Stress kennen wir alle. Er tritt nicht nur bei Erwachsenen oder älteren Menschen auf, sondern auch schon bei Kindern. Die Ursachen sind verschieden, häufig liegt es jedoch an beruflichen oder schulischen Anforderungen. Es können jedoch auch familiäre Probleme oder Konflikte der Auslöser sein.

Welche Signale können eine Warnung sein?
Genau wie bei der Ursache können auch die Warnsignale für zu viel Stress vielfältig sein: Diese reichen von Kopfschmerzen und Verspannungen bis hin zum Herzinfarkt oder Magen-Darm-Geschwüren, von dem psychischen Signalen wie Ratlosigkeit und inneres „Fertig-Sein“ ganz zu schweigen.

Wie kann man Stress vermeiden?
Bevor man etwas gegen den Stress unternehmen kann, ist es sinnvoll, die Stressquelle zu identifizieren, um auch zukünftig solche vermeiden zu können und nicht im Dauerstress zu landen.
Meist ist es ersichtlich, woher der Stress kommt. Wenn dies jedoch nicht der Fall ist, fragen Sie einfach einmal einen Kollegen oder Familienangehörigen, der ihnen nahe steht.

Was kann man gegen Stress tun?
Ist die Stressquelle erkannt, gilt es, diese in Angriff zu nehmen. Das bedeutet, dass Sie eine klare Struktur schaffen müssen, indem Sie wichtige von unwichtigen Aufgaben trennen und unterscheiden. Erstellen Sie sich eine Liste und gewichten Sie die Aufgaben neu.
Wenn aus der Liste deutlich wird, dass Sie die Aufgaben nicht alleine bewältigen können, dann suchen Sie sich Unterstützung. Natürlich ist das im Beruf nicht immer möglich. Wenn doch, dann delegieren Sie einige der Aufgaben an Kollegen. Wichtig ist es hier auch, Nein zu sagen. Weder Ihnen noch Ihrem Chef bringt es etwas, wenn Sie zwar alle Aufgaben bereitwillig übernehmen, aber keine zur Zufriedenheit erledigen können.
Gut, nun haben Sie die Aufgaben gesichtet und eingeteilt. Nun sollten Sie aber auch ein paar Ruheinseln in Ihre Zeitplanung einbauen. Das bedeutet, dass Sie sich Zeit für sich selbst nehmen sollen. In diesen Zeitspannen steht nichts an, Sie können tun und lassen, was Sie wollen. Planen Sie diese am besten mehrmals am Tag ein. Es muss ja nicht immer sehr lange sein. Zehn Minuten oder eine halbe Stunde können auch schon ausreichen.
Dasselbe gilt für Zeit an der frischen Luft. Diese ist wichtig, gerade wenn man den ganzen Tag im Büro oder einer Firma arbeitet. Sport kann ebenso entspannend sein. Suchen Sie sich also eine Sportart, die Ihnen Spaß macht. Es geht hier nicht ums Abnehmen. Sie sollten sich auch nicht vor der bevorstehenden Sporteinheit fürchten, sondern lediglich Spaß haben. Das kann für den einen ein entspannter Yoga-Kurs sein, für den anderen eine Spinning-Stunde. Wenn Sie jedoch sehr gestresst sind, sollten Sie Ihren Körper nicht überbeanspruchen. Das Immunsystem ist dann vielleicht sowieso schon geschwächt und Sie wollen es doch nicht mit „falschem“ Sport unnötig weiter beanspruchen.
Hand in Hand geht der Sport mit der gesunden Ernährung. Es ist wichtig, sich gesund zu ernähren, damit der Körper Leistung erbringen kann. Hierbei gilt: alles in Maßen. Es bringt nichts, dem Körper gesunde Nährstoffe zu entziehen.
Damit er Top-Leistungen erbringen kann, ist ausreichend Schlaf notwendig. Die Schlafdauer unterscheidet sich beispielsweise nach Geschlecht, Gewohnheit und Alter. Dennoch sollten Sie sich genügend Zeit für die Nachtruhe nehmen. Auch Sie wirkt sich auf unser Immunsystem und die Leistungsfähigkeit aus.
Damit Sie nicht in Dauerstress geraten, sollten Sie die aufgeführten Punkte beachten. Hören Sie auf Ihren Körper. Dieser wird Ihnen mitteilen, wenn er geschwächt ist und mehr Ruhe benötigen. Dann sollten Sie ihm diese auch einräumen.