stunden später.

dpa/dvd/van